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Round-Up: Aktuelle Headsets der 100-Euro-Klasse

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Seite 6: Creative Soundblaster Tactic 3D Wrath

Creatives Tactic 3D Wrath (ca. 90 Euro) ist neben dem Corsair Vengeance 2000 das zweite kabellose Headset in unserem Aufgebot. Creative typisch verfügt das Headset über einige Treiberfeatures, zu denen nicht nur eine 7.1 Raumklangsimulation gehört.

In der Verpackung befindet sich neben dem Headset der USB-Empfänger sowie einige Anleitungen. Auf eine Treiber-CD wurde verzichtet, weshalb dieser auf der Herstellerseite heruntergeladen werden muss.

 

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Die äußere Gestaltung des Tactic 3D Wrath ist Creative, wie wir finden, sehr gut gelungen. Das Design erscheint modern, aber gleichermaßen auch zeitlos. Die Ohrmuscheln sind zu großen Teilen durchsichtig und bieten somit Blick auf den "Sound Blaster"-Schriftzug, welcher eingerahmt wird von einer roten LED Beleuchtung. Auch in der Hand vermittelt das Headset einen guten Eindruck, aufgrund des hochwertig erscheinenden Kunststoffes sowie der insgesamt makellosen Verarbeitung. Trotz geschlossenen Aufbaus dämpft das Tactic 3D nur mäßig, erreicht bei uns damit aber genau die richtige Mischung von Abschirmung und sinnvoller Wahrnehmung der Umgebung, um etwa die Türklingel noch hören zu können.

Zwar sind die Kunstlederpolster schön weich, doch der Anpressdruck fällt bei längerer Benutzung zu hoch aus, sodass unsere Ohren nach circa einer Stunde eine Pause brauchten. Aber nicht nur der Anpressdruck ist zu stark, sondern auch die Ohrmuschelpolsterung ist einfach zu klein dimensioniert, weshalb die Polster unangenehm aufliegen. Der Komfort bleibt demnach auf der Strecke.

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Da das Wrath ein Wireless-Headset ist und somit über keine Kabelfernbedienung verfügt, hat Creative einige Tasten direkt auf dem Headset verbaut, damit die "useability" nicht leidet. Auf der linken Ohrmuscheln befinden sich Lautstärke "hoch" und "runter", On/Off und ein Mute-Button.

Das Mikrofon selbst kann bei Nichtgebrauch einfach herausgezogen werden. Bei Bedarf lässt sich der Arm gut neigen, um direkt vor dem Mund die besten Bedingungen für eine optimale Aufnahmequalität gewährleisten zu können. Letztere kann sich sehen lassen, erreicht aber im Testfeld nur einen Platz im Mittelfeld.

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Wir haben mit dem Tactic 3D Wrath im wireless Betrieb Reichweiten von maximal sieben bis acht Metern erreicht, also gute drei bis vier Meter weniger als mit dem Konkurrenten aus dem Hause Corsair. Ebenfalls war der Einfluss von Wänden oder schon geschlossenen Türen nochmals deutlich negativer als mit dem Vengeance 2000. So gab das Wrath bereits durch eine Tür nach circa 5 Metern auf und verweigerte den Dienst. Der Akku hingegen hielt die versprochenen acht Stunden gut durch, ehe er wieder an das Ladekabel per Mikro-USB angeschlossen werden musste.

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Der Creative-Treiber bietet altbekannte Features von Creative. Funktionen wie der Crystalizer, Smart Volume oder Dialog Plus sind nichts wirklich Neues, bieten in einigen Situationen aber sicherlich einen Mehrwert für den Käufer. Des Weiteren sind natürlich auch ein Equalizer und der Stimmverzerrer von Voice FX an Board. Alles nichts Unbekanntes für diejenigen, die einmal eine Creative Soundkarte mit dem Trustudio-Treibern in Betrieb hatten.

Klanglich gilt zunächst einmal dasselbe wie bereits beim Corsair Vengeance 2000. Nur weil es sich um ein wireless Headset handelt, muss die Klangqualität trotz des höheren technischen Aufwands nicht gleichteuren kabelgebundenen Headsets unterlegen sein. Das Tactic 3D Wrath kommt mit einer Badewannenabstimmung daher, das heißt sowohl Höhen als auch Tiefen erhalten eine Anhebung. Die Höhen neigen zwar in gewissen Situationen dazu, etwas schrill zu wirken sowie auch der Bassbereich könnte etwas Kontur vertragen - im Großen und Ganzen stimmt das Gesamtbild jedoch. Etwas mehr dem Mittelmaß entspringend ist die Bühnendarstellung, welche etwas zu gedrungen ausfällt, den Instrumenten also ruhig mehr Platz zugestehen dürfte. In Sachen Auflösung steht das Wrath ebenfalls im Mittelfeld, gerade die Mitten könnten etwas feiner abgebildet werden.

Die Ortung funktionierte mit der Surroundsimulation des THX Pro Studios ungemein gut. Gegner waren stets extrem gut räumlich zuzuordnen, sowohl die Richtung als auch die Distanz. So gelang es uns auf den Schlachtfeldern von Counter-Strike: Source ein ums andere Mal den Feinden unangenehme Überraschungen zu bereiten. Klar die Ortung ist stark vom Ohr des Anwenders abhängig, aber die Tendenz stimmt beim Wrath von Creative.

 

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Kommentare (48)

#39
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Registriert seit: 16.09.2011
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
An einem gescheiten KH hat eine Kabelfernbedienung nichts verloren.

(Das soll jetzt keine Aussage zum Thema Headset oder KH sein)
#40
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Registriert seit: 14.05.2011

Matrose
Beiträge: 1
Der Test (insbesondere des Corsair Vengeance 2000) kam mir sehr gelegen, da ich zur Zeit das Kabelwirrwarr auf meinem Schreibtisch auf ein Minimum reduzieren möchte und auf der Suche nach Wireless Headsets war. Ich bin jedoch bei meinen Recherchen zum 2000er auf Treiberprobleme was die 7.1 Simulation angeht gestoßen. Was mich stutzen ließ war folgende Aussage:

Zitat
Im Spiele-Test im Taktik-Shooter Counter-Strike Source hinterließ das Vengeance 2000 einen guten Eindruck. Hierbei war es aber enorm wichtig Dolby-Headphone zu aktivieren, denn ohne die Surroundsimulation war die genaue Zuordnung der Feinde nur schwer zu bewerkstelligen.


Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.
#41
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.
Die Verarbeitung war jedenfalls astrein , haltbar und die externe Box ist kultig ..zudem da kein USB Mist an allen möglichen
Fronten einsetzbar...auch als normaler Stereo Kopfhörer per Klinke ohne die Box...und man muss sich nicht mit irgendeiner minderwertigen fest verbauten USB Soundkarte rumplagen sondern man bekommt das Signal von seiner echten Soundkarte oder einer anderen exteren 5.1 Quelle. Die Box ist selbst kein Decoder oder externe Soundkarte sondern nur ein Headphoneverstärker für die einzelnen Kanäle durch den man ein Signal einer (5.1) Quelle splittet und die speaker damit beschickt.

Ich mein die non-usb version mit externer Verstärkerbox [ATTACH=CONFIG]209922[/ATTACH]
#42
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
Zitat HAWX;19589413

Ich kenne das Medusa NX 5.1 wäre innerhalb des Testfeldes im unteren Bereich anzusiedeln. Es ging bei den Kandidaten vornehmlich darum aktuelle Modelle zu testen.


Bei den Headsets an sich sind die Unterschiede bei den Medusas wohl eher gering (gelesen nicht selbst getestet).
#43
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Itzehoe
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Beiträge: 4335
Zitat Vearoth;19602605
Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.


Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.

Zitat sabrehawk2;19603219
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.


Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.
#44
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Zitat HAWX;19604158
Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.



Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.


Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.
#45
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Zitat Waermeleitpaste;19604943
Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.


Und das bringt was genau? :D Das Ding ist uralt und das Round-Up schon fertig. Zudem kenne ich bereits 2 verschiedene Medusas.


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#46
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Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?
#47
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Zitat rhinoz91;19605158
Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?


Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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#48
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Zitat HAWX;19606372
Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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-das lässt ja auf klangliche Perlen im Testfeld schließen. :D
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