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ASUS PB298Q im Test

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Seite 2: Design, Verarbeitung und Ergonomie

Design und Verarbeitung

Optisch reiht sich der PB298Q in die Reihe der dezent gestalteten Monitore, die sich ideal in das Erscheinungsbild nahezu jedes Arbeitsplatzes einpassen. Das Gehäuse ist vollständig aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber dennoch äußerst robust. Zwar sind leichte Geräusche wahrzunehmen, wenn man etwas Druck auf die einzelnen Kunststoffelemente ausübt, Bedenken an der Stabilität des Monitors können diese jedoch noch nicht auslösen.

Das mattierte Panel ist im Edge-To-Edge-Design in das Gehäuse eingelassen. Dies bedeutet, dass keine Kanten beim Übergang vom Panel zum Gehäuse zu spüren sind. Ohnehin fällt der nicht beleuchtete Rahmen rund um das Panel nur zirka 12 Millimeter breit aus, sodass problemlos noch weitere Monitore neben den PB298Q aufgestellt werden können, wenn die Bildfläche des 21:9-Bildschirms einmal doch nicht ausreichen sollte. In der etwas hervorstehenden Kante an der Unterseite des Panels befinden sich neben einem Aufdruck und einem Herstellerlogo noch die Steuerelemente, die mit weißen Beschriftungen versehen wurden. Des Weiteren integriert ASUS eine Skala mit Zentimeterangaben, sodass die Breite von Bildinhalten daran direkt abgelesen werden kann.

Front
Gesamtansicht

Auf der Rückseite finden sich zahlreiche Aussparungen, die der Belüftung dienen. Jeweils rechts und links an der Außenkante sind die Lautsprecher eingelassen, die durch ein Mesh-Gitter geschützt werden. Der Tragearm wird mit vier Schrauben mittig an der Rückseite befestigt, alternativ kann hier aber auch Gebrauch von einer VESA-Halterung mit 100 Millimeter Lochabstand gemacht werden. Eine Vorrichtung für einen Kensington-Lock ist natürlich auch mit von der Partie, um den Bildschirm vor Diebstahl schützen zu können.

Rückseite
Rückseite

Rückseite
VESA-Montageplatz

Der Tragearm fällt verhältnismäßig massiv aus. Obwohl auch dieser aus Plastik gefertigt ist, trägt er seinen Teil dazu bei, die Displayeinheit sicher in Position zu halten. Integriert in das obere Ende des Tragearms ist das Gelenk für die Neigung des Displays. An der Rückseite befindet sich eine Vorrichtung, mit deren Hilfe die Kabel sauber vom Bildschirm weggeführt werden können. In der gegenüberliegenden Seite verbaut ASUS die Schiene für die Höhenverstellung, die aus einer gewöhnlichen Perspektive nicht zu sehen ist.

Rückseite
Tragearm

Auch der Standfuß wirkt angemessen dimensioniert. Der Hersteller setzt erneut auf Plastik und behält durch den Einsatz von mattem Schwarz die Designlinie bei. Durch die Größe des Standfußes droht der Bildschirm beim Neigen der Displayeinheit oder beim Verwenden des Pivot-Features nicht umzufallen. An der Unterseite befindet sich gut versteckt der Drehteller zum Schwenken des Displays.

Rückseite
Standfuß

Ergonomie

Eines der Features, über das heute jeder Monitor mindestens verfügt, ist die Neigefunktion der Displayeinheit. Das ist auch gut so, denn zum Anpassen an die eigene Sitzhaltung spielt der Blickwinkel auf das Panel eine wichtige Rolle. Die Neigefunktion, die über das Gelenk im Tragearm realisiert wird, lässt sich beim PB298Q hervorragend nutzen. Die einstellbaren Winkel reichen aus, um den Monitor auch für große bzw. kleine Nutzer ideal einstellen zu können, und der Widerstand, der sich beim Gebrauch des Gelenks bemerkbar macht, ermöglicht das Einstellen genauer Winkel.

Neigung
Neigung nach hinten

Neigung
Neigung nach vorne

Wie bereits erwähnt, befindet sich der Drehteller zum Schwenken des Displays an der Unterseite des Standfußes. Dies bedeutet, dass sich der Standfuß beim Verwenden des „Swivel"-Features mit dreht. Auch beim Drehen fällt der Widerstand angenehm aus, sodass der Monitor gezielt in die gewünschte Position gedreht werden kann.

Neigung
Swivel

Das Portfolio an Ergonomie-Features des PB298Q sieht auch eine Höhenverstellung vor. Mit dieser kann die Oberkante der Displayeinheit auf eine maximale Höhe von 525 Millimetern gebracht werden. Die geringste Höhe, die die Oberkante des Monitors erreichen kann, liegt bei 400 Millimetern. Sehr hochwertig wirkt auch hier wieder die Mechanik, die ASUS in den Tragearm integriert hat.

Neigung
Höhenverstellung (höchste Einstellung)

Neigung
Höhenverstellung (niedrigste Einstellung)

Arbeitet man mit längeren Dokumenten oder surft auf schmal gestalteten Webseiten, so bleibt oft viel Platz an den Seitenrändern ungenutzt. Gerade beim 21:9-Bildformat ist es daher wünschenswert, die gesamte Bildfläche für die Darstellung langer Dokumente nutzen zu können. Dafür hat ASUS dem PB298Q das „Pivot"-Feature spendiert, mit dem sich die Displayeinheit um 90 Grad in die Vertikale drehen lässt. In unserem Test erwies sich dieses Features als alltagstauglich, da Webseiten und Dokumente meist in ihrer vollen Länge dargestellt werden können.

Neigung
Pivot

 

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 22.06.2008
D-27624
Kapitänleutnant
Beiträge: 1787
Was ich persönlich als größten Kritikpunkt sehe sind die fehlenden USB Ports. Der würde mir nicht ins Haus kommen ohne USB.
#3
Registriert seit: 30.06.2004

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 395
Zitat Morph007;22364556
Was ich persönlich als größten Kritikpunkt sehe sind die fehlenden USB Ports. Der würde mir nicht ins Haus kommen ohne USB.


Wozu braucht ein Monitor USB Ports?
#4
customavatars/avatar5839_1.gif
Registriert seit: 20.05.2003

Bootsmann
Beiträge: 592
Zitat Desti;22364897
Wozu braucht ein Monitor USB Ports?


die frage stellte ich mir damals auch, nun will ich die ports nichmehr missen
#5
Registriert seit: 29.12.2007
Rhein-Sieg-Kreis
Oberbootsmann
Beiträge: 960
ich habe den Dell U2913WM und bin sowas von zufrieden. Es macht einfach Spass damit zu spielen, zu surfen und zu arbeiten.
Die USB POrts sind ganz praktisch. Wären für mich aber kein KO kriterium. Da gibt es genug andere Möglichkeiten. Ich denke grob ein 34" in 21:9 wäre für mich perfekt. Aber dann braucht es auch wieder mehr Grafikleistung um die entsprechend höhere Auflösung darzustellen.

Gruß Marc

#6
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Registriert seit: 27.11.2013
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
einmal 144hz immer 144hz.
leider gibt es noch kein IPS mit 144hz
#7
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Registriert seit: 12.09.2007

Metalhead
Beiträge: 5705
Den Asus hier krieg ich zumindest problemlos auf 75Hz. Die 25% sind schon ein sehr netter Zugewinn. Ab 78Hz wird das Bild leider plötzlich (warum auch immer) "ruckelig". Bei 87 steigt dann der Monitor bei mir aus.
#8
customavatars/avatar199762_1.gif
Registriert seit: 03.12.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2257
Also den Sinn von USB Ports am Monitor möcht ich jetzt aber auch mal wissen...
Ansonsten wird das wohl mein nächster Monitor der Asus schneidet von allen anderen 21:9 Monitore am besten ab was die Performance(Gaming) angeht.
Nur wurde nix über die Bildaufbauzeit gesagt oder obs starke schlieren gibt?
Hab jetzt nur schnell überflogen vielleicht steht doch drinn.^^
#9
Registriert seit: 22.06.2008
D-27624
Kapitänleutnant
Beiträge: 1787
Zitat Desti;22364897
Wozu braucht ein Monitor USB Ports?


Die braucht man, wenn der Rechner weit hinten unterm Schreibtisch steht und man nicht noch ein weiteres Gerät (USB-Hub) auf dem Schreibtisch haben möchte oder jedes mal unterkriechen nur um mal eben ein paar Dokumente auf den USB-Stick zu ziehen und sie irgendwo mit hin zu nehmen, wo z.B. Dropbox per Firewall geblockt ist ;)
Ich will die Dinger nicht mehr hergeben und werde auch keinen ohne USB mehr kaufen.
#10
customavatars/avatar60458_1.gif
Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1560
Ich weiß beim besten Willen nicht, wie ihr immer auf diese niedrigen Kontrastwerte kommt. Praktisch jeder andere Test bescheinigt diesem Modell (wie auch der vergleichbaren Konkurrenz) einen, für ein Non-VA-Panel, hohen Kontrast von über 1000:1. LGs Pendants schaffen teils sogar 1200:1. Für ein modernes IPS-Panel ist das auch typisch.

Genau wie schon beim Test des Q2770PQU frage ich mich also, wie diese teils extremen Abweichungen zustande kommen ...
#11
customavatars/avatar20706_1.gif
Registriert seit: 13.03.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 6475
Zitat
Das Kontrastverhältnis erreicht sehr gute 1.020:1.

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