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Chieftec A-135 Non Modular PSU 550W im Test

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Seite 2: Technik & Allgemeines

Die A-135-Modelle ohne modulares Kabelmanagement müssen wie bereits erwähnt auf die sonst übliche Lackierung verzichten. Das Gehäuse besteht aus klassischem (verzinkten) Stahlblech, wobei eine Seite komplett mit einem aufgeklebten Label versehen ist. Da ein 135-mm-Lüfter verbaut ist, muss das Gehäuse des APS-550SB etwas größer als der ATX-Standard ausfallen, aber mit einer Gehäuselänge von 155 mm liegt es im üblichen Rahmen.

 

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Das Chieftec APS-550SB bietet eine schlichte Optik.

Dieses Design richtet sich somit klar an Kunden, denen die Optik eines Netzteil zugunsten anderer Eigenschaften weniger wichtig ist. Computerbastler der ersten Stunde werden sich vermutlich vielleicht auch noch angesprochen fühlen.

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Die leer wirkende Rückseite des APS-550SB.

Das APS-550SB bietet mit zwei PCI-Express-Anschlüssen, sechs SATA- und drei Molex-Anschlüssen eine leicht überdurchschnittliche Ausstattung. Mit sechs SATA-Anschlüssen liegt es in dieser Klasse jedenfalls im oberen Bereich, drei Molex- und zwei PCI-Express-Anschlüsse sind hingegen Durchschnitt.

Die neuen A-135-Netzteile unterstützen laut Chieftec die Anforderungen, die Intels neueste CPU-Plattform an Netzteile stellt. So müssen Netzteile aufgrund der neuen, noch effizienteren Stromsparmodi der Haswell-CPUs nun noch bei einer minimalen Stromstärke von 0,05 Ampere auf 12 Volt stabil arbeiten können. Bislang war eine Minimallast von 0,5 Ampere gefordert. Die aktuelle ErP-Norm, welche die Stromaufnahme im Standby begrenzt, sollen die neuen A-135 auch unterstützen.

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Die Leistungswerte des APS-550SB in der Übersicht.

Besonderheiten sind auf dem Typenschild des APS-550SB nicht zu erkennen. Die beiden Nebenspannungen sind einzeln mit je 22 Ampere, zusammen mit insgesamt 120 Watt belastbar. Die 12V-Seite ist offiziell als Dual-Rail-Design mit zwei 12V-Schienen aufgebaut. Beide können nominal auch je 22 Ampere liefern, wobei die kombinierte Leistungsfähigkeit mit 495 Watt angegeben wird. Chieftec vermerkt leider nicht, wie sich die beiden 12V-Schienen auf die Anschlusskabel aufteilen. Laut den Farbmarkierungen an den Kabeln wurde die Standardlösung gewählt: 12V2 bedient den 8-Pin-Stecker für die CPU-Versorgung, 12V1 alle anderen Anschlüsse.

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Die Außenseite mit dem Weitbereichseingang.

Letztendlich spielt das aber keine Rolle, denn die 12V-Rails scheinen nicht einzeln abgesichert zu sein, was letztendlich gleichbedeutend mit einem Single-Rail-Design ist. Chieftec selbst gibt das Vorhandensein von UVP (Unterspannungsschutz), OVP (Überspannungsschutz), SCP (Kurzschlussschutz) und OPP (Leistungsschutz) an, eine OCP (Überstromsicherung) wird auch nicht erwähnt. Die "Schutzschaltung" auf 12 Volt spricht erst bei ca. 70 Ampere an und es hat im Test keinen Unterschied gemacht, ob wir diese Leistung verteilt oder komplett nur über "12V1" abgerufen haben. Zur Erinnerung: die kombinierte Belastbarkeit auf 12 Volt ist mit ca. 41,25 Ampere angegeben und eine einzelne 12V-Schiene mit 22 Ampere, was bei einem Multi-Rail-Design normalerweise eine OCP der Rails im Bereich 30-35 Ampere bedeuten würde. Auf 3,3 Volt konnten wir mit den maximal 40 Ampere unserer Chroma-Last nach kurzer Zeit eine Abschaltung auslösen, auf 5 Volt gelang uns das mit 40 Ampere hingegen nicht. Hier wird vermutlich die UVP (Unterspannungsschutz) zuschlagen, denn die Spannungen sind bei 40 Ampere schon sehr tief im Keller und schon lange aus dem Toleranzbereich heraus.

Unsere Einschätzung aufgrund des Tests: Eine OPP (Leistungsschutz) scheint in irgendeiner Form vorhanden zu sein, wenn auch sehr hoch angesiedelt im Bereich von einer Leistung von mindestens 850 Watt. OCP-Schaltungen fehlen - wie angegeben - komplett.

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Das Innenleben des APS-550SB

Zur Technik des Chieftec gibt es nicht viel zu sagen. Zum Einsatz kommt ein klassisches gruppenreguliertes Design, die Wahl der Bauteile ist dem Preis entsprechend vollzogen worden. Als Primärkondensator kommt ein 440-330uF-Modell von Taepo zum Einsatz mit 85°C-Auslegung, sekundär sind es 105°C-Elkos  von Su´scon (Kuan Kun). Ein Blick in den Bereich, in dem die Anschlusskabel verlötet sind, zeigt, dass die Bereiche beider "Rails" wahrscheinlich direkt über Drahtbrücken miteinander verbunden sind.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Was bitte ist an diesem Netzteil so besonders? Für den gleichen Preis kriegt man schon ein FSP Aurum Gold oder oder das Cooler Master Silent Pro Gold 550W mit 80plus GOLD, besseren Kondensatoren und 5 Jahren Garantie.
#2
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Es ist immer wieder das gleiche. Qualität kostet Geld egal wie. Da muss ein Anwender auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Und Low Cost mit Qualität zu Verbinden schlägt generell fehl ,da gibts zig Beispiele schon.
#3
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Oberbootsmann
Beiträge: 1008
Zitat almycomp
Was bitte ist an diesem Netzteil so besonders? Für den gleichen Preis kriegt man schon ein FSP Aurum Gold oder oder das Cooler Master Silent Pro Gold 550W mit 80plus GOLD, besseren Kondensatoren und 5 Jahren Garantie.

Das FSP Aurum Gold nur leider ein Auslaufmodell! Der nur unwesentlich günstigere Nachfolger FSP Aurum Gold S hat dann nunmehr auch billige Caps.
#4
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Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Zitat Nugget32;20920208
Es ist immer wieder das gleiche. Qualität kostet Geld egal wie. Da muss ein Anwender auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Und Low Cost mit Qualität zu Verbinden schlägt generell fehl ,da gibts zig Beispiele schon.


Bei Elektronik nicht wirklich. Die paar Cent für z.B. bessere Elektronikbauteile findet man auf der Straße.
#5
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Sofern man ein solches Gerät nicht dauernd auf Anschlag betreibt, kann man auch mit den Abstrichen leben.

Viel wichtiger ist der leise Betrieb des Lüfters.

Denn ein noch so tolles Gerät mit High End Elektronik nutzt mir als Anwender nichts, wenn der Lüfter so scheisse laut arbeitet, dass mir die Ohren abfallen.
#6
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Zitat Devron;20920959
Bei Elektronik nicht wirklich. Die paar Cent für z.B. bessere Elektronikbauteile findet man auf der Straße.


Es geht nicht um die paar Cent der Bauteile. Dazu kommen diverse Schutzschaltungen die mit Integriert werden ,passende Kühlkörper ,bessere Schaltregler ,etc. Dazu kommen noich bessere Lüfter ( einige nutzen ja schon Papst Lüfter) . Im Gesamten gesehen macht sich das deutlich Bemerkbar. Allein mit ein paar cent mehr Investiert für ein paar Bessere z.B. Kondensatoren ist es alleine nicht getan.
#7
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Wenn ich überlege, dass man für rund 50€ ein BQ! Systempower 7 500W mit 3 Jahren Garantie, 80+silver, komplett vorhandenen Schutzschaltungen, relativ leisem Lüfter und allgemein guten Messwerten bekommt, frage ich mich was die "Konkurrenz" von Chieftec, Corsair, Cougar, etc da veranstaltet...
#8
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Zitat highwind;20922358
Wenn ich überlege, dass man für rund 50€ ein BQ! Systempower 7 500W mit 3 Jahren Garantie, 80+silver, komplett vorhandenen Schutzschaltungen, relativ leisem Lüfter und allgemein guten Messwerten bekommt, frage ich mich was die "Konkurrenz" von Chieftec, Corsair, Cougar, etc da veranstaltet...


Vergleiche ruhig mal die Platimax Serie von enermax mit deinen genannten Modellen. allein die schutzvorrichtungen die bei enermax verwendet werden sind fast doppelt so viele wie bei den genannten Modellen von dir. Um es nochmals Klarzustellen, Qualität kostet Geld, da führt kein Weg dran vorbei. Und gnerell am Netzteil sparen werde ich nicht. Lieber gebe ich 10 Euro mehr aus (Beispiel) und hab dafür was was auch Qualitantiv gut ist ,als 10 Euro einzusparen und später rumheulen wenn das NT nach der Gewährleistung ausfällt. Das NT ist das einzigste Teil im PC System wo ich selbst nicht dran spare. Und Enermax Modelle z.B. Platimax Serie sind mir wiederrum gerade gut genug. Ich hatte schon heftigen Ärger mit NT Modellen von Corsair ,das hat mir gereicht. Ein Gebranntes Kind scheut eben das Feuer !
#9
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Zitat Nugget32;20922698
Vergleiche ruhig mal die Platimax Serie von enermax mit deinen genannten Modellen. allein die schutzvorrichtungen die bei enermax verwendet werden sind fast doppelt so viele wie bei den genannten Modellen von dir. Um es nochmals Klarzustellen, Qualität kostet Geld, da führt kein Weg dran vorbei. Und gnerell am Netzteil sparen werde ich nicht. Lieber gebe ich 10 Euro mehr aus (Beispiel) und hab dafür was was auch Qualitantiv gut ist ,als 10 Euro einzusparen und später rumheulen wenn das NT nach der Gewährleistung ausfällt. Das NT ist das einzigste Teil im PC System wo ich selbst nicht dran spare. Und Enermax Modelle z.B. Platimax Serie sind mir wiederrum gerade gut genug. Ich hatte schon heftigen Ärger mit NT Modellen von Corsair ,das hat mir gereicht. Ein Gebranntes Kind scheut eben das Feuer !


Äpfel und Birnen?

Es geht hier um Einsteiger-Netzteile der 500-550W Kategorie

Deine Aussage ist in etwa so als ob jemand bei einem Vergleichstest von Opel Corsa, VW Polo und Ford Fiesta kommentiert "Meine S-Klasse ist eh viel besser!"
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