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Auzentech X-Fi Hometheater HD - Was lange währt ...

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Seite 4: Die Karte (2)

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Die augenscheinlich markanteste Ausstattung der X-Fi Hometheater HD sowie der X-Fi Forte sind die grünen Kondensatoren aus dem Hause Nichicon Audio, der MUSE-ES-Serie. Direkt daneben befindet sich ein weiteres Highlight der Karte, das zeigt, dass Auzentech nicht nur den HDMI-Part ernst genommen hat, sondern darüber hinaus auch eine hochwertige Karte für die analoge Wiedergabe anstrebt. So wurde ein Kopfhörer-Verstärker integriert, sodass auch High-End-Kopfhörer mit einem hohen Widerstand problemlos betrieben werden können – in unseren Tests hatten wir hierbei keinerlei Probleme.

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Der angesprochene Kopfhörer-Verstärker stellt jedoch nicht die einzige Besonderheit dar. So kommt die X-Fi Hometheater HD ebenso mit einem Mikrofon-Vorverstärker daher, der besonders hochwertige Aufnahmen ermöglichen soll. Damit nicht genug, erlaubt Auzentech mittels eines Jumpers zwischen einem „Balanced“- und einem „Unbalanced“-Mikrofon zu entscheiden.

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Ein Blick auf das PCB der X-Fi Hometheater HD zeigt eindeutig den Wandel im Multimedia-Segment. Während Soundkarten bis vor Kurzem noch einzig und allein mit einer hochwertigen Audio-Sektion aufwarten mussten, sind nun auch Videofähigkeiten gefragt, um die Ton- mit den Bildsignalen zu kombinieren. Diese Aufgaben übernehmen bei Auzentech entsprechende Chips des Herstellers Silicon Image.

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Eine einfache Integration der HDMI-Sektion hat Auzentech nicht gereicht. So findet man abermals zwei Jumper, die verschiedene Modi erlauben. Während der linke Jumper dafür verantwortlich ist, ob die X-Fi integriert wird oder das Signal direkt weitergeleitet wird, gibt der zweite Jumper bereits einen Ausblick auf kommende Funktionalitäten. So soll die X-Fi Hometheater HD künftig in der Lage sein, bei NVIDIA-Chipsätzen (und möglicherweise auch bei Grafikkarten) das Bildsignal direkt über den PCIe-Bus abzugreifen. So würde die momentan benötigte Loop-Through-Lösung unter den Tisch fallen. Wann dies aber in die Realität umgesetzt wird und welche Chipsätze in der Lage sein werden, entsprechende Signale zu liefern, dazu sind bislang keine Informationen bekannt.