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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 4: Die Referenzsoundkarte - die Creative Professional E-MU 1820

Als nächstes wollen wir unsere Referenz vorstellen, die E-MU 1820 von Creative Professional. Sie ist eine Studio-Soundkarte und somit auf maximale Qualität der Eingänge so wie des Klanges ausgelegt. Da wir uns von einer solchen Karte sehr gute Ein- und Ausgänge erwarten, haben wir sie als Referenzkarte zum Test der Ein- und Ausgänge gewählt. Das eine solche Karte keine Surround-Formate unterstützt ist natürlich klar. Auch auf Spieleperformance ist sie nicht optimiert. Daher wird diese Karte nicht mit den anderen Karten verglichen und hat im Test eine Sonderstellung.

Nun aber genug der Vorrede. Zuerst einmal schauen wir uns an, was die Karte auf dem Papier für Anschlüsse und Daten hat.

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Was sich alles im Karton befindet werden wir auf dem nächsten Bild sehen.

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Viel Zubehör ist nicht dabei. Da die EMU 1820 allerdings für einen Studioeinsatz konzipiert ist, verwundert dies nicht, denn in professionellen Studios würde man sich wohl kaum mit der Qualität von Standard-Kabeln zufrieden geben. Was genau dabei ist werden wir uns nun einmal anschauen.

  • 1 x Creative EMU 1820
  • 1 x externes Rack
  • 1 x Verbindungskabel
  • 1 x Adapter 6,3mm Stereo-Klinke – 2 x 6,3mm Mono-Klinke
  • 1 x Stromkabel
  • 1 x Treiber CD inkl. Softwarebundle

Nachdem wir jetzt wissen, was alles bei der EMU 1820 dabei ist, machen wir jetzt mit der Hardware weiter.

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Die EMU 1820 verfügt über einen internen Eingang, so wie einen internen Ausgang. Zusätzlich besitzt sie noch zwei Anschlüsse für Slotblenden-Erweiterungen. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten, lassen sich aber nachkaufen. Man kann auch gut den Stromanschluss der Karte erkennen. Diesen hat sie auch nötig, denn das externe Rack will auch mit Strom versorgt werden. Außerdem kommt so auch bei größten Pegeln kein Stromengpass zustande, der die Qualität negativ beeinflussen könnte.

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Das Anschlussfeld der Karte wird von digitalen Buchsen bestimmt. Auf der Karte befinden sich zwei optische, so wie zwei coaxiale Digitalanschlüsse. Je einmal als Ein- so wie als Ausgang. Zusätzlich befindet sich noch ein Firewire Anschluss auf der Karte. Damit die EMU 1820 auch mit dem externen Rack Verbindung aufnehmen kann, besitzt sie einen RJ45 Anschluss.

Das externe Rack beherbergt die meisten Anschlüsse. Es ist sehr gut verarbeitet. Das Gehäuse ist an nur einem einzigen Punkt mit der Masseleitung der Platine verbunden. Alle Ein- bzw. Ausgänge sind sind vom Gehäuse isoliert. All dies zeigt wie durchdacht die EMU 1820 ist.

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Auf der Front des Racks befinden sich zwei Mikrofon Eingänge, je ein Midi Ein- und Ausgang, so wie ein optischer Digitalausgang und ein Kopfhörerausgang. Letzter lässt sich über einen Lautstärkeregler steuern.

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Auf der Rückseite des Racks verliert man trotz der guten Beschriftungen auf Grund der Masse an Buchsen schnell einmal den Überblick. Es befinden sich vier Stereoausgänge (je 6,3mm Mono-Klinke oder 3,5mm Klinke), von denen einer ein Monitorausgang ist, so wie vier Stereo Eingänge, von denen einer ein Phono Eingang ist, auf der Rückseite des Racks. Damit aber noch nicht genug, zusätzlich gibt es noch je einen Midi Ein- und Ausgang auf der Rückseite. Somit ist man mit der EMU für alle Eventualitäten gerüstet.

Auf der nächsten Seite geht es der mitgelieferten Software weiter.