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Vier Einsteiger-Netzteile mit 500W im Test

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Seite 2: be quiet! Pure Power L8 500W

be quiet! Pure Power L8 500W

Mit den Pure Power deckt be quiet! schon seit längerem den Bereich der Einsteigernetzteile ab, und das, wie es scheint, auch recht erfolgreich. Der bekannte Markenname dürfte dabei die größte Rolle spielen, aber auch die Tatsache, dass die Pure Power in Design und Features an die höher positionierten Modellreihen angelehnt sind. Die Pure Power L8 bietet be quiet! in sechs Leistungsstufen von 300 bis 700 Watt an, wobei noch vier weitere Modelle von 430 bis 730 Watt mit modularem Kabelmanagement verfügbar sind.

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Das Design des Produktkartons in Markenoptik.

Vom Lieferumfang her hat be quiet dem Pure Power L8 500W das Übliche mitgegeben. Ein kleines Handbuch ist ebenso mit an Bord wie ein Netzkabel, Schrauben und Kabelbinder. 

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Solider Lieferumfang.

Vom Design her orientiert sich be quiet! beim Pure Power L8 an den anderen aktuellen Serien. Die Technik ist klassisch in einem anthrazit-farbenen Stahlblechgehäuse verpackt, welches mit 150 mm Länge die in dieser Leistungsklasse typische Größe aufweist. Der Lüfter mit Silent-Wings-Technik ist mit einem grauen Ring umgeben, der aber anders als z.B. die orange-farbenen Ringe der Straight-Power-Modelle keine Entkopplungsfunktion für den Lüfter hat, sondern nur die Modellreihe kennzeichnet.

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Das Pure Power L8 sind sofort als be quiet!-Modelle erkennbar.

Die Seitenflächen sind durch Einprägungen des Markennamens aufgewertet, aber abgesehen von dem Logo neben der Kaltgerätebuchse sind die Pure Power L8 vom Design her eher "puristisch" gehalten.

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Das Pure Power L8 aus anderem Blickwinkel

Die Pure Power L8 ohne das Kürzel CM müssen auf ein modulares Kabelmanagement verzichten, daher präsentiert sich die Innenseite hier sehr aufgeräumt.

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Die Außenseite des Pure Power L8 500W.

Leistungsmäßig ist das be quiet gut aufgestellt. Es bietet zwei 12V-Schienen, die mit 28 und 20 Ampere ausgelegt sind und zusammen bis zu 456 Watt auf 12 Volt liefern können. 12V1 bedient die Peripherieseite, den ersten PCIe-Stecker und den ATX-Anschluss, wohingegen 12V2 für den zweite PCIe-Stecker und den 8-Pin-CPU-Anschluss genutzt wird. Die Nebenspannungen sind kombiniert mit bis zu 120 Watt belastbar. Die Effizienz soll laut aufgedrucktem Logo im Bereich von 80PLUS Bronze liegen.

 

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Die Leistungswerte des Pure Power L8 500W in der Übersicht.

Von der Technik her bewegt sich das Pure Power L8 500W ebenfalls auf technisch solidem Stand, aber "High-Tech" wie z.B. bei den Straight Power oder Dark Power Pro darf man natürlich nicht erwarten. Dem Preis- und Leistungssegment entsprechend gibt es eine klassische Double-Forward-Topologie. Bei den Kondensatoren setzt be quiet! auf solide Taiwan-Ware von Teapo: Primärseitig kommt ein Modell mit 400V, 270 uF und 85 °C zum Einsatz, während sekundärseitig hauptsächlich Elektrolytkondensatoren von Teapo neben einigen wenigen kleineren Su´scon-Elkos verbaut wurden.

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Das Innenleben des Pure Power L8 500W

be quiet hat dem Pure Power L8 500W laut Handbuch alle wichtigen Schutzschaltungen spendiert, u.a. Schutz gegen Unter-/Überspannung (UVP/OVP), Überlast (OPP), Überstrom (OCP), Kurzschluss (SCP) und Temperatur (OTP). Die OCP konnten wir im Test auf den Nebenspannungen zuverlässig auslösen. Die Auslöseschwelle liegt hier bei ungefähr 35 bzw. 30 Ampere. Auf der 12V-Seite schlägt die OPP bei kombinierten 52 Ampere zu, die einzelnen Rails werden bei ca. 42 Ampere abgeschaltet.

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Der Deckel des be quiet mit dem 120-mm-Silent-Wings-Lüfter

Ein wichtiges Merkmal eines be quiet! ist sein Lüfter, auch bei den Pure Power L8. Ein großer Teil des Markenimage basiert auf dem leisen Betrieb und daher kommt auch beim Pure Power L8 500W ein hauseigenes Modell mit der "Silent-Wings-Technologie" zum Einsatz. Der "Silentwings L8" orientiert sich mit seinem Rifle-Lager wohl eher an den günstigen Silent-Wings-Pure-Modellen, kann aber dennoch mit einer niedrigen Geräuschkulisse überzeugen.

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Der Silentwings-Lüfter des L8 500W.

Im Lastbereich bis knapp unter 50 Prozent Auslastung arbeitet der Lüfter des Pure Power L8 500W mit ca. 700 U/min, wobei er dabei sehr leise zu Werke geht und nur in direkter Nähe über ein schwaches Brummen wahrzunehmen ist. Bei höheren Lasten steigt auch die Lüfterdrehzahl von 1100 U/min (60%) über 1300 U/min (80%) bis hin zu 1650 U/min unter Volllast. Bei 1100 Umdrehungen pro Minute ist das Pure Power insgesamt noch sehr leise. Auch unter Volllast lässt es sich noch als leise bezeichnen, aber ein leises Lüfterrauschen macht sich doch bemerkbar.

Bezüglich der Ausstattung hat be quiet! nicht allzu sehr gespart. Zwei PCI-Express-Anschlüsse mit 8(6+2)-Pin-Steckern sind in dieser Leistungsklasse als gut zu bezeichnen. Mit nur fünf SATA- und vier Molex-Anschlüssen ist das Pure Power zumindest durchschnittlich aufgestellt. Insgesamt geht die Ausstattung aber angesichts des Preises in Ordnung.

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Die Anschlussmöglichkeiten eines Pure Power L8 500W.

Die Kabellängen sind insgesamt eher überdurchschnittlich und auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. be quiet! gewährt auf die Pure Power L8 drei Jahre Herstellergarantie, was in dieser Klasse nicht selbstverständlich ist.

Insgesamt präsentiert sich das be quiet! als solide ausgestattetes und leistungsfähiges Netzteil.

 

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 23.11.2009
Treppe rauf 2te Tür links
Oberbootsmann
Beiträge: 837
Interessanter Test
Aber das eVGA NT wird in der Überschrift als Termaltake tituliert...

Und ist euch mal die Extreme Ähnlichkeit der Netzteile von eVGA und BeQiet aufgefallen?
Be Quiet
eVGA
Der einzige Unterschied den ich erkennen kann, neben geringen Kühler- und Klebe Änderungen, ist die Filterspule oben rechts neben der 2 Farbig gewickelten und die Fehlenden Kondensatoren links am Rand beim eVGA NT.
da scheinen eVGA und BeQuiet beim gleichen Hersteller eingekauft zu haben nur hat eVGA wie die Tests zeigen die Filterung und Glättung der Spannungen etwas beschnitten um Geld zu sparen...
#2
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Registriert seit: 21.02.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 156
Ihr gebt dem mit Abstand schlechtesten Netzteil einen Preis-Leistungs-Award? Dafür das der Hersteller die wichtigste versprochene Schutzschaltung nicht mitliefert sollte man ihn ordentlich zur Rechenschaft ziehen und nicht noch auszeichnen!

@Captcha294: Ja die Ähnlichkeit ist mir auch aufgefallen, selbst die Schriftfarbe ist genau gleich.
#3
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Registriert seit: 26.02.2008
Solingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2131
Zitat chiller222;21880446
Ihr gebt dem mit Abstand schlechtesten Netzteil einen Preis-Leistungs-Award? Dafür das der Hersteller die wichtigste versprochene Schutzschaltung nicht mitliefert sollte man ihn ordentlich zur Rechenschaft ziehen und nicht noch auszeichnen!

@Captcha294: Ja die Ähnlichkeit ist mir auch aufgefallen, selbst die Schriftfarbe ist genau gleich.



Die Schutzschaltung ist vorhanden, springt nur relativ spät ein. Und da ist für jeden das "spät" als anders zubetrachten. Und alleine wegen diesem Punkt soll es das mit Abstand schlechteste Netzteil sein? Ich bitte dich..
#4
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Registriert seit: 28.04.2011
Braunschweig
Matrose
Beiträge: 35
500W soll Einsteiger-Klasse sein? Das reicht doch für Highend-Grafikkarten...
Oder was bedeutet Einsteiger?
#5
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2357
Ich glaube "Einsteiger-Klasse" richtet sich nach dem Preis und nicht nach der Leistungsfähigkeit.

Daran gemessen sind nämlich alle 4 NTs auf einem ähnlichen Niveau.
#6
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Mich wundert, dass das L8 getestet wurde obwohl das Systempower 7 mit 500W sowohl etwas günstiger als auch effizienter (hat ja immerhin 80+ silver) sein sollte.
#7
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Registriert seit: 25.07.2011
aka Legacyy
Flottillenadmiral
Beiträge: 4869
Warum wurde eigentlich nur so n Mist gegen das L8 getestet?

Da wären ein LC9550, Cougar A450 oder Super Flower HX450W doch um einiges besser gewesen...
#8
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Registriert seit: 25.04.2006
Oben rechts in der Egge (S-H)
Vizeadmiral
Beiträge: 6516
1. drei mal HEC; ein mal CWT.
2. L8 und EVGA mehr oder minder Baugleich
3. Fractal nutzt noch alte Plattform.
4. Auch hier findet man den Single Rail Bullshit, der eigentlich nur dem Hersteller nutzt, der dadurch ein paar Cent in der Herstellung sparen kann (Widerstände + teurerer Protection IC).
Dazu noch irgendein vollkrasses Marketing, dass das Abhanden sein von Schutzschaltungen als Vorteil deklariert...
#9
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Registriert seit: 19.02.2014
Düsseldorf
Matrose
Beiträge: 16
Ich habe selber das EVGA Netzeil in meinem PC und ich bin sehr zufrieden, vor allem, da der Lüfter extrem leise ist. Vielleicht kommt später noch ein anderes, aber bis jetzt alles gut.
#10
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Registriert seit: 04.03.2003
Im besseren Berlin
Bootsmann
Beiträge: 584
Ich weiß nicht.
Beim NT zu knausern ist irgendwie Dubsteep im Minenfeld...

Lieber 20€ draufgelegt und 80 PLUS Gold, modulare Kabel, 5 Jahre Garantie...
-> Sea Sonic G-Series G-450
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