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Test: Vier Netzteile im Bereich 450 bis 500W - Fazit

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Seite 8: Fazit

Ein klarer Testsieger hat sich in diesem Round-Up nicht ergeben. Das NesteQ nimmt aufgrund seiner Ausstattung eine Sonderstellung ein. Die drei übrigen Testkandidaten sind sich im Prinzip recht ähnlich und weisen nur Unterschiede in Ausstattung und Effizienz auf. Den insgesamt besten Eindruck hat das be quiet! Straight Power 500W hinterlassen. Das Cougar A450 ist im Prinzip ähnlich gut, muss sich in Sachen Effizienz und Lautstärke aber dem be quiet! geschlagen geben. Das Chieftec Nitro 450W ist ebenfalls technisch sehr gut, aber etwas eingeschränkt in seiner Eignung für Systeme mit leistungsstärkerer Grafikkarte.
be quiet! Straight Power E7-500W

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Das be quiet! hat im Test eine gewohnt gute Performance abgeliefert. Es bietet stets stabile Ausgangsspannungen und hatte im Test auch noch Reserven. In Sachen Effizienz kann es bei allen Laststufen sehr gute Werte zeigen, insbesondere bei höheren Belastungen. Die Abstände sind zu den ähnlich guten Konkurrenten sind aber so gering, dass die Effizienz hier nicht unbedingt der entscheidende Kauffaktor sein kann. Ein klarer Pluspunkt des E7-500W ist sein sehr leises Auftreten, womit es im Testvergleich nur knapp vom deutlich teureren NesteQ geschlagen wird. Die Ausstattung des Straight Power mit zwei PCI-Express-Anschlüssen und zahlreichen Versorgungsmöglichkeiten für Peripherie-Geräte ist als sehr gut zu bezeichnen. Insgesamt bietet das be quiet! Straight Power ein gut abgestimmtes Gesamtpaket ohne besondere Schwächen.

Positive Aspekte des be quiet! Straight Power E7-500W:

  • gute Effizienz (80PLUS Bronze)
  • stabile Spannungen
  • leiser bis sehr leiser Betrieb
  • gute Ausstattung mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten

Negative Aspekte des be quiet! Straight Power E7-500W:

  • -
Chieftec Nitro 450W (BPS-450S)

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Das 450W-Modell von Chieftecs neuer Nitro-Reihe konnte im Test einige Punkte sammeln. Sein spartanisches Design darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich darin moderne Technik verbirgt. Im Testverlauf ist es auch mit leichter Überlast hervorragend klargekommen und zeigte dabei trotzdem stabile Ausgangsspannungen und gute Effizienz-Werte. Die Technik des BPS-450S stimmt also, allerdings gibt es leichte Defizite bei Lautstärke und Ausstattung. Der Lüfter ist im Idle und bei mittlerer Last angenehm leise, wird unter hoher Last aber dann deutlich wahrnehmbar. Für Peripheriegeräte stehen genügend Anschlussmöglichkeiten bereit, allerdings verfügt das Nitro nur über einen einzigen 6-Pin-PCI-Express-Anschluss. Richtig empfehlenswert ist das BPS-450S daher nur für Systeme mit geringerer Leistungsaufnahme, denen ein 6-Pin PCI-Express reicht. Leider bleibt dabei die volle Leistungsfähigkeit des BPS-450S ungenutzt, aber zumindest arbeitet dadurch der Lüfter auch stets angenehm leise.

Positive Aspekte des Chieftec BPS-450S:

  • gute Effizienz (80PLUS Bronze)
  • stabile Spannungen
  • gute Leistungsfähigkeit
  • leise im Idle und bei mittlerer Last
  • ausreichend Anschlüsse für Peripheriegeräte

Negative Aspekte des Chieftec BPS-450S:

  • nur ein 6-Pin PCI-Express-Stecker
  • bei Volllast recht laut
 

Cougar A450

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Das Cougar A450 kann mit einem guten Komplettpaket aufwarten. Seine technische Seite ist solide und zeigte im Testverlauf stets stabile Ausgangsspannungen. Mit 420 Watt kombinierter Leistung auf 12 Volt bietet es für ein 450W-Modell recht viel. In Sachen Effizienz musste es sich allerdings den Mitbewerbern geschlagen geben. Der Rückstand zu den drei anderen Testkandidaten war zwar nicht sehr groß, aber bei allen Lastpunkten klar zu erkennen. Bei der Ausstattung hingegen bot das A450 wieder ein sehr gutes Bild. Mit guter Verarbeitung, zwei PCI-Express-Steckern und zahlreichen Peripherie-Anschlüssen ist es sehr gut aufgestellt. Wie das Chieftec auch arbeitet das A450 im Idle und unter mittlerer Last angenehm leise, dreht aber unter hoher Last auf und wird ebenfalls deutlich wahrnehmbar

Positive Aspekte des Cougar A450:

  • gute Effizienz (80PLUS Bronze)
  • stabile Spannungen
  • leise im Idle und bei mittlerer Last
  • gute Ausstattung mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten

Negative Aspekte des Cougar A450:

  • bei Volllast recht deutlich zu hören
  • solide Effizienz, liegt etwas hinter anderen 80PLUS-Bronze-Netzteilen zurück

 

NesteQ ASM X-Zero 500W

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Das XZ-500 von NesteQ unterscheidet wie bereits erwähnt von den drei anderen Mitbewerbern. Der deutliche Aufpreis in Vergleich zu "normalen" 500W-Netzteilen spiegelt sich in erweiterten Features dieses Netzteils wieder. Es bietet einen semi-passiven Modus oder wahlweise auch eine manuelle Lüfterregelung. Weiterhin ist ein modulares Kabelmanagement mit konfigurierbaren Anschlusskabeln mit an Bord. Im Test auf dem Prüfstand hat es solide Leistung ohne besondere Höhen und Tiefen geboten. Es verfügt zwar nicht über eine 80PLUS Zertifizierung, ist aber im Vergleich zu den Mitbewerbern sicher im Bereich 80PLUS Bronze einzuordnen. Teil der guten Ausstattung ist auch eine umfassende Auswahl an Anschlussmöglichkeiten, sodass es insgesamt ein rundes Bild abgibt. Insgesamt ist das semi-passive NesteQ ASM X-Zero 500W ein interessantes Netzteil mit einigen besonderen Features und ohne große Schwächen..

Positive Aspekte des NesteQ ASM X-Zero 500W:

  • gute Effizienz (nicht zertifiziert, aber 80PLUS Bronze Niveau)
  • stabile Spannungen
  • lautloser Betrieb bei niedriger Last, auch sehr leise bei mittlerer und hoher Belastung
  • gute Ausstattung mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten
  • modulares Kabelmanagement

Negative Aspekte des NesteQ ASM X-Zero 500W:

  • hoher Preis

 

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