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Test: Gigabyte Fly On-Ear-Headset

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Seite 3: Gigabyte Fly im Klangcheck

Da wir nicht über professionelle Räumlichkeiten und Messgeräte verfügen, spiegeln unsere Ergebnisse lediglich den Klangeindruck des Redakteurs wider. Subjektivität lässt sich daher nicht vermeiden, auch wenn der testende Redakteur bereits Erfahrungen mit vielen Lautsprechern, Kopfhörern, Headsets und Soundkarten gemacht hat. Unser Testraum misst 3,5 m x 4,5 m, bei einer Deckenhöhe von 2,50 m. Die Teststücke liegen als Flac oder CD vor, einige aber auch als MP3, um auch das durchschnittliche Quellmaterial darzustellen. Ebenso befinden sich nicht nur hochqualitative Aufnahmen in unserem Test-Parcours, sondern auch Stücke schlechterer Qualität. Als "Referenz" dienen ein paar Adam A5X Studiomonitore sowie ein Beyerdynamic Custom One Pro Kopfhörer angeschlossen an eine ASUS Xonar Phoebus und Creative Soundblaster ZxR.

Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass man an einen mobilen Kopfhörer dieser Preisklasse nicht allzu hohe Erwartungen stellen darf. Wir haben uns deshalb einmal ein paar günstige Vergleichsgeräte in unsere vier Wände geholt, um einen möglichst klaren Eindruck zu erhalten. Dazu griffen wir auf einen mit nur 20 Euro sehr günstigen Superlux HD 681 zurück und einen Budget In Ear den UE 200 von Ultimate Ears, der momentan für gut 15 Euro erhältlich ist.

k-IMG 3056

Klar alle Wiedergabegeräte kommen aus verschiedenen Kategorien, klanglich müsste der Fly aufgrund seines höheren Preises aber dennoch zumindest auf Augenhöhe agieren, was leider nicht in allen Fällen gegeben war.

Das Klangbild des Fly fällt relativ dunkel aus: Die Höhen sind in weiten Bereichen zurückgenommen, wie etwa in Michael Bubles - Feeling Good. Der Frequenzbereich erscheint ab einer gewissen Höhe einfach abgeschnitten. Insgesamt klingt der Fly dadurch matt, was durch den sehr präsenten Mittelton noch verstärkt wird. Bei den ruhigeren Stücken von Milow und Jason Mraz konnten wir uns deshalb jedoch mit dem Fly anfreunden, da hier die ruhige Stimmwiedergabe im Vordergrund steht. Hier vermittelt er einen recht entspannten, angenehmen Klangeindruck. Bei schnellerer Musik, bei der E-Gittaren den Ton angeben, wirkt unser Proband dafür leider überfordert, da in hektischen Passagen das Klangbild zusammenfällt.

Im Bassbereich klingt der Fly etwas besser. Er spielt ausreichend tief und mit leicht mehr "Punch", als es bei einem geraden Frequenzverlauf der Fall wäre. Manchmal neigt er bei einigen Stücken jedoch dazu etwas zu stark aufgeblasen zu klingen. Von dem "ultimativen Basserlebnis", welches Gigabyte anpreist, kann man also nur bedingt sprechen. Insgesamt ist er für die Preisklasse aber in Ordnung.

Die Bühnendarstellung des Fly fällt bauarttypisch recht eingeschränkt aus. Die Bühne wird sehr gedrungen und eng aufgezogen, weshalb es uns nicht so gut gelingen mag einzelne Instrumente ihren Plätzen zuzuordnen. Dies könnte aber auch am nur durchschnittlichen Auflösungsvermögen liegen. In beiden Disziplinen können unsere Vergleichskandidaten einfach wesentlich besser aufspielen und zeigen schnell, was auch in dieser Preisklasse möglich ist.

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
Schöner Test. Das Ergebnis im Klangbereich war irgendwie zu erwarten :) Als stylischer Begleiter für unterwegs geht das so alles sicherlich in Ordnung, grade für den Preis.

Aber was hast du bitte mit den Fotos angestellt :D Hättest du die Schatten mal lieber dagelassen wo sie waren, dann würden die Kanten nicht alle so unsauber aussehen ^^ Aber gut, die Bilder stehen bei einem Audiotest eh eher hinten an :)
#2
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Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Klingt der Beats Solo HD besser? Der Solo HD soll ja Preistechnisch so klingen wie der Fly.
#3
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Registriert seit: 11.12.2012
Thüringen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 474
Schicke Hörer, klanglich muss man halt bei der Preisklasse ein paar Abstriche machen aber für Handybetrieb sollten die reichen :)
#4
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Registriert seit: 16.09.2011
Schweiz
Vizeadmiral
Beiträge: 7690
Der Bügel wirkt nicht wirklich stabil. Aber zumindest ist er nicht aus Kunststoff.

Die Verweise auf "Prinzip" bedingte Schwächen haben mich jedoch etwas gestört, da diese mMn auf bessere OverEars nicht zutreffen.
#5
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
und wieder ein KH den keiner braucht inkl. dem Test -> FAIL.
#6
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Wurde eigentlich der KOSS PORTA PRO hier schon mal getestet? Den fand ich vom Sound für den mobilen Einsatz ziemlich geil...was sagen die Experten? Das Ding gibts ja schon ewig und ist mittlerweile um die 35€ rum. 10 Jahre Garantie und kostenlose Rücksendung mit inbegriffen.
Oft steht zu lesen er wäre klapperig aber das täuscht und liegt an der faltbaren Bauweise...
das Ding hat die härtesten outdoor parties überlebt...einziger Schwachpunkt...kabel zu den
speakern, man muss die kapsel aufdremeln und wieder zukleben wenn man in einem Anfall von Bewegungslegasthenie eins aus der Lötstelle gerissen hat.^^

die überarbeitete CLASSIC version hat zudem einen Winkelstecker was die Anfälligkeit für
Kabelbrüche am Steckeransatz vermindert.

(Und wenn ich mir anschaue was der gigabyte china kracher im vergleich zum koss bietet grad
was den bügel angeht...ich glaub ich kauf mir den koss wieder...^^)

PS: Vorsicht...dieser Kopfhörer wird äusserst gerne gefälscht, am besten nur bei lizensierten
Händlern bestellen/kaufen

File:Koss PortaPro.jpg - Wikimedia Commons

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