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AOC Q2770PQU im Test

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Seite 2: Design, Verarbeitung und Ergonomie

Design und Verarbeitung

Wie bereits angemerkt, spendiert AOC dem Q2770PQU ein sehr schlichtes Äußeres. So besteht das gesamte Gehäuse aus einem leicht strukturierten Plastik, das in einem dezenten Schwarz gehalten wurde. Neben einem Herstellerlogo, das zentriert an der unteren Displaykante angebracht wurde, weist die Front keine weiteren Kontraste auf. Der rund 20mm breite Rahmen fällt bei dem 27 Zoll großen Panel optisch nicht ins Gewicht. Damit schafft AOC ideale Voraussetzungen, um den Bildschirm auch in einem MultiMonitor-Gespann einsetzen zu können.

Die Verarbeitung des Gehäuses kann überzeugen. Streift man mit dem Finger über die Kanten und Übergänge zwischen den einzelnen Plastikbauteilen, so sind weder Produktionsrückstände noch Ungenauigkeiten zu erkennen. Auch wenn man etwas Druck auf das Gehäuse ausübt, kommt es zu keinem Knirschen, was für die Stabilität des Gehäuses spricht.

Front
Frontansicht

Die Rückseite weist eine deutlich sichtbare Struktur auf, die Fingerabdrücke wirksam verhindert. Unter einer etwas hervorstehenden Konsole verbirgt sich jegliche Technik, wie beispielsweise das interne Netzteil. Auffällig an dieser Konsole ist eine Ecke, die etwas eingeknickt ist – ob dies das insgesamt etwas eintönig wirkende Gesamtbild etwas auflockern soll, bleibt offen. An der Oberseite der Konsole befinden sich zahlreiche Lüftungsschlitze, die dafür sorgen, dass die warme Luft aus dem Monitorgehäuse entweichen kann. Wer den Monitor vor Diebstahl schützen möchte, kann dies über die Vorrichtung für einen Kensington-Lock realisieren.

Der Standfuß wurde mit vier Schrauben an der Rückseite des Bildschirms befestigt, was für den sicheren Halt der Displayeinheit völlig ausreicht. Ausschlaggebend für einen stabilen Stand des Monitors sind aber vor allem der recht massive Tragearm und der runde Standfuß. Beide Komponenten machen einen robusten Eindruck und sorgen dafür, dass der Monitor auch beim Gebrauch der Ergonomie-Funktionen nicht umfällt. Des Weiteren gerät der Bildschirm nicht ins Schwanken, sobald man etwas an der Oberkante wackelt. Eine zusätzliche Kabelführung am Tragearm, die in ihrer Höhe individuell angepasst werden kann, erleichtert das Wegführen der Anschlusskabel.

Rückseite
Rückseite und Standfuß



Ergonomie

Bei einem Monitor, der sich an Profis und ambitionierte Privatanwender richtet, ist ein umfangreiches Sortiment an Einstellungsmöglichkeiten für eine gute Ergonomie unabdingbar. Mit der Neigefunktion schafft der Hersteller dabei eine gute Grundlage, um einen senkrechten Blick auf das Panel zu ermöglichen. Die Neigung erfolgt dabei stufenlos, sodass jeder Winkel eingestellt werden kann. Der Widerstand, der sich beim Neigen bemerkbar macht, ist gerade richtig, um präzise Einstellungen vornehmen zu können.

Neigung
Neigung

Ein in den Standfuß integrierter Drehteller ermöglicht das Schwenken der Displayeinheit um mehrere Grad. Einem Sitznachbarn, der schnell einen Einblick in die vorliegenden Dokumente haben möchte, kann so schnell geholfen werden, ohne dass der gesamte Monitor verrückt werden muss. Die Mechanik konnte uns auch hier überzeugen: leichtgängig und präzise.

Neigung
Swivel-Funktion

Wer mit langen Dokumenten arbeitet, kennt es: Die Bildränder rechts und links vom Dokument nehmen mehr Platz auf dem Display ein, als das eigentliche Schriftstück. Abhilfe schafft die Pivot-Funktion, die das Drehen der Displayeinheit um 90 Grad in die Vertikale ermöglicht. Dokumente können so in ihrer vollen Länge dargestellt werden, sodass man stets den Überblick behält. Um das Display zu drehen, muss lediglich etwas Druck auf eine der beiden oberen Ecken ausgeübt werden.

Neigung
Pivot-Funktion

Mit der Höhenverstellung rundet AOC das Paket an Ergonomie-Features sinnvoll ab. So kann das Display um 130mm angehoben bzw. abgesenkt werden. Das ebenfalls stufenlose Anheben bzw. Senken geht dabei reibungslos von der Hand.

Höhenverstellung
Höhenverstellung

 

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Kommentare (17)

#8
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2339
Wenn man mal bedenkt, dass HWLuxx (wie wahrscheinlich alle anderen Redaktionen auch) ein vorselektiertes und damit besonders gutes Exemplar geschickt bekommen hat, kann man von dem Teil ja wirklich nur abraten. Ausleuchtung usw. kann bei einem anderen Q2770PQU ja dann auch wieder komplett anders, also schlechter sein.

Cool wärs doch, wenn HWLuxx als Otto-Normal-Verbraucher Hardware beim Händler kauft und dann im Marktplatz anschließend weiterverkauft. Aber wahrscheinlich wäre das wohl zu unrentabel.
(Nur mal laut gedacht)
#9
Registriert seit: 13.10.2007
Hinwil
Gefreiter
Beiträge: 38
Wieso sollte man von dem (meiner Meinung nach) tollem Monitor abraten? Die Farbdarstellung ist sehr gut und der Kontrast mit 834:1 auch. So gross kann doch die Serienstreuung gar nicht sein, daher tippe ich mal auf einen Messfehler. Man sollte auf jeden Fall einen weiteren Test von z.B. Prad abwarten.
#10
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
EDIT: Mein alter Monitor, ein Eizo EV2333, hängt am HDMI Port und bei diesem wird ebenfalls ein Kontrastwert im 800er Bereich angezeigt.

Kommt hier auf die via EDID übermittelten Informationen an. Die Anpassung des Dynamikbereichs kannst du auch umgehen. Es gibt mehrere Workarounds, am einfachsten aber via Tool.
#11
customavatars/avatar60458_1.gif
Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1560
Zitat |ToBIaS|;21924833
Wenn man mal bedenkt, dass HWLuxx (wie wahrscheinlich alle anderen Redaktionen auch) ein vorselektiertes und damit besonders gutes Exemplar geschickt bekommen hat, kann man von dem Teil ja wirklich nur abraten. Ausleuchtung usw. kann bei einem anderen Q2770PQU ja dann auch wieder komplett anders, also schlechter sein.

Cool wärs doch, wenn HWLuxx als Otto-Normal-Verbraucher Hardware beim Händler kauft und dann im Marktplatz anschließend weiterverkauft. Aber wahrscheinlich wäre das wohl zu unrentabel.
(Nur mal laut gedacht)



Bezüglich der Ausleuchtung spielt man beim Monitorkauf immer Roulette - in Deutschland hat man es dank Fernabsatzrecht aber zumindest recht einfach, zu gewinnen, auch, wenn es Mehraufwand bedeutet.
#12
customavatars/avatar63_1.gif
Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Ist da das gleiche Samsung PLS-Panel verbaut wie im QNIX QX2710 und/oder X-Star DP2710?
#13
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Kapitänleutnant
Beiträge: 1974
Ein Kontrast von 800:1 ist wirklich mehr als unzeitgemäß und wird sogar von guten Notebook-TNs erreicht. Gute IPS erreichen schon 1200:1 und VA ist mit über 3000:1 in nicht greifbarer Höhe.
Immerhin ist die Auflösung brauchbar.
#14
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
Besteht das Problem nur bei HDMI?

Nein. Sobald das Gerät als HDTV angesteuert wird, kommt es - sofern eine Grafikkarte von nVidia Verwendung findet - ohne weitere Eingriffe zu den erwähnten Anpassungen. Ein Anschluss via DisplayPort schützt davor nicht. Die Ergebnisse lassen sich sehr eindeutig auf dieses Problem zurückführen (Schwarzpegel erhöht, Weißpegel verringert).
#15
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3411
Naja entweder ein Monitor ist gut oder nicht, wenn Super dabei steht sollte es schon gut sein.
#16
customavatars/avatar60458_1.gif
Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1560
Wenn "Super" dabei steht, sollte er gut sein? Wenn du auf "Super-PLS" anspielst - das ist nichts weiter als ein Marketing-Begriff. Warum ein solcher Beitrag? O.o
#17
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3411
Zitat DeathShark;21991930
Wenn "Super" dabei steht, sollte er gut sein? Wenn du auf "Super-PLS" anspielst - das ist nichts weiter als ein Marketing-Begriff. Warum ein solcher Beitrag? O.o


ja Eben, damit die kunden nicht getäuscht werden.....
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