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Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?

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Seite 4: Bildqualität: Subjektive Einschätzung und Messergebnisse

In die Bewertung der Bildqualität des ASUS MX279H möchten wir sowohl unsere subjektive Einschätzung als auch einige Messwerte einfließen lassen.

 

Subjektive Einschätzung

Nach dem ersten Einschalten des MX279H befindet sich dieser im Standardmodus, der eine Helligkeit von 100 Prozent und einen Kontrast von 80 Prozent vorsieht. Das Bild, das der Monitor in diesem Modus liefert, wirkt knackig und hell. Für zahlreiche Anwender sollte sich hiermit also schon der richtige Modus für den alltäglichen Gebrauch gefunden haben. Für professionellere Vorhaben, wie beispielsweise das umfangreiche Bearbeiten von Bildern, ist dieses Setup jedoch gänzlich ungeeignet. Dafür spickt ASUS den MX279H mit einem sRGB-Modus, der deutlich neutralere Farben liefern soll. Aktiviert man den sRGB-Modus, so wird die Helligkeit auf 54 Prozent herabgeregelt, die Sättigung auf einen Wert von 50 Prozent fixiert und die Hautton-Konfiguration auf „natürlich" geändert. Das Bild, das nun deutlich dunkler ist, liefert nun deutlich blassere Farben. Inwiefern diese von den Referenzfarben abweichen, kann den unten stehenden Messergebnissen zur Farbreproduktion entnommen werden.

Positiv an der Bilddarstellung des MX279H aufgefallen sind uns vor allem die großen Blickwinkel von 179 Grad. So können die Bildinhalte problemlos von der Seite bzw. von oben oder unten betrachtet werden, ohne dass es zu störenden Farbverschiebungen kommt. Ein weiterer Aspekt, der den alltäglichen Gebrauch deutlich komfortabler macht, ist die wirksame Entspiegelung des Panels. Hier ist es ASUS gelungen, Reflexionen durch den Nutzer umgebende Lichtquellen nahezu vollständig auszuschalten. Die Full-HD-Auflösung, die ASUS dem MX279H spendiert, reicht für den Multimedia- und Spiele-Einsatz völlig aus.

 

Messergebnisse

Die nachfolgenden Messergebnisse wurden mit der X-Rite-Software „i1 Profiler" und dem Colorimeter „i1 Display Pro" gewonnen. Alle Messungen wurden nach erfolgter Kalibrierung durchgeführt.


Helligkeit und Ausleuchtung:

ASUS gibt die maximale Helligkeit mit 250 cd/m² an. Unser Testsample erreicht diesen Wert mit einer Leuchtdichte von 258 cd/m² in der Bildschirmmitte problemlos. Damit lässt sich der Monitor ohne größere Einschränkungen in gut beleuchteten Räumlichkeiten nutzen. Lediglich auf einem lichtdurchfluteten Schreibtisch, der sich beispielsweise unmittelbar neben einem Fenster befindet oder von einer hellen Deckenlampe ausgeleuchtet wird, könnte die maximale Helligkeit des Bildschirmes zu gering sein. In diesem Falle sollte man von vorneherein nach Modellen mit einer maximalen Helligkeit von über 300 cd/m² Ausschau halten. Die minimale Leuchtdichte liegt bei 50 cd/m², sodass die Helligkeit in dunklen Räumen ausreichend heruntergeregelt werden kann. Die empfohlene Helligkeit zum Arbeiten in durchschnittlich beleuchteten Räumlichkeiten wird mit knapp 150 cd/m² bei einer Einstellung von 50 Prozent erreicht.

Maximale Helligkeit im Vergleich - Angaben in cd/m²

Wie die Ergebnisse unserer Feldmessung zeigen, kann die Hintergrundbeleuchtung des MX279H auch mit einer relativ guten Gleichförmigkeit auftrumpfen. Während in acht von neun Feldern die maximale Helligkeitsschwankung von 30 cd/m² nicht überschritten wurde, leistete sich der Monitor im rechten oberen Feld einen kleinen Ausreißer, der mit bloßem Auge jedoch noch nicht erkennbar ist. Die 3D-Darstellung verdeutlicht die Ergebnisse der Feldmessung.

Leuchtdichte bei 100% Helligkeit - Angaben in cd/m²

Leuchtdichte bei 50% Helligkeit - Angaben in cd/m²

Leuchtdichte bei 0% Helligkeit - Angaben in cd/m²

Ausleuchtung bei 100% Helligkeit - Angaben in cd/m²

 

Weißpunkt und Kontrast:

Im Chromatizitätsdiagramm liegt der Weißpunkt bei den Koordinaten von x=0,311 und y=0328 (Soll: x=0,313; y=0,329). Das Kontrastverhältnis fand sich bei 819:1 ein.

Weißtpunkt im Chromatizitätsdiagramm

Weißtpunkt im Vergleich - Angaben in Kelvin

Kontrastverhältnis im Vergleich (Wert:1)

Betrachtet man die Temperatur des Weißpunktes über die gesamte Displayfläche, so unterliegt diese einigen Schwankungen. In der Bildschirmmitte beträgt die Temperatur des Weißpunkt gute 6410 Kelvin. Ideal für den D65-Weißpunkt wären 6500 Kelvin. Die maximalen Abweichungen zum Referenzwert in der Mitte fallen mit bis zu 144 Kelvin recht groß aus.

Feldmessungen

3D-Ansicht: Weißpunkt


Farbreproduktion:

Die Farbreproduktion spielt insbesondere dann eine wesentliche Rolle, wenn der Monitor auch zum Bearbeiten von Bildmaterial dienen soll. Weichen die dargestellten Farben stark von den Referenzfarben ab, kann es bei einem späteren Druck zu sichtbaren Abweichungen kommen. Der ASUS MX279H lieferte mit maximalen Farbabweichungen von 3,87 dE (Color 23) ein gutes Ergebnis. Wahrnehmbare Farbunterschiede können so ausgeschlossen werden.

Angaben in Delta E (dE) - weniger ist besser

 

Inputlag:

Für Spieler besonders interessant ist die Zeitspanne zwischen der Signalübergabe durch den Computer und der eigentlichen Darstellung am Monitor. Mit sechs Millisekunden schnitt der MX279H gut ab. Merkliche Verzögerungen zwischen der Signalausgabe am Computer und der Bilddarstellung können so ausgeschlossen werden.

Inputlag im Vergleich - Angaben in Millisekunden


Stromverbrauch:

Um den Stromverbrauch zwischen den einzelnen Geräten vergleichen zu können, messen wir diesen bei einer eingestellten Leutdichte von 150 cd/m². Der ASUS MX279H benötigte dabei 20,5 Watt (0,066 Watt pro Quadratzoll) – für einen 27-Zoll-Bildschirm ist das ein durchschnittliches Ergebnis.

Gesamtstromverbrauch - Angaben in Watt

Stromverbrauch pro Quadratzoll - Angaben in Watt

 

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Kommentare (24)

#15
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Registriert seit: 27.02.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1548
Zitat Markster;20733736
Die Rechnung stimmt allerdings nur dann, wenn die ppi-Zahl des Handys so geraaade eben ausreichend ist. Tatsächlich dürfte auch eine wesentlich geringere Punktdichte bei der Entfernung ausreichend sein bzw. optisch nicht zu unterscheiden sein. Zudem bin ich nicht sicher, ob der optische Effekt hier wirklich linear abfällt.


man sollte auch nicht vergessen, dass die inhalte bei einem smartphone anders dargestellt werden. und zwar stark vergrößert.
Full HD bei 27" is ein witz. und zwar ein schlechter. von dem punkt an bei dem ich 27" und 1920 sehe wird das review nicht weiter betrachtet.
#16
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Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Juhu, die Rückkehr der externen Netzteile. Weil das nämlich so schick aussieht, wenn der ganze Fußboden mit rechteckigen Klötzchen bedeckt ist.
#17
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Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
Zitat floposter;20734339
könnt ihr mal noch ein Foto von dem Monitor mit nem Bild drauf machen?! Nicht für die Bildqualität, sondern, dass man einen besseren Eindruck von dem Rahmen bekommt...

Danke schonmal und viele Grüße!


Den Rahmen siehst du auf Seite 2 (asusmx181 » Fotostrecken). :wink:
#18
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23718
Zitat Ra1St;20734643
Juhu, die Rückkehr der externen Netzteile. Weil das nämlich so schick aussieht, wenn der ganze Fußboden mit rechteckigen Klötzchen bedeckt ist.


das hab icih übersehen. lol^^ dann ist das ding ja echt für die katz.^^
#19
Registriert seit: 16.11.2009
Dresden
[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 5273
Einmal bitte in 22 oder 24 Zoll und wir können bei entsprechendem Preis drüber reden. Danke, Asus.
#20
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10543
also ich ziehe nen Monitor mit externen Netzteil auf alle fälle vor.
ein internes Netzteil hat meiner meung nur einen Vorteil, das eben nichts am boden rum liegt, alles andere ist eher nachteilig.
allein schon das der ganze Moni für die katz ist sollte mal das Netzteil hops gehen disquallifiziert ein internes Netzteil für mich schon.
#21
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Registriert seit: 26.06.2011
Rheinland Pfalz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5726
Da hol ich mir lieber einen Yamakasi UHD Monitor. Wenn man mal beide Preise und das P/L vergleicht.
#22
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Registriert seit: 03.01.2006
Thüringen/Erfurt
Admiral
Beiträge: 18689
Zitat pinki;20737811
also ich ziehe nen Monitor mit externen Netzteil auf alle fälle vor.
ein internes Netzteil hat meiner meung nur einen Vorteil, das eben nichts am boden rum liegt, alles andere ist eher nachteilig.
allein schon das der ganze Moni für die katz ist sollte mal das Netzteil hops gehen disquallifiziert ein internes Netzteil für mich schon.


Ganz genau so ist es.
#23
customavatars/avatar133552_1.gif
Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Im Ernst Leute, wie viel Ahnung von Elektronik habt ihr? Als ob man Netzteile nicht wechseln könnte, bloß weil sie intern verbaut sind.
Und Ersatzteile für Displays sind eigentlich keine Mangelware.
#24
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Registriert seit: 02.12.2005
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 408
Wieder kein Vesa... :(

Verdammt ASUS! Und auch all die anderen Monitorhersteller. Vergesst bitte nicht die VESA-Bohrungen!!!

So einen blöden Standfuß finde ich Mist! Ist weder höhenverstellbar, noch sieht es wirklich schick aus.

Wenn ich einen oder 3 Monitore dieser Sorte mit vernünftigen Ergotron-Halterungen an die Wand montiere ist das optisch um einiges attraktiver... UND ergonomisch...
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