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Test: Fractal Design Newton R3 600W und Tesla R2 650W

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Seite 3: Fractal Design Newton R3 600W - Lautstärke & Ausstattung

Fractal Design setzt beim Fractal Design Newton R3 600W einen Lüfter aus eigenem Hause ein. Der weiße 135-mm-Lüfter arbeitet mit einer Kugellagerung und sitzt hinter einem großzügig dimensionierten Lüftergitter mit Wabenstruktur.

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Das Design des Newton R3 ist durchaus ein Hingucker.

Mehr als die Informationen 0,28 Ampere @ 12 Volt lassen sich auf dem verbauten Lüfter nicht finden. Im Newton R3 wird der Lüfter semi-passiv angesteuert, d.h. er kommt erst ab einer gewissen Temperatur bzw. Last zum Einsatz. Im Testbetrieb, bei der das Newton R3 frei liegt, reichte der passive Betriebsbereich bis knapp über 50% Last. Im eingebauten Zustand wird der Lüfter aufgrund der meist höheren Temperaturen in der Regel etwas früher zum Einsatz kommen.

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Trotz Kugellagerung arbeitet der San Ace 120 von Sanyo Denki sehr leise.

Beim Übergang vom passiven in den semi-passiven Modus bei knapp über 50% Last wird der Lüfter erst nur für jeweils kurze Zeit auf ca. 1100 U/min beschleunigt, wobei dies fast keine Geräuschentwicklung zur Folge hat. Bei höheren Lasten ändert das Newton R3 dann die Einschaltdauer, die maximale Lüfterdrehzahl steigert sich nur minimal auf 1200 U/min. Bei um die 80% Last war der Lüfter ca. zu 3/4 der Betriebzeit aktiv, und selbst bei Volllast hat unser Testsample regelmäßig für einige Augenblicke den Lüfter heruntergefahren. In Sachen Lüfterlautstärke mag das Newton R3 600W zu überzeugen, denn der Lüfter ist nur schwach in direkter Nähe zum Netzteil wahrzunehmen. Insgesamt ist das Newton R3 als sehr leise zu bezeichnen. Einzig kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass oberhalb von 80% Last das vorher nur minimale "Sirren/Fiepen" deutlich zulegt. Richtig laut zeigten sich die Elektronikgeräusche aber nur bei Betrieb mit 115V Netzspannung, was hierzulande aber kein Thema sein dürfte.

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Ein näherer Blick auf das Anschlussfeld des Fractal Design Newton R3 600W.

Die Konfiguration der Steckplätze mit zwei 8-Pin- und sechs 6-Pin-Buchsen ist bei allen Newton-R3-Modellen gleich. Das 1000W-Modell muss somit auch nur mit zwei Buchsen für "12V-Verbraucher" auskommen. Um beim 1000W-Modell die sechs Anschlüsse zu erreichen, behilft sich Fractal Design damit, vier PCI-Express-Anschlüsse an zwei fest angebrachten Kabeln unterzubringen, die dann von einem modularen Kabeln mit Doppellabgriff ergänzt werden können. Die zweite 8-Pin-Buchse wird beim 1000W-Modell vom zweiten 8-Pin-EPS-Kabel belegt.

Das vorliegende 600W-Modell bietet vier PCI-Express-Anschlüsse, von denen zwei über ein modulares und zwei über ein fest angebrachtes Kabel realisiert werden. Das 8(4+4)-Pin-Kabel zur Versorgung der CPU-Spannungswandler ist ebenfalls fest montiert. Ansonsten gibt es beim Newton R3 600W keine Besonderheiten zu vermerken.

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Das Anschlussfeld des Newton R3 600W

Die Anschlussmöglichkeiten des Newton R3 600W sind angesichts der Klasse als gut zu bewerten. Neben den vier PCI-Express-Anschlüssen stehen bis zu neun SATA- und bis zu vier 4-Pin-Molex-Anschlüsse bereit, wenn man alle Peripheriekabel anschließt.

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Das Newton R3 bei Vollbestückung von oben betrachtet.

Die Peripheriekabel sind als schwarze Flachbandkabel ausgeführt, wohingegen das ATX-Kabel, die PCI-Express- und die 8-Pin-Kabel mit schwarzem Netzsleeve ummantelt sind. Die Kabellängen sind beim Newton R3 600W insgesamt als gut zu bezeichnen.