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Test: Enermax Platimax 1200W - Ausstattung

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Seite 2: Ausstattung

Bei der Ausstattung besteht ebenfalls kein wesentlicher Unterschied zwischen den MaxRevo und dem Platimax 1200W. Das voll-modulare Kabelmanagement, bei dem sich wirklich alle Kabel abnehmen lassen, hatten wir bereits schon erwähnt. Die Buchsen sind zwar nicht beschriftet, aber aufgrund von Farbe und Form ist die Zuordnung einfach möglich. Im Handbuch bzw. auch auf einem beiliegenden Extrablatt ist eine Skizze zu finden, auf der die Zuordnung der Buchsen zu den jeweils verwendeten 12V-Schienen vermerkt ist. Die sechs roten 12-Pin-Buchsen werden von vier 12V-Schienen versorgt, sodass man bei der Wahl der Buchsen darauf achten sollte, möglichst auch alle 12V-Rails zu nutzen und Doppelbelegungen zu vermeiden. Im Lieferumfang sind vier Kabel mit jeweils zwei PCI-Express-Anschlüssen sowie ein optionales 8-Pin-EPS-Kabel mit ebenfalls "rotem" Stecker. Eine der sechs roten Buchsen bleibt also immer unbenutzt, was aber wiederum auch die Flexibilität in der Konfiguration erhöht.

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Die Verarbeitung des Kabelmanagementsystems des Enermax Platimax 1200W ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. Die waagrechte Ausrichtung der Sockel ist neu gegenüber den früheren Serien von Enermax mit Kabelmanagement. Auch führt die große Anzahl von Elementen zu einer gewissen Enge, aber aufgrund der Leistung und Vielfalt der Anschlussmöglichkeiten ist dies wohl nicht anders zu realisieren. Bis auf die Hauptstromversorgung werden alle Kabel über Stecker eingeklinkt, die die Verriegelungshaken jeweils links und rechts an der schmalen Seite haben. Bei Vollbestückung ist es daher manchmal nicht gerade einfach, gezielt einen Stecker aus der Mitte zu entfernen, weil man durch die engen Abstände nur schwer an die Verriegelungshaken herankommt.

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In Sachen Anschlussmöglichkeiten ist das Platimax 1200W sehr gut aufgestellt. Mit bis zu acht PCI-Express-Anschlüssen in universeller 8(6+2)-Pin-Ausführung lassen sich im Zusammenspiel mit der hohen Leistungsfähigkeit problemlos bis zu vier High-End-Grafikkarten betreiben. Vorhanden ist wie bereits erwähnt auch ein zweiter 8-Pin-EPS-Anschluss. Bis zu 14 SATA- und zehn 4-Pin-Molex-Anschlüsse ermöglichen den Betrieb einer großen Anzahl von Peripheriegeräten. Die Kabel selbst sind ordentlich gesleeved und gut verarbeitet. Die Kabel mit SATA- und Molex-Abgriffen sind ausgesprochen lang ausgeführt. Die PCI-Express-Kabel sind alle von (gleicher) ausreichender Länge. In großen Tower-Gehäusen mit Multi-GPU-Systemen sollte die Versorgung der "untersten" Grafikkarte noch sicher möglich sein, allerdings fehlt dann vermutlich der Spielraum für eine optimale Verlegung der Kabel. Vielleicht wäre es eine Option für Enermax, ein oder zwei Anschlusskabel etwas länger auszuführen. Für die im Betrieb mit hohen Strömen belasteten Kabel dürfte allerdings die Regel "so lang wie nötig, so kurz wie möglich" gelten, um die Verluste aufgrund des Kabelwiderstands zu minimieren.

Kommen wir auf der nächsten Seite zu der Performance des Enermax Platimax 1200W auf dem Prüfstand.