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Test: Drei neue Netzteile im Bereich 550 bis 650W - Cougar CMX 550

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Seite 3: Cougar CMX 550

Mit der CM-Reihe ist Cougar vor anderthalb Jahren in den Netzteilmarkt eingestiegen und hat seitdem einige andere interessante Serien nachgelegt. Nun soll eine überarbeitete Version der CM-Serie deren Erfolg fortführen. Die unter der Bezeichnung CMX laufende Serie umfasst weiterhin Modelle mit 550, 700, 1000 und 1200 Watt. Verbesserungen sollen am Lüfter und inneren Details vorgenommen worden sein. Die neuen Modelle sind ebenfalls nach 80PLUS Bronze zertifiziert und verfügen über ein modulares Kabelmanagement. DC-DC-Technik ist allerdings nur bei den 1000W- und 1200W-Modellen vorhanden, die 550W- und 700W-Netzteile arbeiten mit einer konventionellen Topologie. Die CMX-Serie nimmt in Cougars Produktpalette eher einen mittleren Platz ein, soll vermutlich also die "Einstiegsklasse" ins High-End-Segment darstellen.

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Das CMX 550W hat laut Cougar eine Preisempfehlung von 94,90 Euro, wobei der aktuelle Straßenpreis aktuell bei knapp 90 Euro liegt.

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Das Design hat Cougar bei den CMX-Modellen etwas überarbeitet, sodass es durch die nun farblich abgesetzten Flächen auf dem Deckel und den Seiten hochwertiger wirkt. Insgesamt macht die Verarbeitung des CMX 550W einen sehr guten Eindruck.

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Das Cougar CMX 550W verfügt über zwei 12V-Schienen, die zusammen 480 Watt Leistung auf 12V bereitstellen können. Für ein Netzteil ohne DC-DC-Topologie ist dies ein sehr solider Wert. Mit 150 Watt auf 3,3V und 5V bietet es hier einen überdurchschnittlichen Leistungswert.

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Das modulare Kabelmanagement des CMX 550W ist vorbildlich ausgeführt. Die Steckplätze sind klar beschriftet und farblich codiert, allerdings hat die aufgedruckte Rail-Zuordnung nur begrenzten Nutzen, da auch im Handbuch nicht ersichtlich ist, welche 12V-Spannungsschiene das fest angebrachte PCI-Express-Kabel verwendet.

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Die Ausstattung des CMX 550W ist als gut zu bezeichnen. Es lassen sich bis zu drei PCI-Express-Stecker realisieren, wobei davon zwei als 6-Pin- und einer als 8(6+2)-Pin-Variante ausgeführt sind. Bis zu sechs SATA- und fünf 4-Pin-Molex-Stecker stehen zur Versorgung von Peripheriegeräten zur Verfügung. Die Anschlusskabel sind dabei überdurchschnittlich lang und bieten somit gute Reserven für eine optimale Kabelführung im Gehäuse.

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Der beim CMX 550W eingesetzte 140-mm-Lüfter stellt durchaus eine Verbesserung gegenüber der Vorgängerserie dar. Im Idle des Testsystems bei einer Leistungsaufnahme von ca. 200W ist der Lüfter sehr leise und nur in direkter Nähe zum Netzteil schwach wahrzunehmen. Mit steigender Last erhöht der Lüfter relativ früh seine Drehzahl, sodass bei mittlerer Last schon ein leichtes Lüfterrauschen wahrnehmbar ist, welches allerdings insgesamt noch sehr unauffällig bleibt. Bei hoher Belastung entwickelt der Lüfter ein deutliches Lüfterrauschen. Da das Netzteil anders als die ersten CM-Modelle keinerlei Spulenfiepen etc, vernehmen lässt und auch das Lüfterrauschen insgesamt eine dezente Tonlage hat, ist das Cougar CMX 550W insgesamt als leise zu bezeichnen.

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Insgesamt präsentiert sich das CMX 550W als hochwertiges Netzteil. Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sind zwar nicht riesig, aber zumindest deutlich erkennbar. In Sachen Lautstärke und Ausstattung kann es eine solide Vorstellung bieten. Wie es sich auf dem Prüfstand gegen die weiteren Testkandidaten schlägt, die allesamt über eine DC-DC-Topologie verfügen, ist auf den weiteren Seiten zu lesen.