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Asus Xonar D2X

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Seite 6: Klangcheck

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Klangtests um eine rein subjektive Einschätzung handelt. Jeder Hörer nimmt Töne anders war und kann daher andere Klangeindrücke als „besser“ bzw. „schlechter“ einstufen. Wichtig ist ebenso, unsere Klangtests in Relation zu den verwendeten Boxensystemen zu setzen. Getestet werden alle Soundkarten zwar mit mehreren Boxensystemen, die unterschiedliche Klang-Eigenschaften besitzen, in den eigenen vier Wänden kann eine Kombination aber noch einmal gänzlich anders klingen.

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Dass die überarbeitete Xonar alles andere als schlecht klingen kann, war uns bereits vor unserem Hörtest klar. Schon die Xonar D2 konnte in unseren Hörtests Höchstwertungen einstreichen und die PCI-Express-Variante ist schließlich fast baugleich.
Wie üblich stand auch bei der Xonar D2X zunächst „Forgiven not forgotten“ auf dem Spielplan. Wie bereits ihr Vorgängermodell, aber auch Auzentechs X-Fi Prelude, verwöhnt die D2X bereits ab dem ersten Geigenstrich mit einem ungemein präzisen und luftigen Klangbild, ohne bei gesteigerten Lautstärken aufdringlich zu klingen. Dieser durch und durch positive erste Eindruck ändert sich auch dann nicht, wenn erstmals die Drums zum Einsatz kommen und Andrea Corr zum Mikrofon greift. So verharren Instrumente und Sänger fest an ihren Plätzen und es lassen sich etwaige Ortswechsel bestens nachvollziehen. Verglichen mit mancher Konkurrenzkarte wirkt das Schlagzeug aber merklich schlanker – bei den Corrs mag das zwar weniger auffallen, bei Musikmaterial, das stärker auf Tieftonanteile setzt, verkaufen sich andere Karten etwas besser – meist aber bei einer schlechteren Auflösung des Hochtonbereichs.

Viel Spaß bereitet die Xonar D2X aber nicht nur bei der Musikwiedergabe, sondern auch bei Filmen respektive Mehr-Kanal-DVDs. Das Klangbild wirkt sehr geschlossen und homogen, was es dem Zuschauer gut ermöglicht vollends in das Geschehen einzutauchen – einen nicht unerheblichen Anteil leisten hier aber unsere verwendeten Surround-Sets Creative S750 und Teufel Concept F. Sowohl bei Dolby Digital als auch bei DTS lieferte die Karte eine überzeugende Vorstellung ab.

Der relativ schlanke Bassbereich passt zwar gut zur extrem präzisen Darstellung des Hochtonbereichs, könnte aber ab und an ein wenig dominanter sein. Gerade bei Filmen, aber auch bei der Wiedergabe von Spielen wünscht man sich immer wieder einen etwas dominanteren Bass. Eine Kombination mit einem von Haus aus basslastiger abgestimmten Set wie Logitechs G51 liegt hier auf der Hand.

 

Vergleiche mit der direkten Konkurrenz:

 

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Abgesehen von einem anderen Steckplatz und einem zusätzlichen Stromanschluss unterscheiden sich die beiden Xonar-Karten nicht im Geringsten. Besitzer einer Xonar D2 müssen also nicht umrüsten. Für Interessenten, die sowohl für die PCI-Express-, als auch für PCI-Version Platz finden, ist es ratsam zuerst nach dem Preis der verfügbaren Karten zu schauen, anschließend auf den Steckplaztz.

 

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Auzentechs X-Fi Prelude ist zur Zeit die Karte, an der sich die Konkurrenz messen lassen muss. Dank X-Fi-Chip bietet sie eine sehr gute Spieleleistung und kann dank eines sehr hochwertigen Aufbaus auch klanglich problemlos mit den Xonar-Geschwistern mithalten. Aufgrund eines etwas griffigeren Basses ist es im Endeffekt aber reine Geschmackssache, welche Karte man bevorzugt.

 

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Natürlich baut auch Creatives Karte auf dem leistungsfähigen X-Fi auf. Für Spieler ist also auch diese Karte gegenüber der Xonar im Vorteil. Klanglich kann die teuerste Original-X-Fi nicht mit der Xonar mithalten, so dass es sich hier lohnt abzuwägen. Eingangsseitig ist die Elite Pro der Xonar dank externem Bay aber deutlich überlegen.

 

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Wie die Xonar baut auch Razers Barracuda AC1 auf einem umgelabelten C-Media-Chip auf, kein Wunder also, dass die Karten in unseren Leistungsmessungen dicht beieinander liegen. Klanglich ist die Xonar der AC1 deutlich überlegen, was insbesondere am feiner aufgelösten Hochtonbereich liegt. Interessant ist die Barracuda aufgrund ihres Razer-eigenen HD-DAI-Anschlusses in erster Linie für Besitzer weiterer Razer Audio-Hardware.

Auf der nächsten Seite kommen wir zu unserem abschließenden Fazit.