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Drei Netzteile der 600W-Klasse im Test

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Seite 3: PC Power & Cooling Silencer 610 EPS12V

Der auf dem amerikanischen Markt bekannte und renommierte Hersteller PC Power & Cooling stellte uns ein  Silencer mit 610 Watt zur Verfügung.  Nachdem PC Power & Cooling im letzten Jahr von OCZ übernommen wurde, soll nun langsam auch der europäische Markt mithilfe der Vertriebskanäle von OCZ erobert werden. Neben der im High-End-Bereich angesiedelten Produktlinie Turbo-Cool sollen die Silencer-Modelle im Valuebereich punkten.

 

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Die Verpackung des Silencer 610 EPS12V ist eher schlicht gehalten und nicht gerade ein Kandidat für Deko-Zwecke, aber funktionell und im Falle des Falles auch einfach zu recyceln.

 

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Keine Überraschungen finden sich im Lieferumgang. Mit Handbuch und Netzkabel ist lediglich das Nötigste vorhanden.

 

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Ebenso ist das Design eher funktionell und unauffällig und lässt hoffen, dass besonders Wert auf die inneren Qualitäten gelegt wurde. PC Power & Cooling setzt beim Silencer 610 auf einen 80-mm-Lüfter an der Außenseite, ebenso wie man es beispielsweise von Antec her kennt. Inwiefern sich damit ein leiser Betrieb ermöglichen lässt, wird sich im Test zeigen.

 

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Das Typenschild weist dem Silencer 610 stattliche 49 Ampere auf der 12-Volt-Schiene aus. Wie auch beim Corsair ist nur eine 12V-Schiene vorhanden, welche zumindest rechnerisch 588 Watt stemmen könnte. Angesichts der maximalen Gesamtbelastbarkeit von 610 Watt Dauerlast beachtlich, aber vermutlich kaum zu erreichen, da auch bei modernen Systemen noch einige Leistung über 3,3 Volt und 5 Volt gefordert wird. Als Besonderheit sei erwähnt, dass PC Power & Cooling die 610 Watt bei 40 °C Betriebstemperatur garantiert, wohingegen viele andere Hersteller dazu keine Angaben machen und den Bezug vermutlich auf 25 °C setzen. Bei steigender Temperatur nimmt die Leistungsfähigkeit eines Netzteils in der Regel ab.

 

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Die nicht abnehmbaren Kabel sind allesamt ausreichend lang und zumindest teilweise mit Sleeves versehen. Rein aus optischen Gründen wäre es natürlich schöner gewesen, wenn auch alle Stecker in schwarzer Ausführung verbaut worden wären, aber zumindest bei diesem Netzteil hat man wohl etwas beim Design gespart, was der Funktion aber natürlich keinen Abbruch tut.

 

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Mit zwei PCI-Express-Anschlüssen, einer davon in (6+2)-Ausführung,  ist das Netzteil ausreichend gut ausgestattet. Ein EPS-Stecker in 8-Pin-Ausführung ist selbstredend auch mit von der Partie. Weiterhin sind sechs S-ATA-, acht Molex- und ein Floppy-Stecker vorhanden.

 

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Laut Aufkleber ist es „SLI Ready“, nur fehlen für den Einsatz von NVIDIAs 8800er-Serie zwei PCI-Express-Anschlüsse. Aber zumindest gilt die Aussage für die Leistungsfähigkeit, denn da hatte unser Sample im Test keine Probleme.

 

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Auch auf der Rückseite gibt es keine Besonderheiten. Neben Weitbereichseingang und damit aktiver PFC, sind der Netzschalter und der 80-mm-Lüfter zu finden. Dieser macht dem Namen „Silencer“ auch wirklich alle Ehre. Wie schon beim Corsair ist im Idle-Zustand nur ein dumpfes Rauschen bzw. Brummen in unmittelbarer Nähe wahrnehmbar. Unter Last dreht der Lüfter allenfalls ein bisschen auf und blieb auch unter Volllast unseres Testsystems recht leise. Subjektiv machte das Silencer 610 einen noch etwas leiseren Eindruck als das ebenfalls gute Corsair TX650W.