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Seasonic M12II Bronze Evo Edition 850W im Test

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Seite 2: Seasonic M12II 850W - Technik

Seasonic M12II Evo Edition 850W

Die Modellreihe M12 hat bei Seasonic Tradition und war vor Einführung der X-Series einige Zeit das Zugpferd der Marke. Im Jahr 2011 wurde sie mit dem M12II als preisgünstigere Alternative wiederbelebt, konnte sich aber unserer Einschätzung nie aus dem Schatten der X- und Platinum-Series befreien. Kürzlich hat Seasonic die M12II Bronze noch einmal überarbeitet und heraus kam das M12II Bronze Evo Edition, welche in drei Leistungsstufen von 620, 750 und 850 Watt verfügbar ist. Dadurch bietet Seasonic im mittelhohen Leistungsbereich eine günstige, aber dennoch hochwertige Alternative zu den Top-Modellreihen.

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Der Karton des Seasonic M12II Evo Edition 850W

Das von uns getestete Modell liegt mit ca. 110 Euro relativ günstig, zumindest wenn man Netzteile über 800 Watt mit 80PLUS Bronze und sechs PCI-Express-Anschlüssen zum Vergleich heranzieht. Ebenso liegt es preislich ein großes Stück unter dem Seasonic X-850 KM3, welches mit ca. 175 Euro zu Buche schlägt.

 

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Das Seasonic M12II Evo Edition 850W ist gut verpackt

Als Beilage legt Seasonic beim Seasonic M12II Evo Edition 850W neben den Anschlusskabeln ein Netzkabel, ein Handbuch, einen Sticker, einige Kabelbinder und einen Schraubensatz bei.

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Der Lieferumfang des Seasonic M12II Evo Edition 850W ist umfangreich.

Weiterhin ist positiv zu erwähnen, dass Seasonic auf die Seasonic M12II Evo Edition fünf Jahre Herstellergarantie gewährt.

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Die Optik des Seasonic M12II Evo Edition 850W wird durch das massive Lüftergitter dominiert.

In Ausstattung und Erscheinungsbild ähnelt das M12II Evo Edition 850W dem X-850 der vorletzten Generation: voll-modulares Kabelmanagement, sechs PCI-Express-Anschlüsse und 840 Watt Leistungsfähigkeit auf 12 Volt. Das 170 mm lange Gehäuse ist in mattem Anthrazit lackiert und verfügt nur über einige wenige weiße Aufdrucke. Das Lüftergitter mit seiner Wabenstruktur ist Teil des Deckels und verzichtet auf ein Herstellerlogo. Dieses finden wir aber an der Außenseite unter der Netzbuchse.

Im Vergleich zum aktuellen X-850 KM3 fallen dann noch mehr Unterschiede auf, so wie das andere Layout des Buchsenfeldes, die umschaltbare Lüftersteuerung und letztendlich auch die deutlich höhere Effizienz. Aber auch die älteren X-850 waren sehr gute Netzteile, daher waren wir gespannt, ob neben der optischen Ähnlichkeit auch die Performance des M12II Evo Edition 850W annähernd mithalten kann.

 

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Das Kabelmanagement ist beim Seasonic M12II Evo Edition 850W voll-modular ausgeführt.

Das Seasonic M12II Evo Edition 850W bietet 80PLUS-Bronze-Effizienz und ist für die Niedrigstlast-Anforderungen von Haswell-Systemen geeignet. Sein Kabelmanagement ist voll-modular ausgelegt, d.h. es können für Transport oder Montage wirklich alle Kabel abgenommen werden. Die Buchsen sind beschriftet, aber nicht farblich kodiert. Für 12V-Verbraucher stehen insgesamt vier achtpolige Buchsen zur Verfügung, was bedeutet, dass entweder sechs PCI-Express- mit einem 8-PIN-EPS-Stecker, oder vier PCI-Express- mit zwei 8-Pin-EPS-Steckern kombiniert werden können.

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Die Außenseite des Seasonic M12II Evo Edition 850W.

Laut Featureliste auf dem Karton bietet das Seasonic M12II Evo Edition 850W DC-DC-Technik und hohe Leistungswerte. Wie bei anderen aktuellen Serien auch hat Seasonic das M12II Evo Edition 850W als Single-Rail-Netzteil ausgelegt. Mit 70 Ampere bzw. 840 Watt auf 12 Volt ist es so leistungsfähig wie der große Bruder X-850. Die Nebenspannungen, die nominal mit bis zu 25 Ampere belastet werden können, können kombiniert bis zu überdurchschnittlich hohe 150 Watt ausgeben.

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Die Leistungswerte des DPS 750W in der Übersicht.

Im Gegensatz zur hoch-effizienten X-Serie mit LLC-Technik kommt beim M12II Evo Edition 850W eine klassische Double-Forward-Topologie ohne Synchronous Rectification zum Einsatz, welche aber durch die DC-DC-Wandler auf der Sekundärseite etwas aufgewertet wird. Beim Griff ins Teileregal hat Seasonic nicht gespart und primär zwei Elkos mit 330uF, 400V und 105°C-Rating von Nippon Chemicon verbaut. Sekundärseitig kommen neben einigen Polymerkondensatoren hauptsächlich 105°C-Elkos von Nippon Chemicon zum Einsatz, wobei auch einige wenige Rubycon zu finden sind.

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Das Innenleben des Seasonic M12II Evo Edition 850W.

Zum Thema Schutzschaltungen gibt Seasonic an, dass alle wichtigen Schutzschaltungen gegen Überspannung (OVP), Unterspannung (UVP), Überlast (OPP), Überstrom (OCP), Kurzschluss (SCP) und Temperatur (OTP) vorhanden seien. Im Test konnten wir das Vorhandensein der OCP auf allen drei Spannungsschienen problemlos bestätigen. Auf 3,3 bzw. 5 Volt liegen die Abschaltschwellen bei 30-35 Ampere, wohingegen die OCP auf 12 Volt im Bereich 80-85 Ampere eingreift, was angesichts der Leistungsdaten optimal erscheint. Im Anbetracht von Erfahrungen bei Netzteilen anderer Hersteller verdient sich Seasonic hier - erwartungsgemäß - ein Lob für das optimal umgesetzte Schutzschaltungskonzept.

 

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Kommentare (16)

#7
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Oberbootsmann
Beiträge: 912
Dieses Seasonic wird wahrscheinlich laufen wenn dir schon einige Multirail be quiet abgeraucht sind :)
#8
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2446
Zitat MaxZero0;22026630
Lautstärke und ein ordentliches Layout (sprich: Multirail) sind am Hauptabsatzmarkt ja eh egal...


Zeig mir mal ein paar echte Multirail-Schaltnetzteile im Consumersegment, die galvanisch auch wirklich welche sind.
Bis dahin kann ich mir mein Popcorn sogar in Timbuktu holen, vermute ich mal. :coffee:
Dass jetzt alle wieder so auf den Forenschlager "Multirail" abgehen... vor ein paar Jahren wars andersrum: Ne "starke Singlerail" musste es sein. :rolleyes:

Ich finds (wenn die Lüftersteuerung nicht so offensiv eingestellt wäre) zumindest von der Leistung und der Bestückung her ein einigermaßen faires Angebot in der Leistungsklasse, im Gegensatz zu manch gleich teuren Mogelpackungen.
#9
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Zitat MaxZero0;22026282
Da hat man mal wieder 5ct für nen größeren Kühlkörper gespart und dafür so ein Ding reingepackt. Nunja, das ist man ja von SeaSonic (leider) gewöhnt.

Naja, soo klein sind die Kühler in dem Teil eigentlich gar nicht. Schau dir mal die M12-II DC-DC Basis an. Das ist schon OK.
Dennoch dreht man den Lüfter sehr stark auf, obwohl das unter Umständen gar nicht nötig wäre, wenn man sdenn gewollt hätte.

Aber, wie so oft, ist die Frage, wie das Teil geregelt ist: Lastgeregelt oder Temperaturgeregelt. Lastgeregelt hat den Nachteil, dass das Gerät bei niedrigen Temperaturen unnötig laut wird...
#10
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Das mag sein. Aber die "Angst" seitens SeaSonic, das sie ihren Teilen nichts zutrauen, ist ja mittlerweile bekannt. Dann hätten sie lieber de Kühlkörper ne Ecke größer dimensionieren sollen, um ihr Gewissen zu beruhigen. Denn der Lüfter ist in meinen Augen einer der größten Negativpunkte und wird sicherlich mehr Käufer abschrecken, als wenn das Ding 5€ mehr gekostet hätte
#11
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naja, so groß kann die "angst" nicht sein wenn man sich so die garantieleistungen anschaut.
und vielleicht liegt das ein oder andere auch an sicherheiten bzw. faktoren, die in anderen ländern wichtiger sind als in deutschland.
schliesslich beliefert man nicht wie andere hersteller nur den europäischen markt...
#12
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Zitat thom_cat;22028624
naja, so groß kann die "angst" nicht sein wenn man sich so die garantieleistungen anschaut.

Würd eher böse sein und sagen, dass gerade das der vermutete Grund für den schnell drehenden Lüfter ist.

Weil schnellerer Lüfter = niedrigere Temperaturen = höhere Lebensdauer für alle Komponenten...
#13
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Deswegen in der Regel auch die guten Bauteile.
#14
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...bei denen dennoch die Regel +10K = halbe Lebensdauer gilt...
#15
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Beiträge: 50
Hab ja auch das SeaSonic M12II EVO 620, bin sehr zufrieden und betreiben zur Zeit OC und höre nichts vom NT, ernsthaft - bin aber auch nicht so der Lärmgeschädigte
#16
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Zitat Stefan Payne;22030568
...bei denen dennoch die Regel +10K = halbe Lebensdauer gilt...


gilt die nicht überall?
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