> > > > Test: Fractal Design Newton R3 600W und Tesla R2 650W

Test: Fractal Design Newton R3 600W und Tesla R2 650W

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 8: Fazit

Fractal Design hat mit dem Newton R3 600W und dem Tesla R2 650W einen insgesamt guten Job erledigt. Beide Netzteile können durch ihre Effizienz überzeugen, insbesondere im Bereich niedriger bis mittlerer Lasten. Das Newton R3 600W kann sich hier an einigen Messpunkten an die Spitze unserer internen Vergleichsdatenbank setzen. Aber auch das Tesla R2 bietet eine sehr gute Effienz. Beide Netzteile arbeiten insgesamt sehr leise und bieten stabile Ausgangsspannungen. Bei der Ausstattung kann nur das Newton R3 voll überzeugen, dass Tesla R2 650W hätte unserer Meinung nach noch einige Anschlüsse mehr vertragen können.

Fractal Design Newton R3 600W

r04s

Das Newton R3 600W spricht mit seiner Ausstattung und der 80PLUS-Platinum-Zertifizierung Interessenten im Premium-Segment an. Mit modularem Kabelmanagement, vier PCI-Express-Anschlüssen und einer hohen Leistungsfähigkeit hat Fractal Design hier die wesentlichen Punkte bereits abgedeckt. Alles in allem kann das Newton R3 die Erwartungen auch erfüllen, auch wenn die sehr gute Leistung bei Effizienz, Spannungsregelung und Lautstärke etwas durch die etwas hohen Ripple-/Noisespannungswerte und das leichte Fiepen/Sirren unter Volllast etwas getrübt werden.

Positive Punkte beim Fractal Design Newton R3 600W

  • hohe Leistungsfähigkeit
  • stabile Ausgangsspannungen
  • 80PLUS Platinum, sehr gute Effizienz, insbesondere bei niedriger Last
  • gute Ausstattung mit modularem Kabelmanagement und vier PCI-Express-Anschlüssen
  • fünf Jahre Herstellergarantie 
  • angenehm leise

Negative Punkte beim Fractal Design Newton R3 600W

  • zu hohe Ripple-/Noisespannungswerte
  • leichtes Sirren/Fiepen unter Volllast


 

Fractal Design Tesla R2 650W

t04s

Das Tesla R2 650W spricht eher die User an, die zugunsten eines niedrigeren Preises auf einen Prozentpunkt Effizienz und Komfort-Merkmale wie modulares Kabelmanagement verzichten können. Mit festen Anschlusskabeln, zwei PCI-Express-Anschlüssen, nur sechs SATA- und zwei Molex-Anschlüssen ist es wirklich eher minimalistisch ausgestattet. Seine Pluspunkte sind eher im Bereich Effizienz zu finden, denn hier kann es zumindest im niedrigen Lastbereich fast mit Platinum-Modellen anderer Hersteller mithalten. Auch arbeitet das Tesla R2 650 im Betrieb insgesamt sehr leise. Seine Spannungsregelung ist ebenfalls sehr solide und nur die gerade ausreichenden Ripple-/Noisespannungswerte trüben etwas das Bild.

Positive Punkte beim Fractal Design Tesla R2 650W

  • hohe Leistungsfähigkeit
  • stabile Ausgangsspannungen
  • 80PLUS Gold, sehr gute Effizienz im niedrigeren Lastbereich
  • sehr leise

Negative Punkte beim Fractal Design Tesla R2 650W

  • wenig Anschlussmöglichkeiten
  • höhere Ripple-/Noisespannungen