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Round-Up: Aktuelle Headsets der 100-Euro-Klasse

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Seite 8: Steelseries Siberia V2 Frost-Blue

Das Steelseries Siberia V2 Headset (ca. 110 Euro) gibt es bereits recht lange auf dem Markt. Mit der Frost Blue Edition, welche uns zum Testen vorliegt, bringt der Peripherie-Hersteller nun einen weitestgehend identische Neuauflage auf den Markt. Der einzige Unterschied zur herkömmlichen Version besteht in der konsequent weiß-grauen Farbgebung sowie einer modifizierbaren blauen Beleuchtung hinter dem Mesh-Gitter der Ohrmuscheln. Klanglich sollte das V2 Siberia Frost Blue also ähnlich gut dastehen, wie das bereits durchweg empfehlenswerte V2 Headset in der Standardausführung. Bei einem derzeitigen Preis von circa 105 Euro sollte die Wahl zumindest bei der derzeitigen Marktlage also wohl überlegt sein.

Den Lieferumfang kann man definitiv als übersichtlich bezeichnen: Neben dem Headset selbst findet man lediglich ein Verlängerungs-USB Kabel und ein kleines Informationsblatt vor. Das muss reichen.

 

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Optisch erinnert unser Proband schon auf den ersten Blick an Kopfhörer des etablierten Kopfhörerherstellers AKG, wenn auch insgesamt in einer etwas kompakteren und schlankeren Ausführung. Die Ähnlichkeit ist jedenfalls verblüffend. In Hinblick auf das Material überwiegt weiß glänzender Kunststoff, der aber haptisch wie optisch einen zufriedenstellenden Eindruck vermittelt.

Das Steelseries Siberia V2 in der Frost Blue Edition ist ein Headset der geschlossenen Bauform. Überraschenderweise isoliert es allerdings nur sehr wenig, denn Mitmenschen im Raum bleiben bei gemäßigten Lautstärkepegeln stets gut verständlich. In dieser Hinsicht etwas verwunderlich, dass die Dänen die Außengeräuschreduzierung durch die lederbezogenen Polster explizit bewerben.

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Der Komfort des Siberia V2 kann uns überzeugen: Die Lederpolsterung der Ohrmuscheln ist sehr weich, obgleich die Muscheln selbst für Menschen mit großen Lauschern etwas eng werden könnten. Das System der automatischen Größenregulierung des Kopfbügels, das mithilfe ausziehbarer Bändchen ermöglicht wird, welches man wie bereits angesprochen von AKG bereits zur Genüge kennt, geht auch bei unserem Kandidaten wunderbar auf, da zusätzlich auch das Kopfband nicht auf dem Kopf drückt, sondern sich diesem anpasst.

Etwa 50 Zentimeter entlang des Kabels hat Steelseries eine kleine Kabelfernbedienung mit zwei Funktionen platziert. An ihr lassen sich die Lautstärke verstellen und auch das Mikronfon wird per Schiebeschalter einfach gemutet, ohne sich durch die Software wühlen zu müssen.

 

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Genau so praktisch wie auch gelungen ist das Mikrofon, das sich aus der linken Ohrmuschel bei Bedarf herausziehen lässt. Bei Nichtverwendung kann es dann schnell wieder in dieser verschwinden. Der Arm ist sehr biegsam und lässt sich somit wunderbar vor dem Mund platzieren, weshalb man dank der guten Aufnahmequalität immer gut verständlich für die Kameraden im Teamspeak oder den Gesprächspartner in Skype ist.

Des Weiteren ist die Frost Blue Edition des Siberia V2 ebenfalls gleichzusetzen mit der USB-Version. Es ist also ebenso eine USB-Soundkarte verbaut, deren klangliche Eigenschaften wir jedoch nicht überprüfen konnten, da man diese nicht entfernen kann. Da das Kabel des Headsets bis hierhin sehr kurz ist, liefert Steelseries eine USB-Verlängerung mit, welche direkt an die USB-Soundkarte angeschlossen wird. Uns gefällt diese Lösung sehr gut, denn in dieser Form ist das Kabel bei der Verwendung am Notebook nicht störend lang und kann bei Bedarf verlängert werden.

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Ein interessantes Feature der Frost Blue Edition ist wie bereits angesprochen die Beleuchtung der Ohrmuscheln mittels 16 hellblau leuchtenden LEDs. Diese können in unterschiedlichen Modi betrieben werden. Genauer lässt sich die Helligkeitsintensität und der Wechsel von stetiger Beleuchtung und einer pulsierenden Option auswählen. Die hierfür benötigte Treibersoftware ist auf der Steelseries Homepage im Internet als Download verfügbar.

Klanglich handelt es sich bei dem Siberia um eine leichte Badewanne, Höhen und Bass sind demnach leicht angehoben und verleihen eine angenehme Allround-Abstimmung, weshalb es sich in allen Musikrichtungen relativ wohl fühlt. Die Höhen sind hierbei in einigen hochtonlastigen Stücken manchmal schon eine Spur zu spitz, wirken aber im Gros der wiedergegebenen Lieder harmonisch. Gemäß der Badewannenabstimmung erscheint der Mittelton etwas zurückhaltender sowie eher kühl. Im Grundton erscheint er deshalb etwas schlanker abgestimmt, Stimmen fehlt es deshalb manchmal etwas an Charakter. Dennoch ist die gesamte Performance im musikalischen Bereich hervorragend, kaum ein anderer Kandidat kann dem Headset der Steelseries hier das Wasser reichen. Entsprechend ist auch der Bassbereich mit seiner leichten Akzentuierung sehr zufriedenstellend - stets präzise und mit erfreulich viel Kontur. Die Bühnendarstellung ist angemessen breit und überrascht mit einer gewissen Tiefe, welche die wenigsten Konkurrenten bieten. Schließlich ist die Detailauflösung unseres Probanden wie alle anderen Aspekte gut. Hier wird erst der Vergleich mit wesentlich teureren Headsets oder Kopfhörern unfair, denn in seiner Preisklasse steht es gut da.

Im Spieletest konnte das Siberia V2 Frost Blue dann erneut überzeugen. Schritte sind dank der Anhebung im Hochton gut wahrnehmbar und lassen sich gut räumlich einordnen. Die schon im Musiktest überzeugende Bühnendarstellung sorgt im Alleingang (ohne Raumklangsimulation wie bei den meisten anderen Kandidaten) für einen guten Ortungseindruck.

 

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Kommentare (48)

#39
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Registriert seit: 16.09.2011
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
An einem gescheiten KH hat eine Kabelfernbedienung nichts verloren.

(Das soll jetzt keine Aussage zum Thema Headset oder KH sein)
#40
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Registriert seit: 14.05.2011

Matrose
Beiträge: 1
Der Test (insbesondere des Corsair Vengeance 2000) kam mir sehr gelegen, da ich zur Zeit das Kabelwirrwarr auf meinem Schreibtisch auf ein Minimum reduzieren möchte und auf der Suche nach Wireless Headsets war. Ich bin jedoch bei meinen Recherchen zum 2000er auf Treiberprobleme was die 7.1 Simulation angeht gestoßen. Was mich stutzen ließ war folgende Aussage:

Zitat
Im Spiele-Test im Taktik-Shooter Counter-Strike Source hinterließ das Vengeance 2000 einen guten Eindruck. Hierbei war es aber enorm wichtig Dolby-Headphone zu aktivieren, denn ohne die Surroundsimulation war die genaue Zuordnung der Feinde nur schwer zu bewerkstelligen.


Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.
#41
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.
Die Verarbeitung war jedenfalls astrein , haltbar und die externe Box ist kultig ..zudem da kein USB Mist an allen möglichen
Fronten einsetzbar...auch als normaler Stereo Kopfhörer per Klinke ohne die Box...und man muss sich nicht mit irgendeiner minderwertigen fest verbauten USB Soundkarte rumplagen sondern man bekommt das Signal von seiner echten Soundkarte oder einer anderen exteren 5.1 Quelle. Die Box ist selbst kein Decoder oder externe Soundkarte sondern nur ein Headphoneverstärker für die einzelnen Kanäle durch den man ein Signal einer (5.1) Quelle splittet und die speaker damit beschickt.

Ich mein die non-usb version mit externer Verstärkerbox [ATTACH=CONFIG]209922[/ATTACH]
#42
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
Zitat HAWX;19589413

Ich kenne das Medusa NX 5.1 wäre innerhalb des Testfeldes im unteren Bereich anzusiedeln. Es ging bei den Kandidaten vornehmlich darum aktuelle Modelle zu testen.


Bei den Headsets an sich sind die Unterschiede bei den Medusas wohl eher gering (gelesen nicht selbst getestet).
#43
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Itzehoe
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Beiträge: 4335
Zitat Vearoth;19602605
Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.


Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.

Zitat sabrehawk2;19603219
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.


Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.
#44
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Beiträge: 14576
Zitat HAWX;19604158
Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.



Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.


Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.
#45
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Zitat Waermeleitpaste;19604943
Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.


Und das bringt was genau? :D Das Ding ist uralt und das Round-Up schon fertig. Zudem kenne ich bereits 2 verschiedene Medusas.


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#46
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Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?
#47
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[online]-Redakteur
Beiträge: 4335
Zitat rhinoz91;19605158
Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?


Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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#48
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Zitat HAWX;19606372
Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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-das lässt ja auf klangliche Perlen im Testfeld schließen. :D
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