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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 8: Audiotrak Maya 5.1 (3)

Weiter geht es mit dem Treiber :

Unter dem Menüpunkt Soundeffekte lassen sich verschiedene DSP Modi aktivieren, die dem Hörer auch bei Stereoquellen vorgaukeln sich in einer gewissen Umgebung zu befinden. Von diesen DSP Modi steht eine große Auswahl zur Verfügung.

Zu guter letzt gibt es noch das Menü Shortcuts. Hier lassen sich Shortcuts für " Volume +" und ähnliches Einrichten. Dies ist interessant falls man noch keine Tastatur besitzt die für solche Funktionen entsprechende Tasten besitzt.

Alles in allem macht der Treiber einen guten unkomplizierten Eindruck. Man findet intuitiv und schnell alle Einstellungen die man braucht.

Auch bei der mitgelieferten Audiorack Software fühlt man sich in die guten alten Zeiten zurück versetzt. Auch hier wäre es Audiotrak anzuraten, das ganze etwas moderner und ansprechender zu gestalten.

Nachdem wir uns nun mit dem Kartenlayout und der Software beschäftigt haben kommen wir nun zu dem was eine Soundkarte eigentlich können muss, nämlich klingen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Begonnen haben wir diesen Hörtest wie alle anderen auch mit dem Song "Forgiven Not Forgotten" der "Corrs" von Ihrer "MTV Unplugged" CD. Beim ersten Höreindruck fällt einem auf, dass der Hochtonbereich etwas belegt wirkt. Die im Intro verwendete Geige klingt einfach nicht so natürlich, wie man sie schon auf anderen Anlagen gehört hat. Gleichzeitig fällt einem aber eine Domäne der Maya 5.1 auf, und das ist die Bühnenabbildung. Jedes Instrument und jede Stimme hat einen festen Platz. Egal, was passiert alles bleibt an seinem Platz, dies hat als Ergebnis, dass die Bühne sehr realistisch wirkt. Auch bei der berühmten Live Version von "Hotel California" machen sich die gleichen Vorteile bzw. Nachteile bemerkbar.

Nachdem wir uns nun zuerst den Stereo Eigenschaften gewidmet haben, wollen wir uns nun dem Raumklang der Karte widmen. Zuerst kommt dazu wieder Musik zum Einsatz. Bei der Live DVD " Live in London" der Corrs, haben wir uns wieder " Forgiven Not Forgotten" zu Gemüte geführt. Bei den Klangeigenschaften stellt man erneut eine leichte Belegtheit des Hochtonbereichs fest. Außerdem vermisst man ein bisschen die Spielfreude, die manch andere Karte besitzt. Dafür wirkt der Surroundbereich sehr natürlich. Das Klatschen des Publikums wirkt natürlich und kraftvoll. Als nächstes steht Filmmaterial auf dem Programm. Hier schauen bzw. hören wir uns erst einmal den Action Striefen "The Fast and the Furious" an. Hier fällt auf, dass der belegte Hochtonbereich nicht so sehr stört. Die Karte schafft es gut, die krachenden Explosionen und donnernden Beats des Soundtracks zu vermitteln. Ab und zu gehen aber ein paar Details der Surround Kanäle verloren. Gleiches gilt auch für Spiele.

Man sieht also dass die Karte auch hier wieder ihrem Anspruch als Einsteiger Soundkarte gerecht wird. Zum gelegentlichen Hören von Musik, so wie Musik DVDs reicht die Karte alle mal. Und bei dem eigentlichen Anwendungsbereich, Surround Sound von Filmen und vor allem Spielen reicht das Gebotene problemlos. Nur wer wirklich häufig seinen PC als Stereoanlage nutzt wird bei Musik, Filmen und Spielen etwas die Natürlichkeit, Brillianz und Spielfreude anderer Karten vermissen.

Die Messungen finden sich wie bei allen Karten im zweiten Abschnitt des Tests.

Weiter geht es mit der Maya 7.1 :