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Auzentech X-Fi Hometheater HD - Was lange währt ...

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Seite 3: Die Karte (1)

 

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Ein erster Blick auf die X-Fi Hometheater HD lässt eine Verwandtschaft zur X-Fi Forte nicht verleugnen. Die Karte macht den Eindruck, als handle es sich um besagte Low-Profile-Karte, die ein wenig in die Breite gewachsen ist. Da die HDMI-Sektion natürlich einiges an zusätzlicher Hardware benötigt, ist dieser Schritt nicht überraschend. Leider passt die Karte so aber nicht mehr in ultraflache HTPC-Cases. Entsprechend wäre eine Lösung mit einem zusätzlichen Add-On-Board sicherlich die geschickteste Lösung gewesen. Ob es jedoch entsprechend zu realisieren ist, steht auf einem anderen Blatt. Als Schnittstelle setzt Auzentech auf das moderne PCIe-Format. Leistungstechnisch stellt dies aber keinen Vorteil dar, denn in zahlreichen Testreihen konnten wir bislang belegen, dass die verwendete Schnittstelle keinen Einfluss auf die Leistung der Karte hat.

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Das Herzstück von Auzentechs Heimkino-Soundkarte ist ohne jeden Zweifel Creatives X-Fi-Chip. Dieser ist zwar bisweilen einige Jahre auf dem Markt, stellt in Sachen Gaming-Performance aber nach wie vor die Speerspitze im Soundkarten-Markt dar. Realisiert wird dies über die sogenannte Ring-Architektur. Insgesamt stehen dem Anwender bei Creative drei verschiedene Modi zur Verfügung – Entertainment, AudioCreation, Gaming. Dank besagter Architektur kann der Chip seine Leistung auf die für den jeweiligen Anwendungsbereich am dringendsten benötigte Stelle konzentrieren. Was auf dem Papier durchaus interessant klingt, bringt in der Praxis jedoch nur einen eingeschränkten Vorteil. Wesentlich interessanter ist es da, dass bislang lediglich der X-Fi-Chip EAX 5.0 nativ unterstützt. Zusätzlich spendiert Auzentech den optionalen X-Ram. Hierbei handelt es sich um zusätzliche 64 MB, die den Arbeitsspeicher bei Spielen entlasten sollen. Ob dies in Zeiten, in denen 4 GB an Hauptspeicher zur normalen Ausstattung gehören, noch zeitgemäß ist, ist eine andere Frage.

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Auzentech hat sich seinen guten Ruf in den letzten Jahren damit verdient, in erster Linie auf extrem hochwertige Komponenten zu setzen, die den Klang positiv beeinflussen sollen. Von diesem Konzept rückt man auch bei der X-Fi Hometheater HD nicht ab. So spendiert man der Karte, genau wie dem Vorbild - der X-Fi Forte - einen gesockelten OPAMP für die Hauptkanäle. Somit ist es möglich, das Klangbild der Frontkanäle im Nachhinein auf den eigenen Geschmack anzupassen. Nötig sein wird dies aber lediglich in den selteneren Fällen, denn Auzentech verbaut bereits ab Werk ein sehr hochwertiges Modell aus dem Hause National. Leider setzen die Amerikaner bei ihrem Top-Modell aber nur auf ein wechselbares Modell für die Hauptkanäle. Die wesentlich günstigere X-Raider (siehe Hardwareluxx [printed] 06/2009) kommt hier jedoch gleich mir vier gesockelten OPAMPs für alle Kanäle daher. Genau genommen ist dies die wesentlich sinnvollere Lösung, da nur so alle Kanäle auch nach einem Wechsel gleich klingen können, was für eine geschlossene Surroundwiedergabe von großer Bedeutung ist.

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Der zum Einsatz kommende Wandler stammt von der Traditionsmarke Cirrus Logic und soll der Karte zu einem hervorragenden Rauschabstand von 114 dB verhelfen. Ob dies gelingt, werden unsere Messungen im weiteren Verlauf dieses Tests zeigen.