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Round-Up: Aktuelle Headsets der 100-Euro-Klasse

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Seite 4: ASUS Vulcan Pro - Republic of Gamers

ASUS feiert mit der Vulcan-Serie seinen Einstand auf dem Headset-Markt. Das Pro-Modell haben wir uns für einen ausführlichen Test besorgt. Als Alleinstellungsmerkmal tritt beim Vulcan Pro (ca. 110 Euro) das Feature der aktiven Geräuschunterdrückung auf, womit niederfrequente Töne in der Umgebung zusätzlich reduziert werden sollen. Dafür ist auch eine USB-Soundkarte mit DSP-Funktion an Board, die eine Raumklangsimulation sowie einen speziellen FPS-Modus für Spieler beherrscht.

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Das Vulcan Pro wird zusammen mit einer Aufbewahrungs- oder auch Transporttasche ausgeliefert. Überraschenderweise ist der Spross von ASUS damit das einzige Headset, dem eine Tasche beiliegt. Dies war noch vor einigen Jahren anders. Leider ist im Lieferumfang keine AAA-Batterie enthalten, welche zur Aktivierung der Geräuschunterdrückung unabdingbar ist. Hier muss also nachgekauft werden.

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Rein optisch erkennt man direkt, dass ASUS' Zielgruppe der Gaming-Sektor ist. Das Design des Headsets ist modern, fast schon futuristisch. Bügel und Ohrmuschelhalterung erscheinen in mattem Schwarz mit "Republic of Gamers"-Aufschritt, während die Ohrmuscheln selbst in einem knalligen Rot daherkommen. Über die Optik lässt sich sicherlich streiten, für unseren Geschmack ist diese jedoch etwas zu verspielt. Haptisch macht der Proband einen ordentlichen Eindruck: Der Kunststoff fühlt sich gut an und vermittelt einen wertigen Eindruck. Zum Transport auf LAN-Partys beispielsweise lässt sich das Headset zusammenklappen, um Platz zu sparen.

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Der Komfort des Vulcan Pro lässt kaum Wünsche offen, da ASUS zur Polsterung der Ohrmuscheln und des Kopfbügels sehr weiches Kunstleder verwendet, das schon beim Anfassen ein angenehmes Gefühl bietet. Wir konnten das Headset innerhalb unseres Testzeitraumes stundenlang tragen, ohne unter Beschwerden zu leiden. Lediglich im Sommer könnten wir uns vorstellen, dass man unter dem Leder relativ leicht schwitzen könnte. Besonders positiv ist uns die Isolation des Vulcan Pro aufgefallen. Einmal aufgesetzt, vergisst man nur allzu schnell die Welt um sich herum, da die Dämpfung enorm gut ist.

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Das Mikrofon ist steckbar und lässt sich somit abnehmen, sollte man es einmal nicht benötigen. Der Gummi-Arm ermöglicht eine problemlose Ausrichtung des Mikrofons zum Mund des Anwenders. Die Sprachqualität ist dabei in Ordnung. Die Stimme ist etwa im Teamspeak klar verständlich, wenn auch mit dem Hang etwas heller als gewöhnlich zu klingen.

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Wie das Gros der Kandidaten bietet auch das Vulcan Pro eine Kabelfernbedienung, die mit Grundfunktionen wie der Lautstärkeregulierung und einer Mute-Taste aufwartet.

Die USB-Soundkarte, an die das Headset mittels 3,5-mm-Klinke angeschlossen wird, bietet drei Knöpfe, um verschiedene Features zu starten. Der FPS-Modus ermöglich laut ASUS eine klarere Wiedergabe von Schritten, Schüssen und anderen spielrelevanten Klanginformationen, welche für den Spieler somit besser erkennbar werden sollten. Hinzu kommt noch einen Surroundsimulation, die die räumliche Wiedergabe verstärkt und somit die Ortung von Feinden in Spielen erleichtert. Zu guter Letzt bietet sie noch die AMP-Taste, die einfach den Lautstärkepegel anhebt.

Wie bereits eingangs angesprochen, verfügt das Vulcan Pro über aktive Geräuschunterdrückung. An den Ohrmuscheln wurden dazu Mikrofone installiert, welche die Umgebungsgeräusche auswerten, sodass dann die Wiedergabe des Headsets die Umgebungsgeräusche bestmöglich überdeckt - so das Prinzip möglichst einfach und anschaulich dargestellt. Zur Inbetriebnahme der Geräuschunterdrückung muss aber zusätzlich in die rechte Ohrmuschel eine AAA-Batterie eingesetzt werden, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Bei unseren Tests haben wir leider keinerlei Vorteil bei der Dämpfung feststellen können. Wir haben unterschiedliche Lärmquellen verwendet, bei keiner davon würden wir aber soweit gehen zu sagen, dass eine nennenswerte Unterdrückung erkennbar war. Das Sounding des Headsets hat sich aber in einem gewissen Rahmen verändert.

Klanglich hat uns das ASUS Vulcan Pro ebenfalls eher weniger überzeugt. Die Tiefen sind stark angehoben bis in den Grundton hinein. Sie dominieren das Geschehen in fast allen Situationen und wirken sich damit leider negativ auf die anderen Tonlagen aus und überdecken diese nicht selten komplett. Das gesamte Klangbild klingt daher verhangen. Mitten und Hochton sind nur selten wirklich klar zu vernehmen, weshalb es fast schwerfällt diese gesondert zu bewerten. In einem ruhigen bassarmen Lied entpuppte sich dann aber doch ein recht angenehmes Klangbild, welches zeigte, dass das Vulcan Pro grundsätzlich in den Mitten und Höhen vieles richtig macht. Leider kann es dieses Potenzial kaum abrufen, da, sofern Bass vorhanden ist, dieser fast alles überdeckt. Die Detailauflösung kommt aufgrund des überlagernden Basses definitiv zu kurz, Feinheiten lassen sich daher kaum erkennen. Die Bühnendarstellung fällt relativ klein und eng aus, weshalb teils einfach die Atmosphäre bei der Wiedergabe von Musik fehlt.

Im Testspiel Counter-Strike kamen wir ganz gut mit dem Vulcan Pro klar. Die Ortung war soweit okay trotz der mäßigen Bühnendarstellung. Den Nutzen des FPS-Modus und der Surroundsimulation konnten wir jedoch nicht feststellen. Beides hat uns keine bessere Ortung der Gegner ermöglicht, auch wenn die Räumlichkeit zumindest scheinbar erhöht wird.

 

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Kommentare (48)

#39
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Registriert seit: 16.09.2011
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
An einem gescheiten KH hat eine Kabelfernbedienung nichts verloren.

(Das soll jetzt keine Aussage zum Thema Headset oder KH sein)
#40
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Registriert seit: 14.05.2011

Matrose
Beiträge: 1
Der Test (insbesondere des Corsair Vengeance 2000) kam mir sehr gelegen, da ich zur Zeit das Kabelwirrwarr auf meinem Schreibtisch auf ein Minimum reduzieren möchte und auf der Suche nach Wireless Headsets war. Ich bin jedoch bei meinen Recherchen zum 2000er auf Treiberprobleme was die 7.1 Simulation angeht gestoßen. Was mich stutzen ließ war folgende Aussage:

Zitat
Im Spiele-Test im Taktik-Shooter Counter-Strike Source hinterließ das Vengeance 2000 einen guten Eindruck. Hierbei war es aber enorm wichtig Dolby-Headphone zu aktivieren, denn ohne die Surroundsimulation war die genaue Zuordnung der Feinde nur schwer zu bewerkstelligen.


Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.
#41
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 584
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.
Die Verarbeitung war jedenfalls astrein , haltbar und die externe Box ist kultig ..zudem da kein USB Mist an allen möglichen
Fronten einsetzbar...auch als normaler Stereo Kopfhörer per Klinke ohne die Box...und man muss sich nicht mit irgendeiner minderwertigen fest verbauten USB Soundkarte rumplagen sondern man bekommt das Signal von seiner echten Soundkarte oder einer anderen exteren 5.1 Quelle. Die Box ist selbst kein Decoder oder externe Soundkarte sondern nur ein Headphoneverstärker für die einzelnen Kanäle durch den man ein Signal einer (5.1) Quelle splittet und die speaker damit beschickt.

Ich mein die non-usb version mit externer Verstärkerbox [ATTACH=CONFIG]209922[/ATTACH]
#42
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Registriert seit: 16.09.2011
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Vizeadmiral
Beiträge: 7690
Zitat HAWX;19589413

Ich kenne das Medusa NX 5.1 wäre innerhalb des Testfeldes im unteren Bereich anzusiedeln. Es ging bei den Kandidaten vornehmlich darum aktuelle Modelle zu testen.


Bei den Headsets an sich sind die Unterschiede bei den Medusas wohl eher gering (gelesen nicht selbst getestet).
#43
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Itzehoe
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Beiträge: 4335
Zitat Vearoth;19602605
Das 2000er soll nämlich im Gegensatz zum 1500er eben keine Dolby Pro Logic IIx Treiber besitzen, sondern Xear 3D. Diese sollen in der 3D Simulation sogar noch hinter den Windows eigenen Treibern liegen. Ich weiß nun nicht ob es sich hier um einen Recherche-Fehler handelt oder es doch ein Einlenken seitens Corsair bezüglich der Dolby Unterstützung fürs 2000er gab (halte ich nach den Kommentaren im Corsair-Support-Forum für Unwahrscheinlich). Vielleicht kann da der Autor selbst Licht ins Dunkel bringen.


Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.

Zitat sabrehawk2;19603219
Mich würde interessieren ob irgendeiner der Tester noch den Dinosaurier unter den 5.1 Headsets (Speedlink MEDUSA) im Keller hat und mit in den Vergleich einbeziehen könnte ^^. Würd mich echt interessieren wie sich das Ding schlägt das mich 2005 grad mal 2/3 von dem gekostet hat was die Dinger im Test kosten und über mehrere Speaker in den Hörmuscheln verfügt und nicht virtual 3D.


Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.
#44
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Zitat HAWX;19604158
Stimmt das habe ich im Wusel der ganzen Headsets falsch eingetragen. Ist geändert.



Ich kenne nur die aktuell neueste und eine USB-Version (von circa 2007 oder 2008) beide klangen äußerst bescheiden.


Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.
#45
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Zitat Waermeleitpaste;19604943
Ich kann dir gerne das Ur-Modell mit eigenem Verstärker zur Verfügung stellen.


Und das bringt was genau? :D Das Ding ist uralt und das Round-Up schon fertig. Zudem kenne ich bereits 2 verschiedene Medusas.


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#46
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Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?
#47
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Zitat rhinoz91;19605158
Wo längen eigentlich die unsäglich Logitech-Dinger in diesem Vergleich?


Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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#48
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Zitat HAWX;19606372
Das G35 liegt etwa im Mittelfeld. Um genauere Aussagen zu tätigen habe ich es schlichtweg nicht lange genug gehört, was zudem schon bestimmt 1,5 Jahre her ist.


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-das lässt ja auf klangliche Perlen im Testfeld schließen. :D
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