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Samsung U32E850R im Test - Profi-Display mit hoher Auflösung und FreeSync

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Seite 3: Ergonomie

Mechanische Einstellmöglichkeiten

Fest steht: Wer im Business-Umfeld überzeugen möchte, muss mit einem breiten Spektrum an Einstellmöglichkeiten aufwarten können. Samsung gibt sich keine Blöße und bietet das volle Spektrum an Optionen. Der U32E850 lässt sich in einem Bereich von 130 mm in der Höhe justieren, was für die meisten Anwender einen ausreichenden Spielraum mit sich bringt. Der ähnlich dimensionierte Eizo EV3237 bringt zwar einen noch größeren Einstellspielraum mit, für die meisten Nutzer sollte das aber nicht weiter von Bedeutung sein.

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Samsung U32E850R

Die Neigung lässt sich in einem Bereich von -5° bis 20° justieren, was ebenfalls nicht ganz mit dem Konkurrenten von Eizo mithalten kann, auch hier gilt aber, dass das von Samsung gewählte Spektrum für die meisten Anwendungsbereiche mehr als ausreichend ist.

Abgerundet werden die mechanischen Einstellmöglichkeiten von der Pivot-Funktion – Samsung ermöglichst es, den U32E850 wahlweise in beide Richtungen um 90° zu drehen. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass das Display aufgrund seiner recht üppigen Diagonale von 32 Zoll und der damit verbundenen Breite von rund 74 cm auf einmal recht hoch wird.

Bedienelemente + OSD

Während viele Konkurrenten aktuell auf eine Joystick-Steuerung oder direkt Touch-Elemente setzen, geht Samsung bei seinem Profi-Modell einen vergleichsweise konventionellen Weg. Der 32-Zöller besitzt im unteren rechten Ecke des Rahmens zahlreiche klassische Tasten. Die Beschriftung fällt erst dann auf, wenn die Beleuchtung im Betrieb durchscheint – gut zu lesen ist sie aber auch dann nicht. Das stört aber nur bedingt, denn im Betrieb wird eine dynamische Beschriftung der Tasten über das OSD eingeblendet. Das hat sich in der Vergangenheit auch bei anderen Anbietern bewährt. Hin und wieder kann es jedoch zu Verwirrungen kommen, da die Beschriftung nicht direkt über den Tasten eingeblendet wird, sondern sich durch zu breite Textfelder von Label zu Label kontinuierlich verschiebt.

samsung u32e850 4
Samsung U32E850R

Das eigentliche OSD kann indes vollends überzeugen. Samsung nutzt wie viele andere Anbieter auch einen zweistufigen Aufbau. In ersten Ebene wird lediglich ein Zugang zu den wichtigsten Punkten wie der Helligkeitseinstellung oder dem Kontrast ermöglicht, während das eigentliche Menü den von Samsung gewohnten Aufbau bietet und mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten aufwarten kann. Damit wird ein ausreichender Umfang für alle Anwendergruppen geboten.

Wie es sich zusehends durchsetzt, gibt es auch bei Samsung die Möglichkeit, den Anteil des blauen Lichts zu reduzieren. Das schont erwiesenermaßen die Augen, wirkt sich aber natürlich auf die Darstellungsqualität aus.

Stromverbrauch

Stromverbrauch

13.3 XX


22.7 XX


25.6 XX


27.9 XX


32.4 XX


32.7 XX


34.6 XX


40.7 XX


44.5 XX


53.6 XX


Watt
weniger ist besser

In unseren Messungen zum Stromverbrauch schlägt durch, dass Samsung nicht nur auf ein großes Panel setzt, sondern dass dieses auch noch auf der PLS-Technik aufbaut und obendrein aufgrund der UHD-Auflösung auch noch zahlreiche Pixel angesteuert werden müssen. Mit einer Leistungsaufnahme von 40,7 Watt positioniert sich der U32E850 im Mittelfeld der professionellen Displays. Der Eizo EV3237 benötigt rund 8 Watt weniger. Dass es aber problemlos auch noch einmal mehr Strom benötigt werden kann, zeigt der LG 31MU97Z, der noch einmal rund 13 Watt mehr benötigt.

Schade ist es, dass Samsung auf explizite Stromspar-Features wie einen Anwesenheitssensor oder einen Sensor zur Messung der Umgebungshelligkeit verzichtet. Beides wird beispielsweise von Eizo häufig bei den FlexScan-Modellen umgesetzt. Gerade die automatische Anpassung der Helligkeit kann sich bei einem ausreichend guten Sensor schnell als ausgesprochen praktisch herausstellen.

 

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Kommentare (5)

#1
customavatars/avatar212213_1.gif
Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Bootsmann
Beiträge: 682
Auf der letzten Seite ‚Fazit‘ wird der Monitor auf ‚einem Level‘ mit dem exotischen LG 31MU97 mit 17:9-Format verglichen, den es bereits seit über einem Jahr auf dem Markt gibt (bei UHD/4k-Bildschirmen eine lange Zeit).
Warum wird denn nicht der Quervergleich zum brandneuen, hier auf hardwareluxx gerade mal vor 2 Wochen vorgestellten und viel eher vergleichbaren BenQ PV3200PT gezogen?

#2
customavatars/avatar212213_1.gif
Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Bootsmann
Beiträge: 682
Oder den ebenfalls hier mal getesteten Eizo Flexscan EV3237?
Das wären jeweils Profigeräte, wie es der Samsung ja auch sein möchte.
Was hat dabei die LG-Schleuder hier zu schaffen.
#3
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1717
Anstelle einer automatischen Helligkeitsregulierung hat man Freesync eingebaut.
Macht bei einem für den "Profi-Einsatz" konzipierten "Business-Display" Sinn.
#4
Registriert seit: 06.12.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 463
Zitat
Sonstiges: FreeSync integriert (40- 60 Hz)


Ist das Fazit wenn ihr Gaming Monitor Teste generell auf "...., Ja man kann ihn auf 144Hz stellen. (Punkt) !!!" beschränkt? :confused:
#5
customavatars/avatar141825_1.gif
Registriert seit: 11.10.2010
Hessen
Fregattenkapitän
Beiträge: 2979
Ihr lasst nach.

A) Eure Verlinkung "Straßenpreis" führt zu einem Eizo Display auf amazon
B) Der Straßenpreis liegt bei unter 1000€
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