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Soundkarten-Roundup: 6 Modelle im Test

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Seite 18: TerraTec Aureon 7.1 Firewire (3)

Terratec integriert auch eine spezielle Software zur Steuerung der Fernbedienung :

Mit der mitgelieferten Software für die Fernbedienung lassen sich alle Einstellungen für Shortcuts der Fernbedienung machen.

In der Software lassen sich auch zahlreiche Einstellungen für das On-Screen Menü treffen. Die Farbe sowie die Zeit der Einblendung lassen sich hier konfigurieren.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hat man alles eingerichtet, sieht das dann so aus. Schön wäre es, wenn man zum Beispiel bei der Lautstärke noch sehen würde, wie viel Raum noch ist, bis man die Maximallautstärke erreicht hat.

Mit der Software Soundrescue hat TerraTec noch eine sehr schöne Software zur Nachbearbeitung von Musikstücken beigelegt. Akustische Fehler lassen sich mit Hilfe der Software aus aufgenommenen oder komprimierten Stücken verbannen.

Nun aber genug zur Software, weiter geht es dem Klang.

Der Klang :

Hier sei noch einmal erwähnt, dass der Klang von einer Person ganz subjektiv empfunden wird. Die Hörtests wurden mit dem hier vorgestellten Setup durchgeführt und man kann mit anderen Komponenten in anderen Räumen zu anderen Ergebnissen kommen. Die von uns vorgestellten Hörergebnisse sollen nur die Richtung zeigen, in die eine Soundkarte klanglich geht.

Wie immer beginnen wir mit den Corrs. Auch bei der Aureon 7.1 Firewire lässt sich auf Anhieb nichts Negatives feststellen. Auch dieses Mal klingt der Hochtonbereich sehr fein und offen. Alle Instrumente bleiben an ihrem angestammten Platz. Der Bass der Drums hat den nötigen Nachdruck, verliert dabei aber nie seine Konturiertheit. Dies unterstreicht die Aureon 7.1 Firewire bei der Live Version on Hotel California noch einmal mit Nachdruck. Obwohl alles richtig gut klingt, haben wir beim Probehören aber doch ein wenig die Spielfreude der Audigy vermisst.

Beim Test mit Mehrkanal-Musik konnte uns die Aureon 7.1 Firewire erneut überzeugen. Auch hier klang alles sehr locker, präzise und neutral. Die Stimmen der Corrs verteilten sich sehr schön und fest auf die Frontkanäle während sich die Reaktionen des Publikums sehr schön auf die Rear Kanäle verteilten. Die Live Version des Eagles Songs "New York Minute" ertönte sehr klar und präzise. Auch hier fühlte man sich mitten in das Publikum herein versetzt. In diesem Bereich konnte uns die Aureon begeistern.

Weiter geht es mit Film-Soundtracks. Auch hier konnte uns die Aureon überzeugen. Bei allen getesteten Filmen war der Sound sehr gut. Bei "The Fast And The Furious" kamen alle Bässe sehr präzise und kein noch so kleines Umgebungsgeräusch ging verloren. Gut hat man dies auch bei "Monster AG" gemerkt. Die zahlreichen Ambiencen der Surroundkanäle werden sehr gut wiedergegen und es geht kein noch kleines Detail verloren. Bei unseren Test mit 7.1 Software sind wir zu den gleichen Ergebnissen gekommen. Alles wirkte unheimlich geschlossen.

Genauso wie die Audigy 2 unterstützt auch die Aureon 7.1 Firewire den DVD-Audio Standard. Hier verwendeten wir wieder die Testsampler von Creative. Auch hier konnte uns die Räumlichkeit überzeugen. Bei dem doch Audiophil angehauchten DVD Audio konnte uns die Aureon doch noch ein kleines Stückchen mehr überzeugen als die Creative.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Aureon 7.1 Firewire eine hervorragende Soundkarte ist. In wie weit der Firewire Anschluss die CPU belastet, werden später wir in den Benchmarkvergleichen sehen. Wer großen Sound für sein Notebook sucht, ist bei der Aureon 7.1 genau richtig. Klanglich konnte uns die Aureon 7.1 Firewire nämlich voll überzeugen.