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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 23: Terratec Aureon 7.1 Universe (3)

Weiter geht es mit der Terratec-Software :

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Unter Input lässt sich der zu verwendende Eingang wählen und seine Lautstärke einstellen.

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In dem Settings Menü lassen sich Grundeinstellungen vornehmen. Man kann die Abtastrate einstellen, die entsprechenden Digital Eingänge wählen und für den Asio Treiber die Latenz wählen.

Auch bei der Aureon 7.1 Universe hat Terratec die Software Soundrescue beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir mit den Corrs. Schon nach den ersten Tönen ist einem klar, wo der Hammer hängt. Die Aureon 7.1 spielt sehr audiophil und klar. Die Geige klingt unheimlich luftig klar und präzise. Auch die Drums klingen sehr natürlich und druckvoll. Aber auch trotz der tiefen Bässe gerät die Aureon nie aus dem Konzept und bleibt ihrer präzisen Linie treu. Gleiches gilt auch für die Eagles. Die Aureon gibt die den Klag der Gitarren sehr Präzise und weiträumig wieder. Der audiophile Stereoklang ist auf jeden Fall eine der Domänen der TerraTec Karte.

Weiter geht es mit der mehrkanaligen Musik. Auch hier kann uns die TerraTec karte vollkommen überzeugen. Sie kann ihre Stärken voll Ausspielen und bietet gleichzeitig noch eine hervorragende Vorstellung im Surroundbereich. Alle Reaktionen des Publikums werden genau und unverfälscht wiedergegeben. So genau die Karte auch spielt, so kommt trotzdem nicht die Spielfreude der Creative Karte auf. Während die Audigy puren Spaß beim Zuhören vermittelte, tut sich die TerraTec Karte hier ein wenig schwer. Hier muss man sich entscheiden, entweder eine sehr audiophile Karte oder einen Klang der Spaß macht. Falsch entscheiden kann man sich hier auf jeden Fall nicht.

Weiter geht es wie gewohnt mit Filmmaterial. Bei "The Fast and the Furious" klingt die Kulisse sehr offen und präzise. Die Aureon vermittelt einem eine unheimliche Weite in den Surroundkanälen. Die Beats des Soundtracks hämmern knochentrocken auf den Zuschauer ein. Auch hier kann die Aureon voll und ganz überzeugen. Genau so ging es mit 7.1 Material weiter. Auch bei "Star Wars Episode 1: The Phantom Menace" gab es keine Überraschungen. Alles klang sehr räumlich und präzise. Aber auch hier kann man wieder sagen, dass die Audigy zwar nicht ganz so audiophil klingt, aber mehr Spielfreude vermittelt. Gerade bei Filmen verschafft sie sich auf diese Weise einen Vorteil gegenüber der Aureon.

Genau wie die Aureon Firewire und die Audigy unterstützt auch die Aureon 7.1 Universe den DVD Audio Standard. Durch ihren sehr audiophilen Klang konnte uns die Karte hier in ihren Bann ziehen. Alles klang noch ein bisschen klarer und selbstverständlicher als bei den anderen Karten. Hier setzt sich die Aureon auf jeden Fall an die Spitze des Feldes. Bei Spielen gefällt die Aureon auch. Allerdings kann sie hier leider nicht mit der Audigy mithalten, die durch die Unterstützung von EAX Advanced HD bei entsprechenden Spielen davon zieht.

Alles in allem ist die Aureon 7.1 Universe eine sehr gute Soundkarte. Sie hat reichhaltige Anschlussmöglichkeiten und einen sehr guten Mixer. Ein paar mehr Software-Zugaben hätten aber nicht geschadet. Vor allem konnte die Karte aber durch ihren audiophilen Klang überzeugen. Wer es gerne audiophil mag, hat hier genau die richtige Karte gefunden. Wer es ein wenig speilfreudiger mag, der ist bei Creative besser aufgehoben.