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Corsair HX1000i im Test

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Seite 2: Corsair HX1000i - Technik

Die HX-Serie ist seit geraumer Zeit bei Corsair als zweithöchste Modellreihe positioniert, über der nur noch die AX-Serie steht, welche allerdings mit den beiden (analogen) AX-Modellen AX760 und AX860 selbst noch eine kleine Unterteilung hat. In Zukunft wird also die HX-Serie vorerst durch die drei Modelle HX750i, HX850i und HX1000i vertreten. Alle drei Modelle bringen neben Platinum-Effizienz ein voll-modulares Kabelmanagement, einen 135-mm-Lüfter mit FDB-Lagerung und eine Corsair-Link-Schnittstelle mit.

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Der Karton des Corsair HX1000i

Im Vergleich zum Vorgänger HX1050 bringt das HX1000i nun eine deutlich gesteigerte Effizienz und auch eine bessere Ausstattung mit. Neben der komplett neuen Schnittstelle stehen jetzt statt sechs  acht PCI-Express-Anschlüsse zur Verfügung. Beibehalten wurde "ZeroRPM", eine semi-passive Lüftersteuerung.

Als Beilage legt Corsair beim HX1000i neben den Anschlusskabeln ein Netzkabel, ein Handbuch, einige Kabelbinder und einen Schraubensatz bei. Dazu ist noch ein I2C-Kabel zur Verbindung mit einem Link Commander im Lieferumfang sowie ein Mini-USB-Kabel zum Anschluss auf einen USB-Pfostensteckeranschluss direkt auf dem Mainboard.

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Der Lieferumfang des Corsair HX1000i ist vollständig.

Weiterhin ist positiv zu erwähnen, dass Corsair auf das HX1000i die gleichen sieben Jahre Herstellergarantie gewährt, die auch der Top-Serie AX gewährt werden.

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Das Corsair HX1000i hebt sich optisch vom Vorgänger ab.

In Sachen Design orientiert sich die HXi-Serie an der zuletzt neu hinzugekommenen Mittelklasse-Serie RM, welche sich optisch durch ihre abgeschrägten Kanten von den älteren bzw. anderen aktuellen Corsair-Modellen abhebt. Ebenfalls gleich ist das Design des Lüftergitters bzw. die dazu passenden Ausprägungen auf dem Deckel, welche aber auch schon die alte HX-Serie zierten.

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Das Corsair HX1000i ist mit einem voll-modularen Kabelmanagement ausgestattet.

Beim Thema Ausstattung orientiert sich das HX1000i ebenfalls am Vorgänger HX1050, bringt aber nun ein voll-modulares Kabelmanagement und zwei zusätzliche PCI-Express-Anschlüsse mit. Gleich geblieben ist die sehr gute Bestückung mit jeweils zwölf SATA- und zwölf-Molex-Anschlüssen.

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Das Anschlussfeld des modularen Kabelmanagements mit Corsair-Link-Schnittstelle und der Selbstdiagnose-Funktion.

Das Corsair HX1000i verfügt über ein gut umgesetztes voll-modulares Kabelmanagement, d.h. alle Anschlusskabel lassen sich für Transport oder Aufbau des Systems abnehmen. Die Buchsen sind beschriftet und durch die Trennung von acht-poligen Buchsen für die 12V-Verbraucher (PCI-Express & CPU) und sechspoligen für Peripherie-Anschlusskabel auch ohne farbliche Codierung einfach benutzbar. Über die LED wird einerseits die ordnungsgemäße Funktion des Netzteils als auch der Betriebszustand der Corsair-Link-Schnittstellenverbindung signalisiert. Sofern man sich die Frage stellt, ob der ruhende Lüfter "noch im Passiv-Modus" oder "schon kaputt" ist: Über den kleinen Taster "Fan Test" kann der Lüfter kurz aktiviert werden.

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Die Außenseite des Corsair HX1000i.

Laut Featureliste bietet das Corsair HX1000i der Klasse entsprechend hohe Leistungswerte. Die auf 80PLUS Platinum gesteigerte Effizienz haben wir bereits erwähnt. Laut Datenblatt ist das HX1000i als Single-Rail-Netzteil ausgelegt, dessen einzelne 12V-Schiene nominal bis zu 83,3 Ampere zu leisten vermag. Somit steht de facto die gesamte Netzteilleistung auf 12 Volt zur Verfügung. Das HX1000i ist jedoch nicht nur ein reines Single-Rail-Netzteil, denn über die Corsair-Link-Software lässt sich ein Multi-Rail-Betrieb aktivieren. Anders als bei den AXi-Netzteilen, wo sich für einzelne Buchsen auch separate OCP-Schwellen einstellen lassen, sind bei den HXi die Schwellenwerte und Zuordnungen fest vorgeben. Leider gibt Corsair weder im Handbuch noch auf der Website die Zuordnung der Anschlüsse zu den 12V-Rails bzw. deren Schwellenwerte an. Es scheint aber so zu sein, dass der 24-Pin-ATX-Anschluss, alle 6-Pin- zusammen und die 8-Pin-Buchsen einzeln mit 40 Ampere abgesichert sind. Auf den Nebenspannungen bietet das HX1000i jeweils 25 Ampere und kombiniert bis zu 150 Watt.

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Die Leistungswerte des Corsair HX1000i in der Übersicht.

Corsair gibt an, dass die nominale Gesamtleistung von 1000 Watt auch bei einer erhöhten Umgebungstemperatur von 50°C zur Verfügung steht.

Corsair setzt beim HX1000i eine Plattform mit Half-Bridge-LLC-Resonanzwandler-Topologie des bekannten Auftragsfertigers CWT ein. Auf der Sekundärseite kommt entsprechend "Synchronous Rectification" zum Einsatz, welcher dann DC-DC-Wandler zur Generierung der Nebenspannungen nachgeschaltet sind. Somit eine moderne Plattform, welche aber bei 1000 Watt Leistung und 80PLUS-Platinum-Effizienz nicht überrascht. Bei den Kondensatoren setzt Corsair auf einen Mix: Primärseitig kommen zwei 470uF-Elkos von Rubycon zum Einsatz, welche mit 400V Spannungsfestigkeit und 105 °C spezifiziert sind. Auf der Sekundärseite sind es fast ausschließlich 105-°C-Elkos von Nippon Chemicon, welche durch einige Feststoffkondensatoren ergänzt werden.

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Das Innenleben des Corsair HX1000i in der Übersicht.

Zum Thema Schutzschaltungen gibt Corsair an, dass alle wichtigen Schutzschaltungen gegen Überspannung (OVP), Unterspannung (UVP), Überlastung (OPP), Überlastung einzelner Rails (OCP) und Kurzschluss (SCP) vorhanden seien. Positiv zu erwähnen ist, dass auch ein Temperaturschutz (OTP) mit an Bord sein soll. Im Test konnten wir das Vorhandensein der OCP auf den Nebenspannungen prinzipiell bestätigen, die Abschaltschwelle scheint hier relativ hoch bei ca. 40 Ampere zu liegen. Auch im Single-Rail-Betrieb ist ein Überlastungsschutz aktiv, sie setzt hier bei ca. 95 Ampere ein. Auffällig ist noch, dass trotz semi-passiven Teilbetriebsbereich und siebenjähriger Garantie insbesondere auf Sekundärseite nur sehr kleine Kühlkörper zum Einsatz kommen.

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Die Tochterplatine mit dem Microcontroller des Corsair-Link-Interface.

Von der Technik her scheint Corsair dem HX1050 mit dem HX1000i einen besseren Nachfolger kreiert zu haben. Kommen wir auf der nächsten Seite zu Lautstärke und Ausstattung.