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Test: Seasonic G Series 550W

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Seite 3: Ausstattung

In Sachen Kabelmanagement bringt das Seasonic G-550 nur Standardkost mit, aber die reicht in den meisten Fällen ja bekanntlich völlig aus. Das Stecksystem verwendet das bei Netzteilen und auch allgemein im PC-Bereich übliche "Molex Minifit-Jr."-System. Im Prinzip ist dieses System sicher vor falscher Bedienung, zumindest solange keine rohe Gewalt ins Spiel kommt. Die Buchsen des Kabelmanagements befinden sich in einer Reihe angeordnet nahe des Gehäusedeckels.

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Ein näherer Blick auf das Anschlussfeld des G-550

Gegenüber der X-Series hat Seasonic das interne Design geändert. Bei der X-Series sitzen auf einer größeren Tochterplatine an der Innenseite sowohl die Anschlussbuchsen als auch die DC-DC-Wandler. Die stark belasteten 12V-Anschlüsse (PCI-Express, EPS) sind direkt auf der Hauptplatine untergebracht. Bei der G-Series hingegen sind die DC-DC-Wandler auf einer separaten Platine untergebracht, auf der kleinen Platine an der Innenseite befinden sich nur die Buchsen (und einige Kondensatoren), die dann mit Kabelverbindungen an die Hauptplatine angeschlossen sind.

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Ein Blick auf die Rückseite des modularen Kabelmanagements

Links finden sich vier sechspolige-Buchsen, über die SATA- oder Molex-Kabel für Peripheriegeräte angeschlossen werden. Über die beiden achtpoligen Buchsen rechts werden die beiden beiliegenden PCI-Express-Kabel angeschlossen.

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Seasonic hat die Peripheriekabel als schwarze Flachbandkabel ausgeführt

Die Ausstattung des G-Series 550W mit Anschlusskabeln lässt sich als befriedigend bezeichnen. Sechs SATA- und fünf Molex-Anschlüsse sollten für ein 550W-Netzteil ausreichend sein, aber unserer Meinung nach hätten es zugunsten höherer Flexibilität durchaus mindestens zwei SATA-Anschlüsse mehr sein dürfen. Zwei PCI-Express-Anschlüsse erfüllen unserer Meinung nach auch die Mindestanforderung, aber mehr auch nicht. Das größere 650W-Modell bringt dann vier PCI-Express-Anschlüsse mit.

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Das G-550 bei Vollbestückung.

An der Verarbeitung der Kabel ist nichts auszusetzen. Seasonic verwendet für alle modularen Anschlusskabel schwarze Flachbandkabel mit PVC-Isolierung und AWG18-Querschnitten. Die fest angebrachten Kabel sind klassisch mit farbigen Litzen und schwarzer Kabelummantelung ausgeführt.

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Durschnittlich sind die Kabellängen beim G550

Die Kabellängen beim G550 gehen in Ordnung, zumindest wenn man sich die für ein 550W-Netzteil typische Systemkonfiguration anschaut. Bei großen Tower-Gehäusen wird vermutlich das mit 55 Zentimeter recht kurze EPS-Kabel zum Problem werden, zumindest wenn eine versteckte Verlegung erfordert wird. Bei eher kleineren Midi-Towern sollte das G-550 aber passen.

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 6837
Ich finde die Kabel auch klasse, bis aufs Hauptkabel alles schöne Flachbandkabel - das lässt sich gleich viel besser verlegen!
#2
Registriert seit: 11.10.2012

Banned
Beiträge: 4
@ LUXXTEAM

Klasse! Schön zu sehen das Ihr die Kritik der vergangenen Wochen aufgenommen habt und man jetzt auch Bilder vom inneren der NTs zu sehen bekommt. :-)

Zum NT selber:

Wer nur ein kleines bißchen weis was Qualität wert ist, der greift zu Seasonic. Wobei man natürlich für 100 Euro auch gleich zu nem X-Serie Gold greifen kann.

Bevor ich jedenfalls mir nen schlechteres NT hole das mir die Bude abfackelt, gehe ich lieber zu meinem Chef und fordere ne Gehaltserhöhung!

Und jetzt bisste keine Bankrotterklärungen von Kommentare das man das bei seinem Job nicht machen kann bla bla... diesem einer empfehlen ich mal seinen unterschichtigen Lebensentwurf zu überdenken. ;-) Das musste mal gesagt sein.
#3
Registriert seit: 18.09.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 845
Ob man das nun unbedingt braucht oder nicht ist eine andere Frage. Ich bezweifel, dass Netzteile die die Hälfte kosten unbedingt abfackeln, das muss schon sehr billiger Mist sein. Ich hab mir das Netzteil vor einem Monat dank Aktion (20% Rabatt) für 85€ bei Alternate bestellt. Hauptgrund war für mich die Effiziens und die 5 Jahre Garantie. Strom wird immer teurer und gerade wer noch ein Netzteil ohne Zertifizierung hat sollte sich so eine Investition mal durch den Kopf gehen lassen.
#4
Registriert seit: 18.09.2011

Gefreiter
Beiträge: 57
und sekunderseitig sind sowohl "solid-polymer"-Kondensatoren als auch "105°C-Elkos von Nippon Chemicon verbaut

sekunder ?

ich guck mal nach, habe in irgendeiner Schublade glaub ich noch ein " ä " rumliegen


cu, hf, stephan
#5
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Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1132
also das mit den flachbandkabeln gefällt mir verdammt gut :) gut das ich mir immernoch nicht nen neuen pc zusammengebaut habe. war ziemlich unentschlossen was ich für ein netzteil nehmen soll :)
#6
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Registriert seit: 22.11.2005
Randpolen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2493
Wie es scheint gibt es eeeendlich einen würdigen Nachfolger vom Corsair HX520. Warum Corsair HX520? Nun weil dieses von Seasonic seinerzeit in Auftrag gebaut wurde für Corsair. Vergleicht man den inneren Aufbau bis hin zum verwendeten ADDA Lüfter, gibts da auch viel Parallelen. Scheinbar hat da Seasonic etwas Recycling betrieben, dem ganzen ein Facelift auf ATX 2.3 verpasst und mich freuts. Die Flachbandkabel sind da übrigens auch nichts neues, auch diese wurden schon für Corsair vor 5 Jahren für die HX Serie so gefertigt. ;) Im Ganzen endlich mal wieder ein Netzteil mit relativ moderater Leistung nebst Kabelmanagement. Fehlt nur noch eine 400W Variante, heutige Systeme mit nur einer GPU verbraten doch selten mehr als 300W. Ein Wehrmutstropfen bleibt, das aus meiner Sicht vergleichbare Corsair HX520 ging vor 3-4 JAhren für um die 70€ über den Tisch...
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