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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 3: Testsystem

Bevor wir mit unseren eigentlichen Tests beginnen, stellen wir hier ersteinmal unser Testsystem vor. Wichtig ist im Endeffekt hier weniger die Leistung des Rechners, sondern eher der Aufbau und die Durchführung der Messungen und das Soundequipment :

  • CPU: Intel Pentium 4 3,0C
  • Motherboard: Asus P4P800VM
  • Grafikkarte: Onboard Intel Extreme Graphics
  • Arbeitsspeicher: 2x 256MB Twinmos DDR466
  • Festplatte: Hitachi 7k250 160GB IDE
  • Referenzsoundkarte: Creative E-MU 1820
  • Gehäuse: Casetek C1020

Verwendete Boxen:

Für die Stereotests kam ein Plantronics Audio90 Headset, so wie ein Klipsch Promedia 2.1 Boxenset zum Einsatz. Im Surroundbetrieb wurden die Soundkarten mit den Vorverstärkerausgängen eines Pioneer VSX D 2011 verbunden. Somit diente der PC als Vorstufe der Surroundanlage. Als Boxenset kam hier ein Canton Plus XXL Boxenset zum Einsatz.

Verwendete Software und verwendete Medien:

  • The Corrs - MTV Unplugged (CD)
  • Eagles - Hell Freezes Over (CD)
  • The Corrs - Live in London (DVD-Video)
  • Eagles - Hell Freezes Over (DVD-Video)
  • The Fast and the Furious (DVD-Video)
  • Gladiator (DVD-Video)
  • Sleepy Hollow (DVD-Video)
  • Star Wars Episode 1: The Phantom Menace
  • Call of Duty (PC-Spiel)
  • Far Cry (PC-Spiel)
  • Unreal Tournament 2004 (PC-Spiel)
  • Creative DVD-Audio Sampler (DVD Audio)

Zum einen führen wir subjektive Tests durch, bei denen wir uns charakteristische Szenen der oben genannten Medien herauspicken, um einen Vergleich anzustellen. Da wir bei diesem subjektiven Test zwar einiges über die Qualität der Produkte sagen können, aber Messungen objektiv nicht festzuhalten sind, messen wir in einem zweiten Schritt mit Rightmark Audio Analyser die Frequenzgänge der einzelnen Karten aus. Hierbei verwenden wir, um eine Vergleichbarkeit über alle Karten hinweg zu leisten, immer die E-MU 1820 als Referenz, sie gibt also entweder die Signale aus oder dient als Aufnahme-Quelle. Aufgrund der hohen Qualität der Karte sind hier die Störungen am geringsten, da Rightmark als Programm leider immer die Summe der Abweichungen aus dem Eingang und Ausgang zusammen bewertet. Nach mehreren Tests war jedoch klar, das die E-MU hier hervorragend arbeitet und für derartige Tests prädestiniert ist - sie hat brilliante Ein- und Ausgänge und ist somit hier fast nicht meßverzerrend.

Das Programm Rightmark Audio Analyzer misst die Qualität der Ein- und Ausgänge der zu testenden Karten. Hierzu verbinden wir die Ein- bzw. Ausgänge der zu testenden Karten mit dem Pendant an unserer Referenzkarte der EMU 1820 von Creative Professional. Zum Testen der Ausgänge haben wir jeweils die Ausgänge mit den Eingängen der Creative EMU verbunden. Zum Testen der Eingänge ließen wir von der EMU ein Signal ausgeben und verwendeten die zu testenden Eingänge. Rightmark ermittelt anschließend grundlegende Werte wie den Frequenzgang, die maximale Lautstärke des Eingang Signals und den Stereo Crosstalk.

Man muss allerdings bei der Benutzung des Programms darauf achten, immer die gleiche Referenzsoundkarte und Kabel zu verwenden. Ansonsten können Abweichungen auftreten, da immer die Qualität der Ein- und Ausgänge der Referenzkarte mit in das Ergebnis einfließen. Verwendet man nun eine andere Referenzkarte, lassen sich die Ergebnisse nicht mehr vergleichen. Gleiches gilt natürlich auch für das Kabel. Wir geben jeweils alle ermittelten Werte einer Karte bei verschiedene Abtastfrequenzen und Wortbreiten an.

Genauso wie alle anderen PC Komponenten können auch Soundkarten die Geschwindigkeit eines PCs beeinflussen. Aus diesem Grund haben wir uns im Anschluß an die qualitativen Tests noch an Vergleichstests bei der Performance gemacht.

Zunächst wollen wir uns aber aufgrund des Testsetups unserer Referenz widmen. Wir stellen zunächst die Karten einzeln dar, werden dann auf die subjektiven Tests eingehen. In einem späteren Vergleich zeigen wir dann die von Rightmark aufgenommenen Messungen.