> > > > Samsung S27B971D-LED im Test

Samsung S27B971D-LED im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Bildqualität: Subjektive Einschätzung und Messergebnisse

In die Bewertung der Bildqualität des Samsung S27B971D-LED möchten wir sowohl unsere subjektive Einschätzung als auch einige Messwerte einfließen lassen.


Subjektive Einschätzung

Nach dem ersten Anschalten befindet sich der Samsung S27B971D-LED im Bildmodus „Standard". Das Bild wirkt bei einer voreingestellten Helligkeit von 100 Prozent sehr hell und auch die Farben erscheinen etwas zu knallig. Schaltet man um in die von Samsung vorgesehenen Farbeinstellungen, die sich hinter dem Bildmodus „Kalibriert" verbergen, so wird das Bild deutlich dunkler und auch die Farben wirken weniger aufdringlich. Die WQHD-Auflösung sorgt mit 2560 x 1440 Bildpunkten für ausreichend Platz auf dem Bildschirm, sodass auch mehrere Programme problemlos nebeneinander genutzt werden können. Dank der mitgelieferten Software „MultiScreen" kann die hohe Auflösung auch dazu verwendet werden, um Bilder aus unterschiedlichen Quellen gemeinsam auf dem Monitor anzeigen zu können. In den Anwendungsbereichen Videoschnitt und Bildbearbeitung, wo oft von zahlreichen Programmen gleichzeitig Gebrauch gemacht wird, sollte der Samsung S27B971D-LED demnach überzeugen können, wenn es um die Auflösung geht.

Messergebnisse

Die nachfolgenden Messergebnisse wurden mit der X-Rite-Software „i1 Profiler" und dem Colorimeter „i1 Display Pro" gewonnen. Im OSD wurde der "Kalibriert"-Modus aktiviert.

Helligkeit und Ausleuchtung:

Stellt man im OSD die Helligkeit auf 100 Prozent, erreicht die LED-Hintergrundbeleuchtung eine maximale Leuchtdichte von 256 cd/m². Damit weicht die maximale Helligkeit rund 44 cd/m² von den 300 cd/m² ab, die Samsung in den Spezifikationen des S27B971D-LED verspricht. Die Gleichförmigkeit der Hintergrundbeleuchtung kann dafür aber auf ganzer Linie überzeugen. So schwankt die Leuchtdichte in den insgesamt neun von uns genutzten Messfeldern nur geringfügig, was sich in der Praxis aber mit bloßem Auge nicht ausmachen lässt. Reguliert man die Helligkeit auf 50 Prozent im OSD herunter, beträgt die Leuchtdichte in der Mitte noch 160 cd/m². Die kleinste über das OSD einstellbare Helligkeit bringt eine maximale Leuchtdichte von 62 cd/m² mit sich.

Leuchtdichte und Gleichförmigkeit bei 100 Prozent Helligkeit

Leuchtdichte und Gleichförmigkeit bei 50 Prozent Helligkeit

Leuchtdichte und Gleichförmigkeit bei 0 Prozent Helligkeit

3D-Ansicht: Helligkeit und Gleichförmigkeit

Im Vergleich: Maximale Helligkeit

Weißpunkt und Kontrast:

Der Weißpunkt des S27B971D-LED liegt in der Bildschirmmitte bei einer guten Farbtemperatur von 6537 Kelvin. Einige Schwankungen über die gesamte Displayfläche sind jedoch zu vernehmen. So beträgt die Farbtemperatur in der linken oberen Ecke beispielsweise nur noch 6488 Kelvin und liegt so gute 49 Kelvin unter dem Wert in der Bildschirmmitte. Weniger überzeugend ist dafür der Kontrast, der mit 727:1 etwas gering ausfällt.

Chromatizitätsdiagramm und Kontrast

Feldmessung: Weißpunkt

3D-Ansicht: Weißpunkt und Gleichförmigkeit

Im Vergleich: Weißpunkt

Im Vergleich: Kontrast

Farbreproduktion:

Samsung bewirbt beim S27B971D-LED vor allem die bereits im Werk durchgeführte Kalibrierung. Wir haben den Modus aktiviert und unsere Testsoftware prüfen lassen, inwiefern die dargestellten Farben von den Referenzfarben abweichen. Wie das untenstehende Diagramm deutlich macht, ließ der Monitor dabei keine Wünsche offen. Mit einer maximalen Abweichung von knapp über einem dE schlägt sich der S27B971D-LED so gut wie kaum ein Monitor, den wir bisher im Test hatten.

Farbreproduktion

Inputlag:

Der Inputlag ist insbesondere für Spieler interessant, da dieser die Zeitspanne zwischen der Signalausgabe am Computer und der Bilddarstellung am Monitor darstellt. Fällt diese Zeitspanne zu groß aus, kann es zu störenden Verzögerungen während eines schnellen Spielablaufs kommen. Der Samsung S27B971D-LED reiht sich mit rund sieben Millisekunden jedoch in das gute Mittelfeld ein. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei dieser Angabe lediglich um einen Richtwert handelt, da die uns zur Verfügung stehende Messmethode keine hundertprozentige Genauigkeit liefern kann.

Inputlag

Stromverbrauch:

Bei einer eingestellten Helligkeit von 150 cd/m² in der Bildschirmmitte kommt der 27-Zöller auf einen Stromverbrauch von knapp 29,5 Watt. Rechnet man diesen Wert auf ein Quadratzoll herunter, so kommt man auf rund 0,095 Watt, was im Vergleich zu anderen Modellen immer noch recht viel ist. Als echter Stromfresser lässt sich der S27B971D-LED aufgrund dieses Ergebnisses aber dennoch nicht entlarven – schließlich bietet Samsung im OSD des Monitors die Möglichkeit, einen Öko-Modus mit unterschiedlicher Intensität (Aus, 50 Prozent, 100 Prozent) zu aktivieren.

Gesamtstromverbrauch - Angaben in Watt

Stromverbrauch pro Quadratzoll - Angaben in Watt

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (12)

#3
customavatars/avatar136398_1.gif
Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
Danke für die Antwort, ich habe mich nochmal durch ein paar englischsprachige Foren gewühlt und dort hieß es auch der Inputlag sei identisch. Also ist er dann vielleicht garnicht so schlimm. :D

Noch 2 kleine Fragen: Wie stark macht sich das PLS-Glitzern bemerkbar?
Kannst du noch etwas zur Spieleperformance sagen, habt ihr vielleicht mal 1-2 Runden BF3 oder vergleichbares ausprobiert?

MFG Waro245 :wink:
#4
customavatars/avatar163959_1.gif
Registriert seit: 27.10.2011

Bootsmann
Beiträge: 749
"Der für Spieler interessante Inputlag fällt mit sieben Sekunden lediglich durchschnittlich aus." << Was zur, ein Inputlag von 7 Sekunden??? (Fazit-Seite) :D
#5
customavatars/avatar109667_1.gif
Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
@Novastar - danke, im Fazit ist das "Milli" leider verloren gegangen. :-)
#6
customavatars/avatar136398_1.gif
Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
*hust* Kein PLS-Glitzern vorhanden oder wie? *hust*
#7
customavatars/avatar173307_1.gif
Registriert seit: 20.04.2012

Obergefreiter
Beiträge: 98
Der glitzert nicht :)
#8
customavatars/avatar136398_1.gif
Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
Das ist toll. Noch eine Äußerung des Testers zum Reaktionsverhalten/Spieletauglichkeit und ich bin rundum zufrieden. :fresse:
#9
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Naja die 4:3 Modelle verschwinden langsam vom Markt. Ich kann mich mit dem 16:9 Format irgendwie nicht anfreunden. Nenn mich old school aber das 16:9 Format taugt für mich eher nur Senkrecht wenn ich ein Din A 4 Blatt bearbeite.
#10
customavatars/avatar188936_1.gif
Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1043
Wieso schaffen es die Hersteller immer noch nicht, mal Bildschirme mit dünnen Rahmen zu bauen? -.- Diese fetten Rahmen sehen sowas von kacke aus....Aber Design... :D
#11
customavatars/avatar121197_1.gif
Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
Zitat EveryDayISeeMyDream;20926394
Wieso schaffen es die Hersteller immer noch nicht, mal Bildschirme mit dünnen Rahmen zu bauen? -.- Diese fetten Rahmen sehen sowas von kacke aus....Aber Design... :D


Sehe ich auch so. So ein 5mm Rand würde mir schon reichen, aber selbst davon sind wir weit entfernt.
#12
customavatars/avatar193800_1.gif
Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 368
Der Preis ist ziemlich heftig - fast 2000 Mark. Da brauche ich noch etwas länger um mich drann zu gewöhnen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Acer Predator Z35 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ACER_Z35/ACER_Z35-TEASER_KLEIN

Der Acer Predator Z35 bietet nicht nur eine große Diagonale von 35 Zoll, sondern auch eine starke Krümmung und G-Sync-Support. Ob das reicht um der einschlägig bekannten Gaming-Konkurrenz das Leben schwer zu machen, klären wir in unserem Test. Acer bietet mit dem Predator X34 ein absolutes... [mehr]

ASUS ROG PG348Q mit 100 Hz und Curved-Screen im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ASUS_PG348/ASUS_PG348-TEASER

ASUS hat mit dem neuen ROG PG348 ein 34-Zoll-Gaming-Display im Programm, das zumindest auf dem Papier alles richtigmacht. Nicht nur, dass eine geschwungene Oberfläche zum Einsatz kommt, es werden auch G-Sync und maximal 100 Hz sowie zahlreiche weitere Gaming-Features geboten. Ob das neueste... [mehr]

LG 27UD88-W im Test - 4K-Display mit Typ-C-Anschluss und FreeSync

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/LG_27UD88W/LG_27UD88-TEASER

Hohe Auflösungen sind ein klarer und auch sinnvoller Trend bei Displays, sorgen sie doch nicht nur für viel Platz auf dem Desktop, sondern auch für eine scharfe Darstellung. Entsprechend spendiert LG seinem aktuellen 27-Zöller 27UD88-W ein 4K-Panel, hat gleichzeitig aber noch ein anderes... [mehr]

LG 34UC98-W mit Thunderbolt-Hub und starker Krümmung im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/LG_34UC98W/LG_34UC98W_TEASER_KLEIN

Auf der CES werden nicht nur nur neue Fernseher, Notebooks, Autostudien und Kühlschränke vorgestellt, sondern auch neue Displays. Eine der diesjährigen Neuvorstellungen war der LG 34UC98-W, ein 34-Zoll-Monitor, der nicht nur mit einer geschwungenen Oberfläche aufwarten kann, sondern mit einer... [mehr]

Display FAQ - Alles was man zu Monitoren wissen muss

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/DISPLAYFAQ/LG_34UC98_TEASER

In Kooperation mit LG Die Anschaffung eines neuen Monitors will gut durchdacht sein. In unserer in Kooperation mit LG realisierten großen Display-FAQ vermitteln wir ein umfangreiches Wissen zu allen wichtigen Features aktueller Monitore. So geht beim nächsten Monitor-Kauf sicherlich nichts... [mehr]

Lesertest mit ASUS: Testet den FreeSync-Monitor MG248Q

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/ASUS

Mit dem MG248Q hatte ASUS erst vor wenigen Tagen einen neuen Gaming-Monitor auf den Markt gebracht, schon dürfen sich unsere Leser und Community-Mitglieder ans Testen machen. In Zusammenarbeit mit ASUS suchen wir ab sofort zwei fleißige Tester, die sich den neuen 24-Zöller näher ansehen wollen.... [mehr]