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Riva Audio Turbo X im Test

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Seite 4: Fazit

Der Turbo X ist der klassische Wolf im Schafspelz. Auf den ersten Blick möchte man nicht meinen, einen neuen Bluetooth-Lautsprecher der gehobenen Preisklasse vor sich zu haben. Dafür ist die Optik zu bieder, die Mischung aus schwarzen Glossy-Oberflächen und einem gelochten Stahlgitter zu beliebig. Die Verarbeitung ist zwar durchaus wertig, in der Praxis stört aber viel mehr, dass Riva die Bedienelemente auf der Oberseite ebenfalls mit einem schwarzen Glossy-Finish versehen hat. Da hilft es auch nicht, dass die Tasten schon bei der Annährung beleuchtet werden. Am besten greift man daher direkt zur angebotenen App.

Das von Riva Audio gebotene Anschlussportfolio ist nicht besonders üppig bestückt, aber zweckdienlich, vermissen wird am Ende kaum jemand etwas. Darüber hinaus kann die weitere Ausstattung gefallen. Dank eines integrierten Mikrofons kann der Turbo X auch als Freisprecheinrichtung verwendet werden. Der große Akku ermöglicht lange Laufzeiten fernab der Steckdose. Ärgerlich ist es da, dass Riva die praktische Tasche nicht mitliefert, sondern noch einmal 30 Euro extra eingeplant werden müssen.

Die wahren Stärken kommen dann zum Vorschein, wenn der Turbo X mit Musik versorgt wird – und das ist es, worauf es am Ende ankommt. Der kompakte Bluetooth-Lautsprecher klingt nicht nur deutlich größer als er eigentlich ist, er bietet auch eine große Bühne. Zwar schafft es auch die Trillium-Technik nicht aus einem Lautsprecher ein waschechtes 2-Kanal-Erlebnis zu zaubern, dem Turbo X gelingt dies aber besser als vielen anderen Geräten. Noch besser gefällt uns aber, dass eine angenehm neutrale Abstimmung genutzt wird. In unseren Tests erlebten wir einen angenehm voluminösen Klang, ohne dass der Bass zu dick auftrug oder mitten in den Hintergrund gedrängt wurden. Details werden fein herausgearbeitet und Stimmen werden sehr natürlich wiedergegeben. Gleichzeitig können auch hohe Lautstärken gefahren werden.

Riva Audio steigt mit dem Turbo X spät in einen stark umkämpften Markt ein – und könnte damit dennoch Erfolg haben. Am Ende liegt das an den erstklassigen akustischen Fähigkeiten des kleinen Bluetooth-Lautsprechers, denn der Turbo X klingt angenehm neutral und kann gleichzeitig mit einer breiten Bühne punkten. Wer also bereit ist rund 300 Euro in einen mobilen Lautsprecher zu investieren, der sollte den amerikanischen Newcomer auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Positive Aspekte des Riva Audio Turbo X:

  • sehr guter und räumlicher Klang
  • hoher Pegel
  • kompakte Bauweise
  • Spritzwassergeschützt

Negative Aspekte des des Riva Audio Turbo X:

  • Bedienelemente mit Glossy-Finish
 

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Kommentare (3)

#1
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Beiträge: 403
Grundsätzlich interessant (ich steh auf hochwertigen Audio2Go Sound), dieses Glossy-Finish ist für portable Geräte jedoch ziemlich fehl am Platz.
Das sieht nach 2 Monaten Benutzung + Transport an den See oder änhliches total abgenudelt aus.

Ich feiere bis heute noch den Velocity 2Go 6 von Blaupunkt damals. Hat zwar keine integr. BT Funktion, lässt sich mit einem Klinke-BT Dongle jedoch manuell "nachrüsten". Ton und Lautstärke ist 1A.
#2
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Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1445
Der Test klaert iwie gar nichts.
Haette mir wenigstens ne Frequenzgangmessung erhofft, wenn es hierbei schon um die 'Klangqualitaet' eines Lautsprechers geht.

Hoeren tut halt jeder anders und wenn der Redakteur Gurken in den Ohren hat dann hat das eta 0% Aussagekraft.

Grueße
#3
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Registriert seit: 14.02.2010
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Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Also wie das neue Creative RoarPro sowohl von der Abstimmung wie auch der Ausstattung her (siehe dazu den Test auf thw). Ein Vergleich wäre mal interessant, sind ja beide nicht gerade günstig.
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