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Round-Up: Aktuelle Headsets der 100-Euro-Klasse

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Seite 9: Steelseries Flux

Als letzten und wahrscheinlich außergewöhnlichsten Kandidaten des Testfeldes wollen wir uns mit dem Steelseries Flux (ca. 90 Euro) ein Allround-Headset oder auch Kopfhörer, je nach Anwendungszweck, ansehen. Der Flux orientiert sich am kürzlich von Beyerdynamic Custom One Pro (zum Test) vorgestellten Konzept der (fast) grenzenlosen Individualisierung, kostet aber weniger als die Hälfte und passt somit in die getestete Preisklasse.

In der Verpackung befinden sich dem dem Hörer selbst zwei Kabel. Das eine dient dem Anschluss an mobile Geräte wie Tablets und Smartphones, während das zweite zur Verwendung am PC gedacht ist. Zusätzlich liegt ein kleines Handbuch und ein Steelseries Aufkleber bei.

k-IMG 2504

Erhältlich ist der Flux in den Farben schwarz und weiß. Uns lag für den Test die schwarze Variante vor. Entgegen der Philosophie der anderen Gaming-Headsets im Test will Steelseries mit dem Flux eine wesentlich breitere Käuferschicht ansprechen. Flexibilität steht an erster Stelle. Dementsprechend ist der Flux der einzige On-Ear Kopfhörer, der auf den Ohren aufliegt und diese nicht umschließt. So wird eine möglichst kleine Bauform realisiert, die ihn für den Einsatz unterwegs umso attraktiver macht. In dieselbe Kerbe schlägt die Möglichkeit beispielsweise mit dem Sitznachbarn seine Musik zu teilen, dafür stellt der Flux einen zusätzlichen Ausgang bereit, an den der jeweils andere seinen Kopfhörer anschließen kann.

In der Standardausführung in Schwarz macht der Flux noch nicht viel her, dies kann mittels farbiger Cover-Schalen für die Ohrmuscheln und wechselbarer Kabel in unterschiedlichen Farben ein Stück weit angepasst werden. Qualitativ macht der Proband einen durchschnittlichen Eindruck: Er wirkt nicht besonders hochwertig, dafür aber relativ stabil. Gerade in der zusammengeklappten Form dürfte beim Transport nichts kaputt gehen.

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Beim Aufsetzen merkt man schnell, dass der Versuch "überall" gut sein zu wollen, Kompromisse mit sich bringt und sich schon im Komfort niederschlägt. Dieser ist für unser Empfinden alles andere als gelungen. Zum einen sind wir kein Freund von Kopfhörern, die auf den Ohren aufliegen, denn nach einiger Zeit führt dies fast immer zu einem Druckgefühl auf den Ohren. Auch die mit SNDBlock gefüllten Stoffpolster fühlen sich nicht angenehm an. Weitaus schlimmer aber ist der Kopfbügel aus Gummi, der bereits nach wenigen Minuten unangenehm wird. Es gelang uns deshalb nicht, den Flux längere Zeit am Stück zu tragen.

k-IMG 2512

Das Mikrofon befindet sich am Kabel und nicht wie bei den anderen Headsets am Hörer selbst, weshalb es oft Nebengeräusche aufnimmt. Dies liegt zum einen daran, dass es nicht direkt vor dem Mund positioniert werden kann und zum anderen bei Bewegung an die Kleidung gerät und dies aufzeichnet. Spricht man direkt in das Mikrofon hinein ist die Sprachqualität akzeptabel, an die Konkurrenz reicht es trotzdem nicht heran.

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Kommen wir zum Klang: Einen ausgeprägten Hochton-Bereich gibt es beim Flux selten zu hören. Der Mittelton ist extrem ausgeprägt und lässt so fast keine Höhen durchdringen. Wäre der Bass nicht ebenfalls etwas angehoben, würde vermutlich auch dieser fast komplett untergehen. Leider klingt auch der Tiefton nicht präzise, neigt teils sogar etwas topfig zu klingen. Durch das eher ungewöhnliche Sounding klingt der Flux insgesamt recht detailarm, weshalb auch die Detailauflösung ein Defizit darstellt. Entgegen all den negativen Punkten ist zumindest die Bühnendarstellung für einen On-Ear dieser Preisklasse beachtlich. In diesem Aspekt kann er sich durchaus mit einigen der anderen Probanden messen. Insgesamt ist die Perfomance im Musiktest zu schwach angesichts des Preises.

In Counter-Strike: Source konnte sich das Steelseries Flux überraschend gut beweisen. Trotz On-Ear-Bauweise und ohne Raumklangsimulation konnte man den Feinden gut einen Richtung zuordnen. Bewerkstelligt wird dies durch die ohnehin recht vernünftige Bühnendarstellung, welche hier eine gute Figur macht.

 

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Kommentare (48)

#39
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Registriert seit: 16.09.2011
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
An einem gescheiten KH hat eine Kabelfernbedienung nichts verloren.

(Das soll jetzt keine Aussage zum Thema Headset oder KH sein)
#40
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Registriert seit: 14.05.2011

Matrose
Beiträge: 1
Der Test (insbesondere des Corsair Vengeance 2000) kam mir sehr gelegen, da ich zur Zeit das Kabelwirrwarr auf meinem Schreibtisch auf ein Minimum reduzieren möchte und auf der Suche nach Wireless Headsets war. Ich bin jedoch bei meinen Recherchen zum 2000er auf Treiberprobleme was die 7.1 Simulation angeht gestoßen. Was mich stutzen ließ war folgende Aussage:

Zitat
Im Spiele-Test im Taktik-Shooter Counter-Strike Source hinterließ das Vengeance 2000 einen guten Eindruck. Hierbei war es aber enorm wichtig Dolby-Headphone zu aktivieren, denn ohne die Surroundsimulation war die genaue Zuordnung der Feinde nur schwer zu bewerkstelligen.


Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.
#41
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.
Die Verarbeitung war jedenfalls astrein , haltbar und die externe Box ist kultig ..zudem da kein USB Mist an allen möglichen
Fronten einsetzbar...auch als normaler Stereo Kopfhörer per Klinke ohne die Box...und man muss sich nicht mit irgendeiner minderwertigen fest verbauten USB Soundkarte rumplagen sondern man bekommt das Signal von seiner echten Soundkarte oder einer anderen exteren 5.1 Quelle. Die Box ist selbst kein Decoder oder externe Soundkarte sondern nur ein Headphoneverstärker für die einzelnen Kanäle durch den man ein Signal einer (5.1) Quelle splittet und die speaker damit beschickt.

Ich mein die non-usb version mit externer Verstärkerbox [ATTACH=CONFIG]209922[/ATTACH]
#42
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Beiträge: 7690
Zitat HAWX;19589413

Ich kenne das Medusa NX 5.1 wäre innerhalb des Testfeldes im unteren Bereich anzusiedeln. Es ging bei den Kandidaten vornehmlich darum aktuelle Modelle zu testen.


Bei den Headsets an sich sind die Unterschiede bei den Medusas wohl eher gering (gelesen nicht selbst getestet).
#43
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Registriert seit: 03.07.2010
Itzehoe
[online]-Redakteur
Beiträge: 4335
Zitat Vearoth;19602605
Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.


Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.

Zitat sabrehawk2;19603219
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.


Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.
#44
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Zitat HAWX;19604158
Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.



Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.


Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.
#45
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Zitat Waermeleitpaste;19604943
Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.


Und das bringt was genau? :D Das Ding ist uralt und das Round-Up schon fertig. Zudem kenne ich bereits 2 verschiedene Medusas.


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#46
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Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?
#47
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[online]-Redakteur
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Zitat rhinoz91;19605158
Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?


Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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#48
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Zitat HAWX;19606372
Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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-das lässt ja auf klangliche Perlen im Testfeld schließen. :D
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