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Test: Edifier Spinnaker - Klang trifft Design?

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Seite 2: Edifier Spinnaker im Detail

Anhand der Bilder ist erkennbar, dass das Spinnaker 2.0-System äußerlich kaum etwas mit einem herkömmlichen Lautsprecher gemeinsam hat. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind Edifiers Spinnaker (zu Deutsch Segel) diesem Element aus der Seefahrt optisch nachempfunden. So erinnert die nach hinten gebogene Form tatsächlich an ein vom Wind gespanntes Segel. Ohne den maritimen Bezug kann man die circa 41 Zentimeter hohen Lautsprecher am ehesten als hornförmig bezeichnen. Dabei wird das mit weichem schwarzen Stoff bespannte Gehäuse knapp oberhalb der unteren Hälfte durch einen ebenfalls schwarzen Kunststoffring in zwei Teile gegliedert. Im Betrieb leuchtet am "Zipfel" des rechten Lautsprechers eine grüne LED, sofern die Lautsprecher mit Strom versorgt werden.

 

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Rücklings fällt unser Blick zunächst auf den silbernen Standfuß, auf dem der Markenname "Edifier" prangt. Dem Fuß entspringt auf der Hinterseite schwarzer Kunststoff, der damit einen Großteil der Rückseite ausmacht. Anschlüsse sucht man hier vergebens. Diese befinden sich nämlich an der Unterseite. Dazu gehören ein Klinke-Eingang für den Anschluss am PC, ein Subwoofer-Ausgang, zur späteren Integration eines solchen Tieftöners in das Spinnaker-System sowie der Anschluss für das Netzteil. Dieses befindet sich nicht wie gewöhnlich innerhalb eines der beiden Lautsprecher, sondern ist komplett extern, vermutlich lies sich dies aufgrund der Bauform nicht anders handhaben.

 

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Da das Design der Spinnaker Lautsprecher kaum einen Blick auf die technische Komponente bieten, wollen wir uns im Folgenden mal mehr mit der Technik befassen.

Grundsätzlich handelt es sich bei unserem Probanden um einen 3-WegeLautsprecher mit separaten Treibern für Hoch-, Mittel- und Tiefton. Beim Hochtöner handelt es sich um eine 19-mm-Seidenkalotte, die wiederum von einem 70-mm-Mitteltöner und einem 102-mm-Basstreiber unterstützt wird. Wie gut das 3-Wege-Gespann im Nahfeld klingt, wird auf der nächsten Seite zu lesen sein. Bassgewalten dürften uns angesichts des relativ kleinen Tieftöners jedoch nicht erwarten.

 

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Wie bereits eingangs kurz angerissen, ist das Spinnaker auch mit einer Bluetooth-Unterstützung ausgestattet. So lassen sich auf Distanzen von bis zu 10 Metern Inhalte vom Smartphone oder Notebook auf den Lautsprechern wiedergeben. Da ein kabelloses Signal per Bluetooth zwangsläufig digital übertragen wird, muss sich im Inneren des Spinnaker auch ein DAC also eine Digital-Analog-Wandlungssektion befinden. Dessen Qualität ist klanglich auf hohem Niveau. Im Direktvergleich mit einer ASUS Xonar Phoebus musste er sich nicht verstecken.

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Die Reichweite die das Spinnaker per Bluetooth überbrücken konnte, war erstaunlich gut. In unserem Testszenario erreichten wir bis zu zehn Meter große Distanzen. Befanden sich Wände zwischen dem von uns benutzten iPhone und den Lautsprechern, sank die Reichweite erwartungsgemäß ab. Dies ist aber nicht weiter verwunderlich, da sich Wände auch bei vielen anderen Funktechniken negativ auf die Signalstärke auswirken können.

Zur Bedienung verfügt das Spinnaker über eine kuppelförmige Fernbedienung. Sie verfügt über einen integrierten Akku und kann, sofern per USB geladen, auch kabellos verwendet werden. Auf der Oberseite befindet sich ein Mute-Button, um schnell Ruhe zu schaffen, alternativ kann aber auch durch Drehen die Lautstärke verändert werden. Ein rotes Blinken gibt dazu Feedback. Größter Kritikpunkt an der Fernbedienung ist das zu geringe Gewicht. Möchte man mit einer Hand den Lautstärkepegel verändern, dreht sich die ganze Fernbedienung mit, anstatt dass die Regulierungsfunktion greift. So lässt sich die Fernbedienung nicht nutzen, wie es der Hersteller angedacht hat, ohne sie zusätzlich mit den Fingern etwas auf dem Untergrund zu fixieren.

 

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 02.02.2009
Brandenburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 272
Interessantes Review. Hab die Spinnaker bei MediaMarkt gesehen und fand sie optisch schon sehr ansprechend, auch hochwertig verarbeitet. Daher verstehe ich den Kritikpunkt P/L auch nicht so ganz - Design kostet eben und der Klang scheint ja sehr gut zu sein.
#2
customavatars/avatar175067_1.gif
Registriert seit: 29.05.2012

Gefreiter
Beiträge: 57
Was ist ein Onborad-Soundchip? Borat? Der Rest ist das übliche HiFi-Geschwurbel, bei dem man niemandem weh tun will und nicht Konretes aussagt. Ich wollte eigentlich mehr zu den Teilen wissen, weil sie mir gefallen, aber das Gesülze im Artikel ist nicht besser als das Verkäufergeprassel im Markt. Leider.
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