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Samsung S27B971D-LED im Test

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Seite 3: Anschlüsse, Steuerelemente und OSD

Anschlüsse

Samsung setzt bei der Anschlussvielfalt des S27B971D-LED auf bewährte Technik. Neben einem HDMI- und DVI-Port finden sich noch Steckplätze für das externe Netzteil, DisplayPort 1.1 und den integrierten USB-Hub. Zusätzlich unterstützt der Monitor auch den Mobile High-Definition Link (MHL), mit dem Bildinhalte direkt vom Tablet oder Smartphone auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Allerdings – und das hätten wir uns anders gewünscht – muss dafür Gebrauch von dem einzigen HDMI-Port gemacht werden. Konkret bedeutet dies, dass das Bildsignal vom Computer entweder über DVI zugespielt werden muss, oder der Computer beim Anschluss eines Smartphones bzw. Tablets abgeklemmt werden muss. Dieses ständige Umstecken hätte man den Nutzern durch die Integration eines zweiten HDMI-Anschlusses ersparen können. Alle Steckplätze wurden in die Rückseite des Standfußes integriert, wo sie zwar etwas schwer zu erreichen sind, dafür aber optisch kaum ins Gewicht fallen.

Anschlüsse
Anschlüsse

Zusätzlich zu den Ports für die Verbindung zum Computer findet sich an der rechten Außenseite des Standfußes ein USB-Hub, der zwei USB-2.0-Steckplätze beherbergt, die Integration von zwei USB-3.0-Anschlüssen wäre bei einem Premium-Gerät aber wünschenswert gewesen. Für den Anschluss von Peripheriegeräten wie der Maus und der Tastatur können die beiden Anschlüsse natürlich dennoch ohne weiteres verwendet werden.

Hub
USB-2.0-Hub

Integrierte Lautsprecher

Samsung integriert in die Unterseite des S27B971D-LED zwei Fünf-Wege-Lautsprecher, die durch einen hochwertigen Stereoklang ein umfassendes Multimedia-Erlebnis bieten sollen. Das Audiosignal erhalten diese lediglich über den HDMI-Port – der Anschluss über eine 3,5-Millimeter-Klinke ist nicht vorgesehen. Für das Surfen im Internet oder einen kurzen Clip am Schreibtisch reicht der Klang dabei mehr als aus. Um ein Musikstück im vollen Umfang genießen oder einen Film in großer Runde gemeinsam schauen zu können, sollte aber auch weiterhin Gebrauch von externen Lautsprechern gemacht werden.

Lautsprecher
Lautsprecheröffnung

Steuerelemente

Anders als bei zahlreichen anderen Modellen üblich, verbaut Samsung die Steuerelemente des S27B971D-LED in den Standfuß. In Form von fünf Sensortasten sind diese kaum wahrnehmbar, wenn die entsprechende Tastenbeleuchtung deaktiviert ist. Obwohl die Platzierung auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, erweist sich diese in der Praxis als äußerst sinnvoll. So sind alle Steuerelemente problemlos zu erreichen und leicht zu bedienen – leichter noch, als wenn sie an der Unterkante des Bildschirms angebracht wären, wie es oft der Fall ist. Die Sensortasten reagieren dabei prompt und ermöglichen so ein sicheren Navigieren durch das OSD.

Steuerelemente
Steuerelemente

On Screen Display (OSD) und Software

Samsung setzt auch beim S27B971D-LED auf ein OSD in Spaltenoptik. Unter den Kategorien Bild, Farbe, Größe & Position, Setup & Reset sowie Information lassen sich die entsprechenden Einstellungen treffen bzw. aktuellen Konfigurationen ablesen. In der Kategorie „Bild" lässt sich so von der Helligkeit über den Kontrast bis hin zur Schärfe und der Reaktionszeit alles einstellen. Eine Besonderheit findet sich unter dem Punkt „Farbe". In den dort zur Verfügung stehenden Farbmodi befindet sich neben den Modi „Standard", „Hohe Helligkeit", „Kino" und „sRGB" noch eine Auswahl mit dem Titel „Kalibriert". Mit diesem Modus können die von Samsung bereits im Werk vollzogenen Einstellungen aktiviert werden, die das Bild besonders natürlich bzw. neutral wirken lassen sollen. Inwiefern die Farben in diesem Modus tatsächlich den Referenzfarben entsprechen, werden wir auf der folgenden Seite genauer untersuchen. Professionelle Fotografen, die auf umfangreiche Farbeinstellungen angewiesen sind, werden im OSD des S27B971D-LED aber vor allem eines vermissen: die Sechs-Achsen-Farbkontrolle. Anders als zahlreiche Profi-Modelle in diesem Preissegment können beim Samsung so nur die Farben Rot, Grün und Blau justiert werden. Einen detaillierten Überblick über das OSD kann man sich in unserer Galerie verschaffen.

Software

Trotz der bereits im Werk vollzogenen Kalibrierung legt Samsung dem S27B971D-LED die kostenlose Software „Natural Color Expert V2" bei. Die dritte und aktuelle Version der Software kann auf der Samsung-Website heruntergeladen werden. Einmal gestartet, muss der Kalibrator angeschlossen werden – in unserem Fall der X-Rite i1 Display Pro. Nachdem einige Grundeinstellungen für die Kalibrierung getroffen wurden (Farbe-Gamut, Helligkeit, Schwarzpegel, Weißpunkt, RGB-Gamma), erledigt sich der übrige Prozess nahezu von alleine. Unter dem Punkt „Einheitlichkeit" können zudem Feldmessungen zur Helligkeit und Farbe durchgeführt werden.

Insgesamt machte die mitgelieferte Software von Samsung einen guten Eindruck. Der Funktionsumfang reicht für die meisten Anwender wohl völlig aus, um den Monitor unkompliziert selbst kalibrieren zu können.

Software
Natural Color Expert V.3 - Klick für weitere Screenshots

Neben dem „Natural Color Expert" befindet sich noch die Software „MultiScreen" auf der mitgelieferten CD. Das kleine Programm erlaubt es, Bilder aus unterschiedlichen Quellen gleichzeitig auf dem Monitor anzeigen zu können. In unserem Test erfolgte die Konfiguration über das kleine Tool stets einwandfrei.

 

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
Danke für die Antwort, ich habe mich nochmal durch ein paar englischsprachige Foren gewühlt und dort hieß es auch der Inputlag sei identisch. Also ist er dann vielleicht garnicht so schlimm. :D

Noch 2 kleine Fragen: Wie stark macht sich das PLS-Glitzern bemerkbar?
Kannst du noch etwas zur Spieleperformance sagen, habt ihr vielleicht mal 1-2 Runden BF3 oder vergleichbares ausprobiert?

MFG Waro245 :wink:
#4
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Registriert seit: 27.10.2011

Bootsmann
Beiträge: 750
"Der für Spieler interessante Inputlag fällt mit sieben Sekunden lediglich durchschnittlich aus." << Was zur, ein Inputlag von 7 Sekunden??? (Fazit-Seite) :D
#5
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Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
@Novastar - danke, im Fazit ist das "Milli" leider verloren gegangen. :-)
#6
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Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
*hust* Kein PLS-Glitzern vorhanden oder wie? *hust*
#7
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Registriert seit: 20.04.2012

Obergefreiter
Beiträge: 98
Der glitzert nicht :)
#8
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Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
Das ist toll. Noch eine Äußerung des Testers zum Reaktionsverhalten/Spieletauglichkeit und ich bin rundum zufrieden. :fresse:
#9
Registriert seit: 29.03.2013
Deutschland
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Naja die 4:3 Modelle verschwinden langsam vom Markt. Ich kann mich mit dem 16:9 Format irgendwie nicht anfreunden. Nenn mich old school aber das 16:9 Format taugt für mich eher nur Senkrecht wenn ich ein Din A 4 Blatt bearbeite.
#10
customavatars/avatar188936_1.gif
Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1043
Wieso schaffen es die Hersteller immer noch nicht, mal Bildschirme mit dünnen Rahmen zu bauen? -.- Diese fetten Rahmen sehen sowas von kacke aus....Aber Design... :D
#11
customavatars/avatar121197_1.gif
Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
Zitat EveryDayISeeMyDream;20926394
Wieso schaffen es die Hersteller immer noch nicht, mal Bildschirme mit dünnen Rahmen zu bauen? -.- Diese fetten Rahmen sehen sowas von kacke aus....Aber Design... :D


Sehe ich auch so. So ein 5mm Rand würde mir schon reichen, aber selbst davon sind wir weit entfernt.
#12
customavatars/avatar193800_1.gif
Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 368
Der Preis ist ziemlich heftig - fast 2000 Mark. Da brauche ich noch etwas länger um mich drann zu gewöhnen.
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