> > > > Test: ASUS Travelite HS-1000W in der Klangprobe

Test: ASUS Travelite HS-1000W in der Klangprobe

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: ASUS Travelite HS-1000W in der Praxis

Für den praktischen Teil verwenden wir das folgende Testsystem und konzentrieren wir uns bei den Anwendungen auf die folgenden Referenzen:

Testsystem:
  • Intel Core i7 920
  • EVGA X58 SLI LE (E757)
  • 6x 2GB DDR3-1600-RAM
  • Auzentech Forte 7.1
  • Windows 7 Ultimate 64-bit


Praxistests in:

  • Spiele: Stalker Clear Sky, Call of Duty 4 - Modern Warfare, NBA 2k10
  • Chat: Skype 4.10
  • Filme: Dark Knight (Blu Ray),  Transformers 2 - Die Rache (Blu-ray)
  • Musik: Peter Fox & Cold Steel - Live aus Berlin (DVD), diverses MP3-Material (192 kbit/s)


Aufgesetzt kann man das Travelite HS-1000W auf den eigenen Kopf sehr komfortabel einstellen, was für einen hohen Tragekomfort sorgt. Der Bügel übt einen leicht spürbaren Druck aus, sodass man nie "vergisst" ein Headset zu tragen. Unangenehm wird das aber auch über mehrere Stunden nicht.

Als erstes Anwendungsszenario musste es sich in mehreren Chats per Skype bewähren. Die eigene Stimme kam klar und verständlich bei den Gesprächspartnern an. Leider sorgte der fehlende Popschutz am Mikrofon dafür, dass einige Konsonanten etwas hart weitergegeben wurden. Durch die offene Bauform des Headsets konnten die Hintergrundgeräusche nicht komplett herausgefiltert werden, wenn auch deutlich gedämpft.

Von Spielen über Musik bis hin zu Filmen zeichnet sich ein identisches Bild ab. Dabei schwächeln vor allem die Bässe, was angesichts der Membrangröße von 43 mm weniger verwunderlich ist. Der Mitteltonbereich wirkt stets ausgewogen und klar. Positiv gefällt auch das Klangbild bei hohen Tönen, wenn auch beim Soundtrack Dark Knight einzelne Nuancen verschluckt wurden.  Weiterhin zeigt sich das Headset über das komplette Lautstärkespektrum als sehr pegelfest und verzerrt fast nie.

Als Vertreter der kabellosen Kopfhörer bzw. Headsets hat auch das ASUS Travelite HS-1000W mit Latenzen in der Übertragung zu kämpfen, wenngleich diese sehr gering ausfallen, so können sie in hitzigen Multiplayer-Gefechten wichtige Millisekunden in der Reaktionsfähigkeit des Spielers kosten.