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Auzentech X-Fi Prelude

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Seite 6: Klangcheck

Klang:

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Klangtests um eine rein subjektive Einschätzung handelt. Jeder Hörer nimmt Töne anders war und kann daher andere Klangeindrücke als „besser“ bzw. „schlechter“ einstufen. Wichtig ist ebenso, unsere Klangtests in Relation zu den verwendeten Boxensystemen zu setzen. Getestet werden alle Soundkarten zwar mit mehreren Boxensystemen, die unterschiedliche Klang-Eigenschaften besitzen, in den eigenen vier Wänden kann eine Kombination aber noch einmal gänzlich anders klingen.

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Wie bereits gesehen, hat Auzentech bei seiner X-Fi Prelude keine Mühen gescheut, um den bestmöglichen Klang aus seiner Karte herauszuholen. Dass sich diese Anstrengungen gelohnt haben, beweist die Karte schon nach den ersten Takten unseres Referenz-Songs „Forgiven Not Forgotten“ der Corrs. Die X-Fi Prelude vermittelt eine enorme Spielfreude, ohne dabei unnatürlich oder gar überzogen zu klingen. Der Hochtonbereich wird sauber dargestellt und auch bei gesteigerten Lautstärken kommt die Karte niemals aus dem Tritt. Nicht minder beeindruckend ist die Bühnenabbildung – so wird das gesamte Ensemble klar gegliedert dargestellt und Instrumente verharren wie festgenagelt an ihrem Platz.

Auf einem ebenso hohen Niveau befindet sich die Detailwiedergabe. Auch noch so kleinste Effekte arbeitet die X-Fi Prelude klar und deutlich heraus – ein Vorteil, mit dem sich die X-Fi Prelude insbesondere bei der Surroundwiedergabe von der Konkurrenz abheben kann, da das Klangbild so noch einmal deutlich geschlossener wirkt, als bei manchem Mitbewerber.

Das eigentliche Highlight der X-Fi Prelude ist aber die Basswiederhabe. In dieser Disziplin kann sich unser Sample noch einmal deutlich vor alle anderen getesteten Karten setzen, denn noch keines unserer Testmuster konnte den Bass dermaßen griffig darstellen. Im Zusammenspiel mit Teufels Motiv 2, aber auch bei Creatives S750 wurde der Bass deutlich wuchtiger und präziser wiedergegeben als bei der Zuspielung durch eine andere Karte.

Spieler kommen aufgrund der Unterstützung von EAX HD in den Genuss einer sehr ansprechenden Vorstellung, welche die Intensität des Spielens noch einmal merklich anhebt. Gerade in diesem Einsatzbereich beeindruckt die Prelude dank ihrer famosen Bassperformance erneut.

Generell ist aber festzuhalten, dass die X-Fi Prelude ihre klanglichen Vorteile natürlich nur bei Boxensets einer gewissen Leistungsklasse ausspielen kann. Im Stereo-Bereich empfehlen wir daher mindestens 80 Euro zu investieren, im Surround-Bereich gar rund 160 Euro. Nach oben hin, sind wie im Boxenbereich üblich, natürlich keine Grenzen gesetzt.

 

Vergleiche mit der direkten Konkurrenz:

Asus hat mit der Xonar D2 im Jahr 2007 eine Soundkarte der Spitzenklasse vorgestellt. Überzeugen kann die Karte in erster Linie durch ihr extrem hochauflösendes Klangbild. Obwohl sich die X-Fi Prelude und die Xonar D2 klanglich prinzipiell auf einem Level befinden, so unterscheidet sich der Klang der Karten doch enorm. Während die Xonar eine deutlich hochtonlastigere Spielweise besitzt, vermittelt die X-Fi Prelude in erster Linie im Bassbereich deutlich mehr Spaß. Im Hochtonbereich nehmen sich die beiden Karten indes wenig – höchstes Niveau steht bei beiden Modellen auf dem Programm. Alles in allem ist die X-Fi Prelude der Xonar minimal überlegen, da sie die etwas rundere Spielweise besitzt. Letztendlich ist es bei Karten auf diesem Niveau aber eine Frage des persönlichen Geschmacks, welches Modell Einzug in den heimischen Rechner findet.

Auch wenn beide Karten auf dem gleichen Chip basieren, so kann die „orginale“ X-Fi klanglich nicht mit der X-Fi Prelude mithalten. Auzentechs Karte besitzt eine deutlich höhere Auflösung und kann insbesondere durch ihren superben Bassbereich punkten. Geht es allerdings um den Lieferumfang, so zieht die X-Fi Prelude den Kürzeren.

Razers Barracuda konnte bei Erscheinen mit einem sehr guten Klang überzeugen, wurde mit dem Release der Xonar D2 aber auf die Plätze verwiesen. Entsprechend ist es wenig überraschend, dass die Barracuda auch der X-Fi Prelude nicht das Wasser reichen kann. Alles in allem ist die Prelude Razers Karte in allen Belangen überlegen, denn sowohl die Datailauflösung, als auch die Basswiedergabe der Auzentech-Karte sind besser. Interessant ist die AC1 damit in erster Linie für Besitzer weiterer Razer-Audio-Produkte mit HD-DAI-Anschluss.

Auf der nächsten Seite kommen wir zu einem abschließenden Fazit.

 

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