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Microlab M-1910 im Test

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Seite 2: Microlab M-1910 im Detail

Doch werfen wir einmal einen genaueren Blick auf Microlabs 5.1-Soundsystem, das aktuell für etwa 120 Euro erhältlich ist und damit zu den günstigeren Vertretern der Gattung gehört. Wir testeten bereits andere recht günstige 5.1 Lösungen wie Teufels E150 oder auch das C6 von Edifier: beide sind zwar im niedrigen Preisbereich angesiedelt, kosten aber dennoch mit circa 200-220 Euro erheblich mehr als der heute von uns getestete Kandidat.

Die Satelliten des M-1910 sehen etwas wie geschrumpfte Regallautsprecher aus dem HiFi-Bereich aus. Die Maße mit 9,5 x 21,8 x 10,7 Zentimetern bleiben jedoch durchaus kompakt, weshalb zwar der klangliche Tiefgang überschaubar ausfallen dürfte, aber zumindest die Aufstellung recht einfach zu handhaben sein sollte. Die Lautsprecher sind komplett in schwarz gehalten, die Front wurde mit Kunststoff mit schwarzer Klavierlackoptik versehen, Fingerabdrücke stellen jedoch in der Regel kein Problem dar. Bei den Satelliten handelt es sich um klassische 2-Wege-Lautsprecher mit einem 1 Zoll großen Hochtöner, der gemeinsam mit einem 3 Zoll durchmessenden Tiefmitteltöner für die oberen und mittleren Frequenzbereiche zuständig ist. Der Tiefmitteltöner wird von Microlab mit einem Stoffbezug vor Beschädigungen geschützt und optisch mit einem silbernen Ring, der ihn einfasst, hervorgehoben. Darunter befindet sich der Firmenschriftzug "Microlab" in grau.

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Die Verarbeitung der Lautsprecher ist in Ordnung und überraschend, gerade wenn durchgerechnet wird, wie klein das Budget für den einzelnen Lautsprecher in diesem Preisbereich ist. Daher darf man auch nicht allzu stark kritisieren, dass gerade an der Rückseite der Lautsprecher relativ grobschlächtig gearbeitet wird. Der gesamte Lautsprecher hat einen leicht geneigten Stand, damit die Membranen besser auf den Hörer abstrahlen können. Die Füße sind für einen sicheren Stand auf verschiedensten Untergründen mit Gummi versehen.

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Wie bei vielen Heimkino-Sets verbreitet, setzt auch Microlab bei der Wahl des Center-Lautsprechers auf ein liegendes Modell ausgestattet mit zwei Fullrange-Chassis, die vor allem für die Stimmwiedergabe verantwortlich sind. Hierbei scheint es sich offensichtlich um dieselben Chassis zu handeln, die auch in den vier Satelliten Lautsprechern als Tiefmitteltöner agieren.

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Bei dem Subwoofer setzt Microlab auf ein Modell mit Sidefire-Prinzip, das heisst die Membran strahlt den Schall nach rechts ab, hier sollte also ausreichend Platz bei der Aufstellung eingeplant werden, um klanglichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Trotz des relativ üppigen Chassis mit einer Größe von 6,5 Zoll ist das Gehäuse vergleichsweise klein geraten. Gerade im Hinblick darauf, dass auch die Endstufen für das gesamte 5.1-System darin Platz finden musste, erscheinen uns die 19 x 26,7 x 40 cm recht kompakt. Wie auch die Satelliten steht der Subwoofer ebenfalls auf Gummifüßen für sicheren Halt, gerade beim Tieftöner aber auch um Vibrationen zu umgehen. Auf der Vorderseite, die zu zwei Dritteln mit Hochglanzlack versehen wurde, befindet sich ein großes Rädchen zur Lautstärkeregulation, welches jedoch auch per Knopfdruck die Quellenwahl ermöglicht. Darunter befindet sich ein Mute-Button sowie zwei Schaltwippen, um den Pegel des Subwoofers und des Frontkanals anzupassen.

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Auf der Rückseite befinden sich sämtliche Anschlüsse: Im Wesentlichen handelt es sich hier um verschiedene Cinch-Eingänge wie auch Ausgänge sowie ein coaxialer- und ein optischer Eingang, um über die integrierten Wandler das System zu nutzen. Über dem Anschlussfeld befindet sich das Bassreflexrohr, welches links von dem Kühlkörper der Endstufe flankiert wird.

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Man kann schon fast sagen "microlabtypisch" liegt auch eine Fernbedienung dem Lieferumfang bei. Diese bietet die Möglichkeit jeden einzelnen Kanal in der Lautstärke zu regulieren, womit man die Lautsprecher besser an die eigene Aufstellung anpassen kann. Zudem lassen sich auch die Masterlautstärke sowie die Quelle wählen und eine Mute-Funktion ist auch an Bord.

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