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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 20: Aureon 5.1 USB (2)

Auch hier beginnen wir zunächst mit der Treibersoftware :

Mit dem mitgelieferten Mixer lassen sich die wichtigsten Einstellungen machen.

Unter dem Punkt Aufnahme lässt sich der Eingang wählen. Auch der Pegel des Eingangs lässt sich hier verändern.

Wie auch bei der Aureon 7.1 Firewire lässt sich unter diesem Menüpunkt das verwendete Lautsprechersetup einstellen und einpegeln.

Unter dem Menüpunkt kann man, wie auch bei der Aureon Firewire, Presets speichern und laden. Der Mixer der Aureon kann zwar alles, was ein Mixer können muss, erweiterte Funktionen wie bei der Version von Creative wären aber wünschenswert.

Auch bei der Aureon 5.1 USB hat Terratec mit der Software Soundrescue die Software zur Nachbearbeitung von Musikstücken beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir " Forgiven Not Forgotten" . Hier merkt man dass die Aureon 5.1 im Hochtonbereich nicht ganz so überzeugen kann wie ihre große Schwester. Ihr fehlt etwas die Offenheit der bisherigen Topkarten. Sie lässt sich klanglich sehr gut mit der Maya 5.1 von Audiotrak vergleichen. Auch die Aureon hat eine sehr gute Bühnenabbildung, kann aber gerade beim Bass noch etwas mehr punkten als die Maya. Die Terratec Karte lässt einfach etwas die Spielfreude vermissen. Bei der Audigy und Aureon Firewire hat es einfach mehr Spaß gemacht ihr zu zu hören.

Weiter geht es mit dem gewohnten Surroundprogramm. Zuerst steht wieder die Live DVD der Corrs auf dem Programm. Auch hier gibt es einen leicht belegten Hochtonbereich zu bemängeln. Von diesem kleinen Kritikpunkt einmal abgesehen konnte uns die USB Karte sonst aber überzeugen. Alle Instrumente und Stimmen bleiben an Ihrem Platz und auch die Reaktionen des Publikums kann man sehr gut verfolgen. Hier spielte die Karte freier als im Stereo Bereich. Zu guter Letzt wurde die Karte noch mit dem gewohnten Filmmaterial getestet. Auch bei " The Fast and the Furious" konnte uns die Terratec Karte überzeugen. Alle Effekte wurde korrekt und druckvoll wiedergegeben. Ab und zu kam es einem so vor als ob ab und zu mal ein Effekt verschluckt wurde. Aber diese störten nie. Wenn man den gleichen Soundtrack vorher schon auf der Audigy gehört hatte, wusste man einfach, dass da noch ein paar Effekte waren. Auch bei Gladiator konnte die Karte überzeugen. Man fühlte sich wie in das Colluseum herein versetzt. Hier gab sich die Karte keine Blöße und es galt einmal mehr das Motto " Mitten drin statt nur dabei" .

Wer guten Sound für sein Notebook sucht, dafür aber nicht zu tief in die Tasche greifen will, wird mit der Terratec Aureon 5.1 USB glücklich. Sie weist ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis auf. Klanglich kann sie mit den " großen" , aber auch bedeutend teureren Modellen nicht ganz mithalten. Dazu fehlt ihr etwas die Lockerheit, Gelassenheit und die Spielfreude der teureren Modelle.