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Display FAQ - Alles was man zu Monitoren wissen muss

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Seite 2: Alles über die verschiedenen Display-Arten

In Kooperation mit LG

In unserer gesamten Display-FAQ geht es um Geräte und Techniken, die für den Endkundenmarkt bestimmt sind. Sonderlösungen wie Monitore aus dem Medical-Bereich lassen wir bewusst außen vor, handelt es sich hierbei doch um zu spezialisierte Lösungen.

Für den Endanwender gibt es aktuell im Grunde genommen vier Klassen von Displays, die sich in ihren Grundanforderungen erheblich unterscheiden und entsprechende technische Besonderheiten mit sich bringen.

Consumer-Displays:

Die klassischen Consumer-Monitore sind ohne Frage die Geräte, welche die größten Stückzahlen ausmachen, um ihren attraktiven Preis (oftmals unter 250 Euro) zu ermöglichen, aber natürlich mit diversen Abstrichen daherkommen. Am wichtigsten ist auch hier der Blick auf die Panel-Technik. Meistens kommen TN-Panels zum Einsatz, wer aber etwas genauer sucht, der findet auch zahlreiche Displays mit hochwertigeren Lösungen.

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LG 24M38H-B

Einschränkungen müssen gerade bei dieser Kategorie am deutlichsten bei den Ergonomie-Funktionen in Kauf genommen werden. Gerade die praktische Höheneinstellung wird bei den günstigeren Modellen oftmals eingespart.

Ein klassisches Beispiel für diese Gattung ist der neue LG 24M38H-B, der auf einer Diagonale von 23,5 Zoll die FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten liefert. Der Kontrast wird mit 1.000:1 angegeben, während die maximale Helligkeit 200 cd/m² beträgt. Ergonomie-Features gibt es keine, dafür wird der Monitor aber für äußerst günstige 130 Euro angeboten.

Im High-End-Bereich der Consumer-Displays verschwimmen die Grenzen zusehends. Fast alle Displays besitzen dann umfangreichere Ergonomie-Funktionen, oftmals technische hochwertige Panels und in der Regel auch grundlegende Gaming-Features. Gerade das kostengünstig zu implementierende FreeSync wird von vielen Herstellern gern direkt mit angeboten.

Gaming-Displays:

Gaming-Displays sind aktuell sicherlich das Display-Segment mit der meisten Bewegung am Markt. Definierten sich Gaming-Displays lange Zeit allein über eine schnelle Reaktionszeit des Panels, sieht es nun deutlich komplexer aus.

Zuallererst wären da natürlich FreeSync und G-Sync zu nennen, die dafür sorgen, dass Tearing-Effekte in gewissen Frequenz-Bereichen nicht mehr vorkommen. Wenig überraschend: Es gibt es keine Displays, die beide Techniken unterstützen, sodass sich Nutzer von NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten vorab festlegen müssen. Nicht fehlen darf natürlich noch immer ein schnelles Ansprechverhalten und ein geringes Input-Lag.

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LG 34UC98-W

Darüber hinaus setzen sich bei Gaming-Displays zusehends große Diagonalen (34 Zoll oder mehr), das Breitwand-Format und gekrümmte Oberflächen durch. Dieser Schritt ist nachvollziehbar, schließlich hilft nichts besser um in eine fremde Realität abzutauchen, als möglichst wenig Ablenkung, in diesem Fall also eine große Gesichtsfeld-Abdeckung. Gerade LG konnte durch seine Panels erheblich zu dieser Bewegung beitragen. Die eigenen Displays wie der neue LG 34UC98-W können dank FreeSync durchaus auch die Herzen der Gamer höherschlagen lassen, mindestens genau so wichtig ist es aber, dass die LG der Panellieferant für Hersteller wie Acer oder ASUS ist.

Experimentiert wird aktuell immer wieder mit den Auflösungen, denn um die Grafikkarten zu schonen, werden teils große Displays mit vergleichsweise niedrigen Auflösungen angeboten.

Mit gemischten Gefühlen kann eine andere Eigenart der Gaming-Displays gesehen werden: Genau wie es im Gehäuse-Segment der Fall ist, besitzen auch Spiele-Monitore oftmals eine extrem auffällige Optik, in diversen Farben, noch auffälligeren Gehäuseformen oder verschiedenen Beleuchtungseffekten. Gerade durch das oftmals große Format kann es mit der Auffälligkeit so schnell zu viel des Guten sein.

Business-Displays:

Sie sind in vielerlei Hinsicht die vernünftigen Geschwister der klassischen Consumer-Displays. Während die Endkunden-Geräte oftmals mit schickeren Behausungen daherkommen, können Business-Monitore in der Regel mit besseren Ergonomie-Funktionen aufwarten. Geschuldet ist das in Deutschland dem Arbeitsrecht. Zudem formulieren gerade große Unternehmen im Rahmen von Ausschreibungen umfangreiche Pflichtenhefte – da bleibt nicht viel Spielraum.

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LG 29UB67-B

Genau wie bei allen Monitor-Arten gibt es auch bei Arbeits-Monitoren ein recht breites Feld. Gerade im Bereich von teureren Geräten gibt es häufig die Möglichkeit das Panel um 90° zu drehen (Pivot-Funktion), was hilfreich ist, wenn beispielsweise A4-Seiten dargestellt werden müssen.

Preislich sind die meisten Arbeitsmonitore etwas über den gleichwertigen Consumer-Lösungen angeordnet, was in erster Linie mit den zusätzlichen Kosten der Ergonomie-Funktionen zu tun hat.

Ein aktueller Trend bei Business-Monitoren ist der Einsatz von Geräten mit dem 21:9-Format, beispielsweise der LG 29UB67-B, der alle wichtigen ergonomischen Funktionen bietet, und dank seines breiten Bildschirm-Formats auch Multimonitor-Setups ersetzen kann. In Kombination mit der Dual-Controller-Software von LG ist es darüber hinaus problemlos möglich, auch zwei Geräte mit nur einer Tastatur-Maus-Kombi zu steuern.

Grafik-Displays:

Unter den Profi-Displays sind sie ohne Frage am weitesten auf den heimischen Schreibtischen verbreitet: Displays mit einer besonders guten Farbdarstellung. Ursprünglich aus dem Bereich der Druckvorstufe und den großen Fotostudios kommend, haben sich Geräte mit großen Farbräumen, einer möglichst präzisen Farbdarstellung und einer optionalen Hardware-Kalibrierung klammheimlich auf die Schreibtische von Foto-Enthusiasten geschlichen und dort eingebürgert. Oftmals kommen solche Geräte vorkalibriert zu den Anwendern, entsprechende Protokolle sollten im Idealfall beiliegen, um eine Transparenz zu gewährleisten.

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LG 31MU97Z-B

Anders als man es vielleicht erwarten würde, zeichnen sich Grafikdisplays (oftmals) nicht durch eine besonders hohe Auflösung aus. Das würde mit Blick auf die Auflösungen von aktuellen Digitalkameras zwar durchaus Sinn machen, gerade im Bereich der erschwinglichen Grafikmonitore liegt der Fokus aber auf einer möglichst wahrheitsgetreuen und verbindlichen Farbwiedergabe.

Anwender, die in erster Linie mit Video-Material arbeiten, haben noch einmal andere Anforderungen, gerade im Bereich der Auflösung. Rar gesät sind noch immer Monitore im Cine4K-Format, LGs 31MU97Z-B ist eine der wenigen bezahlbaren Lösungen und kann darüber hinaus mit zahlreichen weiteren interessanten Details aufwarten. Der Adobe-RGB-Farbraum wird zu 99,5 % abgedeckt, während ein 10-Bit-Farverarbeitung für eine besonders feine Abstufung sorgt. Auch anschlusstechnisch wird Einiges geboten, denn es gibt sogar einen integrierten Thunderbolt-Hub.

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