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Test: Corsair CX-Serie (CX430, CX500, CX600M)

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Seite 3: Corsair - CX600M

Corsair bietet in jeder der vier Leistungsstufen auch eine Version mit modularem Kabelmanagement an. Kabelmanagementsysteme waren bislang nur den höheren Klassen vorbehalten, aber viele Netzteilhersteller ergänzen mittlerweile auch die Einstiegsmodellreihen mit entsprechenden Modellen. Bedarf schein somit vorhanden zu sein, denn schließlich bringt ein modulares Kabelmanagementsystem auch Vorteile mit sich. Der Aufpreis dafür ist im Falle der CX-Serie einfach zu bestimmen, er liegt meist bei um die 5 Euro und manche Händler bieten beide Varianten aktuell sogar zum gleichen Preis an.

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Das CX600M mit seinen vier Anschlussbuchsen.

Ein Wort zur Lautstärke der getesteten CX-Modelle: Die bewegt sich insgesamt auf erfreulich niedrigem Niveau. Als Silent-Netzteil mögen sie zwar nicht ganz durchgehen, aber das vergleichsweise leise Lüftergeräusch ist bis hin zu ca. 60% nur in direkter Netzteilnähe wahrzunehmen. Ab ca. 70% Last wird die Lüfterdrehzahl, die bis dahin bei allen drei Modellen um die 700 U/min beträgt, von der Lüftersteuerung langsam hochgefahren. Unter Volllast werden beim CX430 1350 U/min, beim CX500 1450 U/min und beim CX600M ca. 1600 U/min erreicht. Bei Volllast ist das Lüfterrauschen dann bei allen Modellen deutlich wahrnehmbar.

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Das CX600M setzt den bekannten Yate Loon D12SM mit Gleitlager ein.

Das CX600M verfügt fest angeschlossen über ein ATX-24-Pin- und ein 8(4+4)-Pin-EPS-Kabel. Über das modulare Kabelmanagement werden dann PCI-Express- und Peripherieanschlüsse nachgerüstet. Beim Stecksystem setzt Corsair das zum Standard gewordene System von Molex ein, welches sich bei 90% aller Netzteile mit modularem Kabelmanagement finden lässt.

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Die Leistungswerte des CX600M in der Übersicht.

Bzgl. der Technik unterscheidet sich das CX600M nicht von den anderen beiden Modellen. Auf 12 Volt bietet das Single-Rail-Netzteil bis zu 552 Watt, was bei einem 600W-Netzteil einen soliden Wert darstellt. Die komplette CX-Serie ist seitens ihrer Effizienz mit 80PLUS Bronze zertifiziert, welches für den Einstiegsbereich durchaus ausreicht, sofern nicht ein längerfristiger 24/7-Betrieb geplant ist.

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Das Innenleben des CX600M.

Corsair setzt wie bei anderen Modellen auch schon auf Technik des bekannten Auftragsfertigers CWT. Die zugrunde liegende DSAII-Plattform hat Corsair von CWT noch etwas überarbeiten lassen. Als Primärkondensator kommt ein Modell von Matsushita (270uF, 400V, 85°C) zum Einsatz, im Sekundärbereich sind hauptsächlich CapXon-Elkos zu finden. Um bei dieser nicht ganz so hochwertigen Bestückung auf der sicheren Seite zu sein, garantiert Corsair die nominale Leistung nur bei 30°C Umgebungstemperatur.

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Die Anschlussmöglichkeiten eines voll bestückten CX600M.

In Sachen Anschlussmöglichkeiten ist das CX600M logischerweise besser als die anderen beiden Testmodelle ausgestattet. Bei 600 Watt würden wir bei einem Premium-Netzteil schon vier PCI-Express-Anschlüsse erwarten, aber bei einem 70€-Einsteiger-Modell gehen die vorhandenen zwei Anschlüsse prinzipiell in Ordnung. Irgendwie müssen sich die Klassen ja auch voneinander unterscheiden. Das Vorhandensein von bis zu sechs SATA- und vier Molex-Anschlüssen reißt uns zwar nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hin, aber auch hier gilt "you get what you pay for".

 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Zum gleichen Preis gibt es auch SuperFlower NTs und die haben mehr Anschlüsse...
#2
Registriert seit: 20.12.2008

Bootsmann
Beiträge: 734
Ich habe ein Corsair CX430M und bin damit eigentlich sehr zufrieden.
Die wenigen Anschlüssen reichen für mein Systen, nur das modulare Konzept wird dadurch etwas irrelevant.
#3
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3413
Es kommt schon darauf an wieviel ein Netzteil kostet und was es dann kann
#4
Registriert seit: 11.12.2012
Greven -> Kreis Steinfurt
Hauptgefreiter
Beiträge: 133
Hab vor 2 Jahren bei nem bekannten nen CX500 verbaut, das läuft heute noch. Für Menschen ohne große Anforderungen ausreichend.
#5
Registriert seit: 11.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 92
Habe auch ein CX500. Und bin damit zufrieden. Musste es zwar nach einen Monat Benutzung umtauschen aber seit dem läuft es etwa 1 Jahr ohne Probleme.
#6
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Registriert seit: 20.06.2005
Berlin
Hauptgefreiter
Beiträge: 218
naja damals war es noch Preiswert leider hat die CX serie mit Piepen zu kämpfen werde mir bestimmt kein Corsair mehr holen war als Notlösung.

Die Konkurenz ist hart beim NT Markt man bekommt schon wenig für 55 € mit Modular usw...
#7
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Bei Arlt waren mal solche Corsair NT in der Wühlkiste günstig Angeboten gewesen. Waren die Modelle der zweiten Generation. Ich hab mir eines dort geholt mit großer skepsis ,die sich auch zu recht erwiesen hat. Das Modell CX500 fiel nach 3 Monaten aus. Umgetauscht und nach 3 weiteren Monaten fiel das ausgetauschte aus. Nun habe Ich das Defekte Teil direkt zum Hersteller geschickt und auch ein neues bekommen (Dritte Generation) .Dies hielt auch nicht lange und fiel nach 2 Monaten Betrieb aus. Kann sein das ich eine Montagsproduktion erwischt habe ,wie dem auch sei. Ich hab dann eines von Enermax (EPM500AWT Platimax Serie) gekauft und dieses läuft ohne Mucken und murren. Es zeigt sich doch immer wieder das man zwar für gute Qualität tiefer in die Tasche greifen muss ,hat aber auch dafür was grundsolides.
#8
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Registriert seit: 23.07.2008
Hamburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 511
Zitat Nugget32;20833538
Bei Arlt waren mal solche Corsair NT in der Wühlkiste günstig Angeboten gewesen. Waren die Modelle der zweiten Generation. Ich hab mir eines dort geholt mit großer skepsis ,die sich auch zu recht erwiesen hat. Das Modell CX500 fiel nach 3 Monaten aus. Umgetauscht und nach 3 weiteren Monaten fiel das ausgetauschte aus. Nun habe Ich das Defekte Teil direkt zum Hersteller geschickt und auch ein neues bekommen (Dritte Generation) .Dies hielt auch nicht lange und fiel nach 2 Monaten Betrieb aus. Kann sein das ich eine Montagsproduktion erwischt habe ,wie dem auch sei. Ich hab dann eines von Enermax (EPM500AWT Platimax Serie) gekauft und dieses läuft ohne Mucken und murren. Es zeigt sich doch immer wieder das man zwar für gute Qualität tiefer in die Tasche greifen muss ,hat aber auch dafür was grundsolides.


Kann doch nicht sein das 3 der Netzteile kaputt gehen. Ich habe das CX500 mehr als 5 mal verbaut und noch keiner hatte ein Problem damit.

Evtl. hast du was im System, was das NT überlastet oder in irgend einer Art und Weise beeinträchtigt hat. 3 Kaputte NT's hintereinander... da ist der Fehler nicht beim NT zu suchen meiner Meinung nach.
#9
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Zitat JohnRambo;20834574
Kann doch nicht sein das 3 der Netzteile kaputt gehen. Ich habe das CX500 mehr als 5 mal verbaut und noch keiner hatte ein Problem damit.

Evtl. hast du was im System, was das NT überlastet oder in irgend einer Art und Weise beeinträchtigt hat. 3 Kaputte NT's hintereinander... da ist der Fehler nicht beim NT zu suchen meiner Meinung nach.



Das habe ich anfangs auch gedacht aber laut Messungen lief alles im Entsprechenden Bereich. Und ich bin auch nicht der einzige mit dem Problem. Kollegen hat es ebenfalls erwischt und 2 meiner Kunden im IT Bereich . Leider wird die ausfallrate allzugern untern Teppich gekehrt und "schöngeschrieben" dabei gibt es durchweg Einzelne Fälle die dazu Beitragen das Qualität eben Geld kostet !. Und das hat sich nicht nur bei mir sondern auch in anderen Bereichen mehr als nur Bewiesen.
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