> > > > FUNC HS-260 Headset im Test

FUNC HS-260 Headset im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Fazit

Func rundet sein Gaming-Portfolio mit dem Headset HS-260 ab, das voll und ganz auf den Gaming-Einsatz zugeschnitten wurde.

Func-typisch kommt das Headset mit einer schicken Optik daher und setzt auf eine Mischung aus schwarzem Softtouchlack und einem Kunststoff in Anthrazit. Alles in allem kann das HS-260 damit optisch überzeugen, und auch die Materialgüte liegt auf einem ansprechenden Niveau. Einzig der für den Kopfbügel verwendete Kunststoff könnte haptisch noch ein wenig hochwertiger ausfallen.

func hs260

Func setzt beim HS-260 auf eine geschlossene, ohrumgreifende Bauweise und legt erfreulicherweise zwei Arten von Ohrmuscheln bei. Eine Version ist mit Velour bezogen, eine zweite mit Leder. Die Nylon-Variante bietet für unseren Geschmack eine gute Mischung aus Abschottung und Wahrnehmung der Umwelt, während letztere Version deutlich stärker isoliert. Die Bedienung des Headsets erfolgt über ein kleines Drehrad an der linken Ohrmuschel, das Mikrofon lässt sich direkt am Träger stumm schalten. Diese Art der Bedienung hängt damit zusammen, dass sowohl das Kabel als auch das Mikrofon abnehmbar sind und noch dazu auf beiden Seiten des Headsets angeschlossen werden können – so kann das Headset besser auf den eigenen Geschmack angepasst werden. Der Nachteil gegenüber einem versenkbaren Mikro: es besteht die Möglichkeit den Aufnahmearm zu verlegen.

Beim Klang hält das HS-260 mehr oder weniger, was Func verspricht: eine Abstimmung auf den Gaming-Einsatz. Entsprechend werden Höhen und Tiefen überbetont, während der Mitteltonbereich vom präsenten Bass „zugematscht" wird und so Details verloren gehen, was beim Gaming nicht sonderlich stört, denn dort bietet das HS-260 einerseits einen spektakulären Klang. Andererseits stört eine gute Ortbarkeit der Gegenspiele bei der Musikwiedergabe umso mehr, denn die meisten Songs wirken durch den extremen Bass ein wenig dumpf.

Alles in allem ist das Func HS-260 ein gutes Headset, das gerade mit seiner flexiblen Anpassung, der guten Bedienung und der schicken Optik punkten kann. Klanglich wiederum reiht es sich mit seinem Sounding in die Vielzahl der Gaming-Headsets ein. Zum reinen Spielen mag das reichen, wer mit seinem Headset aber auch Musik hören möchte, fährt mit einem etwas neutraler abgestimmten Gerät besser.

Positive Aspekte des Func HS-260:

  • Schicke Optik
  • Leder- und Velourohrmuscheln im Lieferumfang
  • Mikrofon und Kabel abnehmbar und auf beiden Seiten nutzbar

Negative Aspekte des Func HS-260:

  • Starkes Sounding

 

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 31.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1603
Man meint, Hardwareluxx und Tomshardware hätten völlig unterschiedliche Geräte getestet ...
#2
Registriert seit: 01.01.2014

Matrose
Beiträge: 6
Zitat besterino;21761751
Man meint, Hardwareluxx und Tomshardware hätten völlig unterschiedliche Geräte getestet ...

lol, das dachte ich mir auch. erstmal tomshardware test durchgelesen und dann hier die ernüchterung. jetzt weiß man nicht was stimmt. ich denke es ist alles ansichtssache (oder anhörsache) des testers. jeder hat wohl unterschiedliche vorlieben.
#3
customavatars/avatar25322_1.gif
Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2442
Das Headset gefällt mir von der optischen Seite her sehr, aber darauf kommts ja bei Audiohardware nun mal leider nicht an.
Habs aber im Preisvergleich irgendwie noch nirgends gefunden...
#4
customavatars/avatar175067_1.gif
Registriert seit: 29.05.2012

Gefreiter
Beiträge: 57
Ich habe mir den Test auf Tomshardware noch einmal genauer durchgelesen. Scheinbar haben die und Overclockersclub mit den Kunstlederpolstern getestet und nicht wie hier mit den Plüschkissen. Dass die Auflage der Ohrmuscheln und der Druck eine große Rolle spielen, ist ja nichts Neues. :)

Techpowerup schreibt übrigens:
Zitat
The sound quality of the HS-260s is generally good. The bass is there, but is not overpowering and the mid-range is pretty detailed, price point considered. The treble is a bit dull, which is also pretty common with mid-end headsets.


Das bestätigt eigentlich auch die Messkurven bei Tomshardware. Alls sehr widersprüchlich. Dass das QPad besser ist, kann ich mir durchaus vorstellen, es ist ja auch teurer. Sofa vs. Klang :(
#5
customavatars/avatar192036_1.gif
Registriert seit: 13.05.2013
Sachsen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1484
Schade, die Modularität hat Gutes vermuten lassen. Die Optik ist ebenso schick
Beim Klangcheck kam dann (typischerweise, leider) die Ernüchterung...

@Hardwareluxx: Macht doch bitte mal bei solche Tests, ein Bild, wo jemand das Ding auf dem Kopf hat. Da hat man mal so eine ungefähre Vorstellung von der Größe :)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Blu-ray 3D: Vom Hype auf das Abstellgleis

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BLU-RAY_3D

Man kann nicht Drumherum reden: Der große Hype um 3D ist vorbei. Als 2009 James Camerons „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ den Fokus der Aufmerksamkeit auf stereoskopisches 3D richtete, begann zunächst der große Rummel. Es blieb nicht nur bei Filmen in 3D, LG veröffentlichte sogar ein... [mehr]

Teufel Mediadeck im Test - spaßiger Klang trifft hochwertiges Gehäuse

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TEUFEL_MEDIADECK/TEUFEL_TEASER

Soundbars- und -decks haben in den Wohnzimmern dieser Welt in den letzten Jahren einen regelrechten Siegeszug angetreten. Im heimischen Büro sieht das noch etwas anders aus, denn hier dominieren nach wie vor klassische Stereo- und Surroundsetups. Geht es nach dem Berliner Direktversender Teufel... [mehr]

Riva Audio Turbo X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/RIVA_TURBOX/RIVA_TURBOX-TEASER

Riva Audio möchte mit dem Turbo X den Markt der kompakten Bluetooth-Lautsprecher aufmischen. Dafür sorgen soll die Trillium-Technologie, die dank eines raffinierten Algorithmus und drei Kanälen einen besonders voluminösen und weitläufigen Klang generieren soll. Ob das gelingt, klärt unser... [mehr]

Razer bringt kabelloses Gaming-Headset ManO’War für 199,99 Euro

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/RAZER

Razer hat ein neues Gaming-Headset mit dem martialischen Namen ManO’War angekündigt. Die Kopfhörer kommen im Mai 2016 in Deutschland auf den Markt und werden 199,99 Euro kosten. Für diesen Preis erhalten Interessierte ein kabelloses Headset mit 7.1 Virtual Surround Sound, bis zu 14 Stunden... [mehr]

Razer ManO'War im Test - Voluminös und bequem

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/RAZER_MANOWAR/RAZER_MANOWAR-TEASER_KLEIN

Sollte der Name Programm sein, hat Razer mit seinem neuesten drahtlosen Gaming-Headset einiges vor: ManO’War, das zeigt, dass das neue Headset in die Vollen gehen soll und gleichzeitig dann zur Stelle ist, wenn es einmal so richtig kracht. Wie gut das funktioniert klärt unser Test. {jphoto... [mehr]

Ultra-HD-Blu-ray mit erstem Flop: Viele Titel sind nur Upscales

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/UHD_BLU-RAY_LOGO

Mittlerweile haben Studios wie Warner Bros., 20th Century Fox und Sony erste Ultra HD Blu-ray für 2016 angekündigt. Sogar die Preise, zumindest für die USA, sind bereits bekannt. Dort können die Filme für 34,99 bis 39,99 US-Dollar vorbestellt werden. Für Deutschland sollten Early Adopter... [mehr]