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Creative SoundBlaster Audigy 2 NX

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Seite 2: Technische Details, Layout und Ausstattung

Wenden wir uns als Erstes den technischen und allgemeinen Details zu, also welche Anschlüsse die Audigy 2 besitzt und welche Formate sie unterstützt. Um das Ganze möglichst übersichtlich zu gestalten, bedienen wir uns einer Tabelle:

Wie kompakt die Audigy 2 NX wirklich ist, verdeutlicht ein Vergleich wahrscheinlich am besten. Mit einer Länge von 12 cm, einer Breite von 8 cm und einer Höhe von weniger als 3 cm ist die Box ungefähr mit einer normalen 3,5-Zoll-Festplatte vergleichbar. Auch massetechnisch macht das Teil einiges her - mit wenigen hundert Gramm ist sie ein wahres Fliegengewicht. Insgesamt stehen an der Rückseite sowie der rechten Flanke der Box satte elf Anschlüsse zur Verfügung, welche über digitale und analoge Ein- und Ausgänge bis hin zur Daten- und Stromübertragung reichen. Auch preislich erscheint die Audigy 2 NX recht attraktiv, in unserem Preisvergleich ist das Gerät schon ab 78€ zuzüglich Versand erhältlich.

Kommen wir nun zu einem weiteren interessanten Gesichtspunkt dieses Reviews: dem Layout und der Ausstattung der Audigy 2 NX. Natürlich spielt in den heutigen Zeiten immer mehr die Optik, in erster Linie aber auch die saubere Verarbeitung eines Produktes eine zunehmend große Rolle. Mehr und mehr Kunden geben lieber einige Euro mehr aus, wenn sie für dieses Geld auch einen gehobenen Qualitätsanspruch bekommen. Genau diese Kunden spricht Creative an, denn die Audigy 2 NX ist im Vergleich mit anderen Produkten verschiedener Hersteller doch eher im oberen Preissegment angesiedelt. Dennoch ist das Geld nicht zum Fenster herausgeworfen, sondern sinnvoll investiert, wie man im Folgenden erkennen kann.

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Die Oberseite des Gerätes wurde auffallend hochwertig gestaltet. In das silbrige Plastikchassis wurde mittig das Herstellerlogo eingraviert, in den Ecken rechts und links oben wurden die Produktbezeichnungen aufgedruckt. In eine ovale, ergonomische Versenkung wurden drei Taster aus poliertem Aluminium eingelassen, mit welchen die wichtigsten Funktionen der Audigy 2 NX gesteuert werden können. Zum einen kann der Ton ganz stumm geschaltet werden, des Weiteren ist das Abschalten des CMSS-Modus möglich und mit dem dritten Taster kann die Audigy 2 NX auch ganz deaktiviert werden. Verschiedenfarbige LEDs zeigen den jeweiligen Status eines Features an. Mit zwei stufenlos regulierbaren Rädern kann der Benutzer problemlos die Lautstärke eines angeschlossenen Mikrofons sowie die der angeschlossenen Lautsprecher regulieren. Zwei weitere LEDs am rechten Rand des Gerätes leuchten auf, wenn Dolby Digital aktiviert ist bzw. wenn die Infrarot-Fernbedienung das Gerät anspricht.

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Auch die Front des Gerätes wurde auffallend gut verarbeitet. Hinter einer schwarz getönten Plexiglasabdeckung in geschwungener Form befindet sich der Infrarot-Empfänger des Gerätes, welcher durch die Fernbedienung angesprochen wird. Zu diesem Zweck kann man in einem Softwaremenü, auf welches wir später noch zu sprechen kommen werden, die Empfindlichkeit des Empfängers konfigurieren. Nachdem wir das Gerät nun allgemein vorgestellt haben, widmen wir uns nun auf dem Rest der Seite den zahlreichen Anschlüssen an der Rückseite sowie am rechten Rand des Produktes.

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An der Rückseite erkennt man ganz links außen den optischen S/PDIF-Ausgang sowie direkt daneben den coaxialen S/PDIF-Out. Mit den Sony/Philips Digital Interface können Peripheriegeräte wie MiniDisk-Recorder, CD-Player, DAT-Recorder, Stereoanlage oder Verstärker digital an die Audigy 2 NX angekoppelt werden. Neben den beiden digitalen Ausgängen befinden sich die drei wichtigsten analogen Outputs, über welche der 5.1 Sound gewährleistet werden kann. Hier werden der Subwoofer bzw. der Center-Lautsprecher, die rückwärtigen Lautsprecher und die beiden vorderen Lautsprecher angeschlossen. Neben diesen Sound-Ausgängen befindet sich die Schnittstelle für das USB-Datenkabel, über welches die Audigy 2 NX an den Computer angesteckt wird. Selbstverständlich kann man sich hier das Hot Plug&Play-Verfahren zu Nutze machen und das Gerät problemlos im Betrieb entfernen oder wieder anstecken.

Ganz rechts außen befindet sich zu guter Letzt noch der Anschluss für die externe Stromversorgung. Diese ist möglicherweise als erstes kleines Manko anzusehen, da bei USB-Geräten eine externe Stromversorgung nicht zwingend notwendig ist. Somit ist diese Lösung ökonomisch etwas negativ anzusehen, allerdings wissen wir nicht, welche Alternativen es gegeben hätte. Es kann durchaus sein, dass die Audigy 2 NX soviel Strom benötigt, dass die USB-Ports eines Computer damit überlastet wären.

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An der rechten Seite der Audigy 2 NX befindet sich noch ein zusätzlicher, analoger Ausgang - der für die beiden seitlichen Lautsprecher eines 7.1 Systems oder alternativ dazu für die Kopfhörer. Direkt daneben drei weitere Eingänge, zwei davon analog. Dies sind die Inputs für das Mikrofon sowie der Line-In zum Anschließen diverser Peripheriegeräte. Daneben der optische S/PDIF-Eingang, der auf dieselbe Art und Weise arbeitet wie der digitale Ausgang an der Rückseite.

Nachdem wir nun die äußerliche Betrachtung abgeschlossen haben, wollen wir uns der inneren Qualitäten widmen, sprich wir wollen einen genaueren Blick auf die Installation sowie die wichtigsten Softwarefeatues werfen.