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Samsung U32E850R im Test - Profi-Display mit hoher Auflösung und FreeSync

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Seite 4: Bildqualität

 

Subjektive Beurteilung der Bildqualität

Unser Testkandidat kann in der Praxis mit einem erstklassigen Bild aufwarten. Das geht bereits bei der Kombination aus einer Diagonale von 32 Zoll und der UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten los. Wer sich einmal an die Kombination aus einer gestochen scharfen Darstellung und gleichzeitig viel Platz auf dem Desktop gewöhnt hat, wird so schnell nicht mehr zu einem kleineren Gerät zurückwechseln wollen. Gleichzeitig profitieren gerade Enthusiasten in den Bereichen Fotografie und Videoproduktion natürlich am deutlichsten. Bilder sehen mit rund 8 MP doch deutlich imposanter aus, als es mit den 2 MP möglich ist, die normale FullHD-Displays bieten. Im Bereich der Video-Post-Produktion ist es gleichzeitig äußerst praktisch (das meiste) 4K-Material entweder nativ betrachten zu können oder FullHD-Aufnahmen nativ im Vorschau-Fenster von Premiere laufen zu lassen.

samsung 850 profil
Samsung U32E850R

Das von Samsung eingesetzte PLS-Panel wird mit einem maximalen Blickwinkel von 178° angegeben. Die Blickwinkel fallen dabei deutlich größer aus, als man es von den meisten Monitoren kennt, bei seitlichen Blicken kommt es aber etwas früher zu Farbveschiebungen als bei vielen IPS-Geräten. Die Farbdarstellung ist gut, wer auf einen neutralen Weißpunkt von 6.500 Kelvin angewiesen ist, muss aber nachjustieren.

Nicht perfekt ist die Performance im Bereich der Lichthöfe. Gerade auf der linken Seite ist gut zu erkennen, dass das Backlight recht stark durchleuchtet. Allerdings fällt davon im normalen Betrieb nicht sonderlich viel auf.

Gleichzeitig bietet Samsungs 32-Zöller auch für Gamer eine interessante Seite, denn auch FreeSync wurde integriert. Mit reinrassigen Gaming-Displays kann der U32E850 zwar nicht mithalten, denn es wird ein Bereich von 40 bis 60 Hz unterstützt, wer aber mit dem Display ab und an auch einmal spielen will, wird den positiven Effekt schnell bemerken – eine AMD-Grafikarte vorausgesetzt.

samsung u32e850 24
Samsung U32E850R

Der Picture-in-Picture-Betrieb funktioniere in unseren Tests ohne größere Probleme und kann je nach Anwendungsfall recht praktisch sein. Oftmals werden die Nutzer ihr Display aber vermutlich nur mit einer primären Quelle nutzen.

Messergebnisse

Helligkeit, Kontrast, Ausleuchtung

Helligkeit

maximal

cd/m²
Mehr ist besser

Kontrast

maximal

1369 XX


1283 XX


1257 XX


1076 XX


1024 XX


1009 XX


938 XX


832 XX


807 XX


Wert:1
Mehr ist besser

Der U32E850 bietet maximal eine Helligkeit von 369 cd/m², gemittelt über das große Panel sind 348,3 cd/m². Das ist in jedem Fall ausreichend, um in hellen Umgebungen eine gute Darstellungsqualität zu erreichen. Es sollte allerdings auch dann darauf geachtet werden, dass sich keine direkte Lichtquelle im Rücken des Betrachters befindet. In unseren Messungen konnte das Display zudem hinsichtlich der Homogenität der Ausleuchtung überzeugen, denn zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Sektor lag eine Differenz von 46 cd/m², was zu einem Wert von 88 % führt. Wichtiger ist natürlich die Praxis: Unterschiede waren allenfalls bei homogenen Flächen auszumachen, aber auch dann nur, wenn darauf geachtet wurde. Nicht vollends gefallen kann hingegen das Kontrastverhältnis, das mit einem Wert von 772:1 am unteren Ende unserer Skala einzuordnen ist.

Weißpunkt und Farbreproduktion

Weißpunkt

6973 XX


6866 XX


6713 XX


6699 XX


6661 XX


6576 XX


6465 XX


6397 XX


6347 XX


5877 XX


Farbtemperatur in Kelvin
Idealwert: 6.500 Kelvin

Farbreproduktion

1.72 XX


2.17 XX


3.7 XX


4.38 XX


4.57 XX


5.46 XX


7.09 XX


8.26 XX


9.47 XX


10.37 XX


13.41 XX


DeltaE
maximales DeltaE

Eine möglichst konkrete Farbdarstellung ist noch immer eine der wichtigsten Fähigkeiten für einen professionellen Monitor – und gerade hier kann Samsungs Display auf der ganzen Linie überzeugen. Über das Panel gemittelt liegt der Weißpunkt bei 6.576,9 Kelvin, was sehr nah dran ist am Optimum von 6.500 Kelvin. Zudem fällt die maximale Abweichung mit 147 Kelvin sehr gering aus.

Noch besser sieht es aber im Bereich der Farbreproduktion aus. Über den gesamten Bereich gemittelt erreicht der U32E850 einen Wert von Delta E 0,73, während das Maximum bei gerade einmal Delta E 1,72 liegt – eine exzellente Performance.

 

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Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar212213_1.gif
Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Bootsmann
Beiträge: 682
Auf der letzten Seite ‚Fazit‘ wird der Monitor auf ‚einem Level‘ mit dem exotischen LG 31MU97 mit 17:9-Format verglichen, den es bereits seit über einem Jahr auf dem Markt gibt (bei UHD/4k-Bildschirmen eine lange Zeit).
Warum wird denn nicht der Quervergleich zum brandneuen, hier auf hardwareluxx gerade mal vor 2 Wochen vorgestellten und viel eher vergleichbaren BenQ PV3200PT gezogen?

#2
customavatars/avatar212213_1.gif
Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Bootsmann
Beiträge: 682
Oder den ebenfalls hier mal getesteten Eizo Flexscan EV3237?
Das wären jeweils Profigeräte, wie es der Samsung ja auch sein möchte.
Was hat dabei die LG-Schleuder hier zu schaffen.
#3
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1718
Anstelle einer automatischen Helligkeitsregulierung hat man Freesync eingebaut.
Macht bei einem für den "Profi-Einsatz" konzipierten "Business-Display" Sinn.
#4
Registriert seit: 06.12.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 463
Zitat
Sonstiges: FreeSync integriert (40- 60 Hz)


Ist das Fazit wenn ihr Gaming Monitor Teste generell auf "...., Ja man kann ihn auf 144Hz stellen. (Punkt) !!!" beschränkt? :confused:
#5
customavatars/avatar141825_1.gif
Registriert seit: 11.10.2010
Hessen
Fregattenkapitän
Beiträge: 2981
Ihr lasst nach.

A) Eure Verlinkung "Straßenpreis" führt zu einem Eizo Display auf amazon
B) Der Straßenpreis liegt bei unter 1000€
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