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Test: FSP Aurum Pro 1200W und LEPA G 1600W

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Seite 5: LEPA G Series 1600W

Die Marke LEPA dürfte vielen Lesern noch recht unbekannt sein, obwohl sie bereits weit über ein Jahr auf dem Markt ist. Sie wird hierzulande ebenso wie Enermax von der Firma Coolergiant vertrieben und hat - zumindest im Netzteilbereich- einen sichtbar engen Bezug zu Enermax. Das Design der Serien MaxRevo oder Modu87+ lässt sich auch bei den LEPA-Modellen der G-Serie wiederfinden. Um aber wirklich sagen zu können, dass die Modelle gleich sind, müsste man sie im Detail bzgl. Layout und Bauteilen vergleichen, aber im Grunde kann man zumindest bei der G-Serie schon sagen, dass es Enermax-Technik ist, nur ohne den Aufpreis aufgrund des Namens und beispielsweise der längeren Garantiezeit einiger Modelle.

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Der Karton des LEPA G 1600W ist eher dezent gestaltet.

Das LEPA G1600W ist mit einem Straßenpreis von knapp 225 Euro preislich durchaus attraktiv aufgestellt, auch ohne dass man sich erst den Wert der damit potentiell zu betreibenden Hardware vorhalten muss. Für alle diejenigen, denen Netzteilleistungen jenseits der 1,5 kW etwas überdimensioniert für ihr System erscheinen, bietet LEPA auch etliche weitere Modelle der G-Serie mit niedrigeren Leistungen an. Insgesamt sind neun Modelle zwischen 500 und 1600 Watt erhältlich, wobei nur das 1600W-Modell ein voll-modulares Kabelmanagement besitzt. Die anderen Modelle sind mit semi-modularem bzw. teilweise auch ohne Kabelmanagement ausgeführt.

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LEPA bringt Netzteil und Anschlusskabel samt Zubehör in Schubfächern unter

Im Inneren des großen Kartons sind die Komponenten in einem Schubladensystem untergebracht. Das Netzteil ist durch die doppelwandige Konstruktion ausreichend gut geschützt und diese Form der Kabelaufbewahrung ist als durchaus praktisch zu bezeichnen, insbesondere im Vergleich zu manchen origami-ähnlichen Faltkonstruktionen der Konkurrenz.

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Der Lieferumfang des LEPA G 1600W

Auch LEPA hat seinem Netzteil eine für das Premium-Segment gute Ausstattung mitgegeben. Neben den Anschlusskabeln sind noch einige Schrauben und ein Handbuch mit Beilegezetteln dabei. Im Handbuch bzw. auf den Infoblättern ist die Zuordnung der 12V-Schienen zu den Anschlüssen vermerkt, was bei einem Multi-Rail-Netzteil mit sechs 12V-Schienen eine wichtige Information ist. Wie auch beim FSP Aurum Pro 1200W muss beim LEPA G1600 eine DIN-A5-Seite pro Sprache ausreichen, aber die wichtigsten Infos sind vorhanden.

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Von außen ist nur aufgrund der Seitenbeschriftung die hohe Leistungsfähigkeit zu erahnen.

Das LEPA G1600-MA-EU ist mit einer Gehäuselänge von 180 mm für diese Leistungsklasse sehr kompakt ausgeführt. Die anthrazitfarbene Oberfläche ist mit einer festen Pulverbeschichtung versehen worden, dessen raue Oberfläche etwas feiner strukturiert ist, aber ebenfalls sehr widerstandsfähig gegen Kratzer zu sein scheint. Abgesehen von dem markanten Logo in der Mitte des Lüftergitters, den aufgedruckten Schriftzügen an den Seiten und dem kleinen Logo oberhalb der Netzbuchse ist das Gehäuse des G1600 durchgängig schwarz oder dunkel-anthrazit gehalten.

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Auf auf der Innenseite ähnelt das LEPA G1600 klar den MaxRevo von Enermax

Das LEPA G1600W bietet eine vergleichsweise gute Ausstattung. Es verfügt über ein voll-modulares Kabelmanagment, so wie es auch an den großen MaxRevo- oder Platimax-Modellen von Enermax zu finden ist. Die Belegung der Buchsen hinsichtlich der 12V-Schienen erhält man aus den beiliegenden Info-Zetteln. Mit bis zu zehn PCI-Express-Anschlüssen und einer großen Anzahl von Peripheriesteckern sollte die hohe Leistungsfähigkeit des LEPA theoretisch gut nutzbar sein.

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Konventionelles Gitter mit normaler Netzbuchse.

Die uns vorliegende Version des G1000-MA-EU ist eine Version für den europäischen Markt, die nur für einen Einsatz an einem 230V-Netz vorgesehen ist. Verglichen mit dem FSP Aurum Pro 1200W reicht deswegen trotz der größeren Leistungsfähigkeit eine normale "Kaltgerätebuchse" ganz offiziell aus.

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Die Leistungswerte des LEPA G1600 zusammengefasst auf dem Typenschild.

Das LEPA G1600 bietet eine Dauerleistung von 1600 Watt (bei 40 °C) und kurzzeitig bis zu 1700 Watt Spitzenleistung. Damit übertrifft es alle anderen zur Zeit auf dem deutschen Markt erhältlichen Netzteile, wenn auch nur um ca. 100 Watt. Auf der 12V-Seite steht nahezu die komplette Netzteilleistung zur Verfügung, was sich in einer kombinierten Stromstärke von beachtlichen 133 Ampere äußert. Das G1600 ist ein klassisches Multirail-Netzteil, welches seine Leistung auf sechs 12V-Schienen aufteilt. Die 12V-Rails sind dabei nicht alle gleich stark ausgelegt, denn die für Mainboard und CPU zuständigen 12V1 und 12V2 weisen eine nominale Stärke von 20 Ampere auf, wohingegen die restlichen vier 12V-Schienen für Peripherie- und PCI-Express-Geräte auf jeweils bis zu 30 Ampere ausgelegt sind. Wie es bei hochwertigen Netzteilen selbstverständlich ist bzw. sein sollte, hat das G1600 alle wichtigen Schutzschaltungen (OVP, UVP, OCP, SCP, OPP, OTP) verbaut. Wie beim Aurum ist auch an Bord des G1600 moderne Technik zu finden: Da das G1600 auf der MaxRevo-/Platimax-Plattform von Enermax basiert, kommen auch hier LLC-Resonanzwandler-Topologie, Synchronous Rectification und DC-DC-Spannungswandler zum Einsatz.

 

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Kommentare (30)

#21
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Bootsmann
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Zitat Destroyer18;19786286
sorry, aber mir leuchtet das nicht ein

wenn ihr Grafikkarten testet, schraubt ihr die Kühler ab, fotografiert die Technik und beschreibt sie

wenn ihr eine SSD testet, macht ihr sie auf und beschreibt die Technik

wenn ihr ein Gehäuse testet, macht ihr es auf und beschreibt die Technik, obwohl es dort kaum was zu sehen gibt

nur bei Netzteilen, die von außen fast alle gleich ausschaun, da macht ihr es nicht :confused:


Dito gut gesagt
#22
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Oberleutnant zur See
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Natürlich geht immer mehr. Die Chroma kann grundsätzlich fast alles, nur der Redakteur davor kann meist nichtmal 40% davon^^. So gehts zumindest mir. Ich nutze die Möglichkeiten weder der Enermax Chroma (recht ähnlich zur Luxx) noch der Chroma 8000 voll aus.
Man könnte mit dem vorhandenen Equipment noch viel mehr machen. Dynamische Lasten, Einschaltstrom, mit etwas grober Genauigkeit sogar die Stützzeit - dann wirds aber richtig aufwändig. Programmiergötter haben da ihre wahre Freude.

Im Vergleich dazu sind Bilder vom Innenraum wenig Aufwand und geben im Verhältnis dazu recht viel Erkenntnis..;)
Nur meine Meinung.

Die Chroma nicht zu überlasten ist übrigens definitiv die richtige Entscheidung.

Ich hab hier auch noch Daten zum Lepa rumliegen. Ich messe bei 100% Last noch 12,02 Volt, allerdings bei einer anderen Lastverteilung (16A 3,3V, 14A 5V, Rest 12V). Trotzdem verwundert mich das Ergebnis bei 80% Last etwas. Kabelerwärmung auf Grund der bescheidenen original Chroma Test fixture?
#23
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Bootsmann
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hi Philipus

Chroma bietet viele möglichkeiten, wenn man diese ausschöpfen kann und will, mehr geht immer, nur Zeit muss man haben :D

Innenraum Bilder gehen vom Zeitaufwand ausnahmen bestätigen die Regel zB beim P10 die zwei Duzend Schrauben und die Gummiringe waren nervend, definitiv nix für Sleever.

aber man muss ja nicht jeden XYZ, Kondensator, Diode, ... Besprechen für 99,9% der Leser sowieso uninteressant, selbst ich lese das nicht was Jonny & Hardwaresecrest da zerlegen XD
#24
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Nur mal eine Meldung meinerseits. Das LEPA Netzteil ist mir gerade das erste Mal überhaupt ausgegangen... Und zwar mit folgender Last.
4.8Ghz [email protected]
und
4xGTX480 875mhz/2120Mhz@ 1.125V Quad SLI
#25
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Warst Du dabei auch über 1600 Watt oder hat eine Schutzschaltung gegriffen?
#26
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Oberleutnant zur See
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1600 Watt gehen problemlos, wie mein Review bald zeigen wird;)
#27
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Zitat thom_cat;19927192
Warst Du dabei auch über 1600 Watt oder hat eine Schutzschaltung gegriffen?


Ich weiß nicht wieviel Watt es waren. Es war Volllast im Benchmark. Ich kann es 100% nachmachen Grafikkarten auf 1.125V und dann 3840x2160 mit 8xSGSAA nach 15 Sek Benchmark (Just Cause 2) greift wohl die Schutzschaltung weil dann geht PC eine zeitlang nicht mehr an.
Ich meine jetzt nicht das es irgendwie schlecht ist das Netzteil. Im Gegenteil. Es ist nur Info was das aushält. 4xGTX480 mit 1.125V und 875Mhz ist ziemlich krass. Mein alter Enermax 720W hat bei der Spannung nicht mal eine GTX480 ausgehalten.
#28
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wäre spannend zu wissen was das system dabei zieht.
ein messgerät hast du wohl leider nicht da, oder?
#29
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Nein habe ich nicht. Gucke nachher im Baumarkt...
#30
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danke :)
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