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Samsung T27C370EW-LED im Test

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Seite 5: Fazit, Pro & Contra, Alternativen

Eine Kombination aus PC-Monitor und TV-Gerät möchte der Samsung T27C370EW-LED sein. Unserer Meinung nach ist diese Bezeichnung auch durchaus zutreffend, sofern man keine allzu hohen Ansprüche an den Monitor im Desktop- und TV-Einsatz stellt.

Samsung versucht mit dem T27C370EW-LED eine gute Mitte zu finden – sozusagen eine Art Kompromiss aus TV-Gerät und PC-Monitor. Leider musste dafür an beiden Enden deutlich zurückgesteckt werden. So erinnert der Bildschirm immer noch an ein Fernsehgerät, wenn dieser an den Computer angeschlossen ist. Zurückzuführen ist das vor allem auf das Einstellungsmenü, das mehr dem eines TV-Geräts ähnelt. Wesentliche Einstellungen, wie beispielsweise ein sRGB-Farbmodus, fehlen gänzlich. Dafür konnte der Monitor in unserem Bildqualität-Check aber dennoch recht gute Ergebnisse einholen. Abgesehen von dem Weißpunkt, der im Standardmodus deutlich zu warm gewählt wurde, überzeugt vor allem die Farbreproduktion des PLS-Panels. Etwas ungewohnt dürfte für Nutzer von herkömmlichen PC-Monitoren auch die Steuerung sein, die am Gerät selbst vollständig über den kleinen Joystick an der Unterkante stattfindet.

Verwendet man den 27-Zöller als TV-Gerät, so wird schnell klar, dass der Monitor hier einige Stärken ausspielen kann. Angefangen bei der Fernbedienung, die alle herkömmlichen TV-Tasten mit sich bringt, bis hin zu Einstellungen wie dem automatischen Abschalten findet sich alles, was ein normales TV-Gerät auch zu bieten hat. Durch den Setup-Guide, der sich direkt nach dem ersten Einschalten öffnet, können Programme sehr einfach konfiguriert und der Senderliste hinzugefügt werden. Selbst unerfahrene Nutzer kommen so in den Genuss, den eigenen ‚Fernseher' schnell und sicher einrichten zu können. Wer während eines wichtigen Fußballspieles arbeiten muss, der kann von Picture-In-Picture-Funktion (PIP) Gebrauch machen, die die Bildinhalte beider Signalquellen parallel auf dem Bildschirm darstellen kann.

Letztlich handelt es sich beim Samsung T27C370EW-LED also um einen sehr speziellen Monitor, der wahrscheinlich kaum die breite Masse ansprechen dürfte. Demnach werden vor allem Anwender zu dem Bildschirm greifen, die in ihrem Büro gerne noch etwas TV-Unterhaltung hätten, dafür aber nicht extra ein TV-Gerät anschaffen möchten. Nutzer, die auf der Suche nach einem reinen Computermonitor sind und wohl sowieso kaum Gebrauch von dem integrierten TV-Tuner machen würden, sollten sich nach günstigeren Alternativen umschauen.

Positive Eigenschaften des Samsung T27C370EW-LED:

  • gute Verarbeitungsqualität
  • integrierter TV-Tunter, einfacher Setup-Guide für TV-Einsatz
  • alle herkömmlichen TV-Einstellungen integriert
  • MHL-Unterstützung für Smartphones und Tablets
  • integrierter Lautsprecher mit verhältnismäßig gutem Sound
  • gute Farbreproduktion
  • Fotos, Videos und Musik direkt per USB abspielbar

Negative Eigenschaften des Samsung T27C370EW-LED:

  • wenige Einstellungsmöglichkeiten für Desktop-Einsatz
  • ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung
  • fehlende Modi für verschiedene Farbräume

Alternativen

Eine Alternative zu dem Samsung T27C370EW-LED auszusprechen fällt nicht einfach. Dennoch lässt sich ganz unverbindlich formulieren, dass Interessierte, die auf der Suche nach einem hochwertigen Computer-Monitor sind, mit günstigeren Geräten mindestens genauso gut bedient sind. Als Beispiel wäre hier der von uns getestete ASUS MX279H zu nennen, der über eine etwas bessere Verarbeitung als der Samsung T27C370EW-LED verfügt. Auch die Hintergrundbeleuchtung, deren Gleichförmigkeit beim Samsung sehr zu wünschen übrig lässt, fällt beim ASUS besser aus. Mit rund 300 Euro bei Amazon ist der ASUS MX279H zwar nur geringfügig günstiger, bringt dafür aber auch das ein oder andere Plus mit sich. Einen genaueren Überblick liefert unser Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?