> > > > Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?

Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Anschlüsse, Steuerelemente und OSD

Anschlüsse

Das Anschlusssortiment des MX279H gestaltet sich verhältnismäßig übersichtlich. Neben dem Steckplatz für das externe Netzteil finden sich noch zwei Audio-Buchsen. Über diese können die internen Lautsprecher mit dem Computer verbunden oder externe Kopfhörer angeschlossen werden. Für die Bildübertragung stehen ein VGA-Port und zwei HDMI-Steckplätze bereit. Auf die Integration eines DVI-Anschlusses verzichtet ASUS. Möchte man den Monitor an einem Computer mit DVI-Ausgang betreiben, so muss Gebrauch vom mitgelieferten HDMI-zu-DVI-Adapterkabel gemacht werden. Sinn macht die Kombination aus zwei HDMI-Steckplätzen vor allem dann, wenn zwei Geräte Bilder auf dem Monitor darstellen sollen. Denkbar wäre beispielsweise, dass der Monitor sowohl am Computer als auch an einer Spielekonsole genutzt wird. Eine Option, die Bilder beider Geräte parallel auf dem Monitor anzeigen zu lassen (Picture-by-Picture), bietet der MX279H nicht.

Ports
Anschlüsse

Integrierte Lautsprecher:

Wie es sich für einen echten Multimedia-Monitor gehört, kommt auch der MX279H mit integrierten Lautsprechern daher. ASUS selbst spricht davon, dass die Unterbringung der beiden Speaker eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung des Monitors gewesen sei. Grund dafür sei das schlanke Profil, das kaum Platz für die entsprechende Technik geboten habe. Dennoch ist es dem Hersteller gelungen, den Monitor mit der in Kooperation mit Bang & Olufsen ICEpower entwickelten Soundtechnologie ASUS SonicMaster auszustatten.

So kommt der MX279H mit zwei integrierten Lautsprechern, die über einen Durchmesser von 32 Millimetern verfügen. Eine zusätzliche Resonanzkammer mit bis zu 100 ccm soll zusätzlich Sorge dafür tragen, dass ein breites Klangfeld erreicht wird. Aus dem Gehäuse des Monitors heraus gelangt der Sound über zwei kleine Lautsprecheröffnungen an der linken und rechten Seite.

LSS

In Anbetracht dessen, dass der Sound aus einem an der dünnsten Stelle 17,5 Millimeter tiefen Monitor stammt, klingt dieser recht gut. Um am Arbeitsplatz einige Titel nebenbei laufen zu lassen, reicht die Tonqualität des MX279H demnach locker aus. Dennoch gilt es zu beachten, dass ein umfassendes Musikerlebnis auch mit der von ASUS eingesetzten Technologie nicht möglich wird.

Lautsprecheröffnung
linke Lautsprecheröffnung

 

Steuerlemente

Die Steuerelemente befinden sich unterhalb der Metallleiste auf der Front. Insgesamt sieben Sensortasten, die schon auf eine leichte Berührung reagieren, stehen dem Nutzer dort zur Verfügung. Ganz rechts platziert ASUS den Power-Button, der somit gezielt auch im Dunklen bedient werden kann. Links daneben befindet sich eine Kurzwahltaste zum Aktivieren eines Eingangssignals. Der dritte Knopf dient dem Einstellen der Helligkeit, im OSD kann dieser zusätzlich zum Aufwärts-Navigieren verwendet werden. Auf der vierten Position und somit exakt mittig platziert sich der Menü-Button, über den das OSD erreichbar ist. Im Anschluss daran findet sich die Lautstärke-Taste, die im OSD zusätzlich zum Abwärts-Navigieren genutzt werden kann. Um den Bildschirmmodus schnell wechseln zu können, ohne vorher durch das OSD steuern zu müssen, kann die fünfte Taste (von links) verwendet werden. Verschiedene Papierformat-Vorlagen finden sich auf der siebten und somit letzten Taste von links.

Wie bereits angesprochen, kann sich das Bedienen der Steuerelemente im Dunklen als sehr schwierig erweisen. So sind diese nicht beleuchtet und die Beschriftung, die sich oberhalb an der Metallleiste in Form von weißen Aufdrucken findet, ist schon im Tageslicht nur mit Mühe auf dem silbernen Hintergrund zu erkennen. Positiv aufgefallen ist jedoch, dass alle Sensortasten problemlos reagierten und somit kein mehrfaches Tippen nötig war.

Steuerelemente
Steuerelemente

 

On Screen Display (OSD)

Das OSD des MX279H kommt in der für ASUS-Monitore typischen Spalten-Optik. So befinden sich links die Kategorien, während rechts die einzelnen Unterpunkte aufzufinden sind. In der Kategorie „Splendid" finden sich verschiedene Bildmodi, unter denen sich auch ein sRGB-Modus befindet. Unter „Farbe" können neben der Helligkeit und dem Kontrast Einstellungen zur Sättigung, der Farbtemperatur und dem Hautton getroffen werden. Die Kategorie „Bildeinrichtung" ermöglicht das Anpassen der Schärfe und der Bildposition. Über den Punkt „Trace Free" kann zudem Einfluss auf die Reaktionszeit des Bildschirms genommen werden. Wie der Titel der Kategorie „Eingangswahl" bereits vermuten lässt, kann dort das Eingangssignal ausgewählt werden. Dabei stehen die Optionen VGA, HDMI1 und HDMI2 zur Verfügung. „System-Einstellungen" beherbergt verschiedene Optionen zum OSD selbst. Des Weiteren kann dort die Lautstärke der integrierten Lautsprecher erhöht bzw. verringert werden.

Das OSD ist insbesondere für unerfahrene Nutzer hervorragend geeignet. So finden sich diese aufgrund der geringen Anzahl an Unterpunkten problemlos zurecht und auch die Gefahr, den Monitor völlig zu verstellen, läuft somit gegen Null. Professionellere Anwender sollten insbesondere weitreichende Farbeinstellungen vermissen, die für das Arbeiten mit Grafiken oder Fotos oft unabdingbar sind.

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (24)

#15
customavatars/avatar20048_1.gif
Registriert seit: 27.02.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1548
Zitat Markster;20733736
Die Rechnung stimmt allerdings nur dann, wenn die ppi-Zahl des Handys so geraaade eben ausreichend ist. Tatsächlich dürfte auch eine wesentlich geringere Punktdichte bei der Entfernung ausreichend sein bzw. optisch nicht zu unterscheiden sein. Zudem bin ich nicht sicher, ob der optische Effekt hier wirklich linear abfällt.


man sollte auch nicht vergessen, dass die inhalte bei einem smartphone anders dargestellt werden. und zwar stark vergrößert.
Full HD bei 27" is ein witz. und zwar ein schlechter. von dem punkt an bei dem ich 27" und 1920 sehe wird das review nicht weiter betrachtet.
#16
customavatars/avatar133552_1.gif
Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Juhu, die Rückkehr der externen Netzteile. Weil das nämlich so schick aussieht, wenn der ganze Fußboden mit rechteckigen Klötzchen bedeckt ist.
#17
customavatars/avatar109667_1.gif
Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
Zitat floposter;20734339
könnt ihr mal noch ein Foto von dem Monitor mit nem Bild drauf machen?! Nicht für die Bildqualität, sondern, dass man einen besseren Eindruck von dem Rahmen bekommt...

Danke schonmal und viele Grüße!


Den Rahmen siehst du auf Seite 2 (asusmx181 » Fotostrecken). :wink:
#18
customavatars/avatar105480_1.gif
Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23744
Zitat Ra1St;20734643
Juhu, die Rückkehr der externen Netzteile. Weil das nämlich so schick aussieht, wenn der ganze Fußboden mit rechteckigen Klötzchen bedeckt ist.


das hab icih übersehen. lol^^ dann ist das ding ja echt für die katz.^^
#19
Registriert seit: 16.11.2009
Dresden
[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 5274
Einmal bitte in 22 oder 24 Zoll und wir können bei entsprechendem Preis drüber reden. Danke, Asus.
#20
customavatars/avatar7658_1.gif
Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10543
also ich ziehe nen Monitor mit externen Netzteil auf alle fälle vor.
ein internes Netzteil hat meiner meung nur einen Vorteil, das eben nichts am boden rum liegt, alles andere ist eher nachteilig.
allein schon das der ganze Moni für die katz ist sollte mal das Netzteil hops gehen disquallifiziert ein internes Netzteil für mich schon.
#21
customavatars/avatar157689_1.gif
Registriert seit: 26.06.2011
Rheinland Pfalz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5727
Da hol ich mir lieber einen Yamakasi UHD Monitor. Wenn man mal beide Preise und das P/L vergleicht.
#22
customavatars/avatar32678_1.gif
Registriert seit: 03.01.2006
Thüringen/Erfurt
Admiral
Beiträge: 18689
Zitat pinki;20737811
also ich ziehe nen Monitor mit externen Netzteil auf alle fälle vor.
ein internes Netzteil hat meiner meung nur einen Vorteil, das eben nichts am boden rum liegt, alles andere ist eher nachteilig.
allein schon das der ganze Moni für die katz ist sollte mal das Netzteil hops gehen disquallifiziert ein internes Netzteil für mich schon.


Ganz genau so ist es.
#23
customavatars/avatar133552_1.gif
Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Im Ernst Leute, wie viel Ahnung von Elektronik habt ihr? Als ob man Netzteile nicht wechseln könnte, bloß weil sie intern verbaut sind.
Und Ersatzteile für Displays sind eigentlich keine Mangelware.
#24
customavatars/avatar30578_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 409
Wieder kein Vesa... :(

Verdammt ASUS! Und auch all die anderen Monitorhersteller. Vergesst bitte nicht die VESA-Bohrungen!!!

So einen blöden Standfuß finde ich Mist! Ist weder höhenverstellbar, noch sieht es wirklich schick aus.

Wenn ich einen oder 3 Monitore dieser Sorte mit vernünftigen Ergotron-Halterungen an die Wand montiere ist das optisch um einiges attraktiver... UND ergonomisch...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Acer Predator Z35 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ACER_Z35/ACER_Z35-TEASER_KLEIN

Der Acer Predator Z35 bietet nicht nur eine große Diagonale von 35 Zoll, sondern auch eine starke Krümmung und G-Sync-Support. Ob das reicht um der einschlägig bekannten Gaming-Konkurrenz das Leben schwer zu machen, klären wir in unserem Test. Acer bietet mit dem Predator X34 ein absolutes... [mehr]

ASUS ROG PG348Q mit 100 Hz und Curved-Screen im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ASUS_PG348/ASUS_PG348-TEASER

ASUS hat mit dem neuen ROG PG348 ein 34-Zoll-Gaming-Display im Programm, das zumindest auf dem Papier alles richtigmacht. Nicht nur, dass eine geschwungene Oberfläche zum Einsatz kommt, es werden auch G-Sync und maximal 100 Hz sowie zahlreiche weitere Gaming-Features geboten. Ob das neueste... [mehr]

LG 27UD88-W im Test - 4K-Display mit Typ-C-Anschluss und FreeSync

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/LG_27UD88W/LG_27UD88-TEASER

Hohe Auflösungen sind ein klarer und auch sinnvoller Trend bei Displays, sorgen sie doch nicht nur für viel Platz auf dem Desktop, sondern auch für eine scharfe Darstellung. Entsprechend spendiert LG seinem aktuellen 27-Zöller 27UD88-W ein 4K-Panel, hat gleichzeitig aber noch ein anderes... [mehr]

LG 34UC98-W mit Thunderbolt-Hub und starker Krümmung im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/LG_34UC98W/LG_34UC98W_TEASER_KLEIN

Auf der CES werden nicht nur nur neue Fernseher, Notebooks, Autostudien und Kühlschränke vorgestellt, sondern auch neue Displays. Eine der diesjährigen Neuvorstellungen war der LG 34UC98-W, ein 34-Zoll-Monitor, der nicht nur mit einer geschwungenen Oberfläche aufwarten kann, sondern mit einer... [mehr]

Display FAQ - Alles was man zu Monitoren wissen muss

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/DISPLAYFAQ/LG_34UC98_TEASER

In Kooperation mit LG Die Anschaffung eines neuen Monitors will gut durchdacht sein. In unserer in Kooperation mit LG realisierten großen Display-FAQ vermitteln wir ein umfangreiches Wissen zu allen wichtigen Features aktueller Monitore. So geht beim nächsten Monitor-Kauf sicherlich nichts... [mehr]

Lesertest mit ASUS: Testet den FreeSync-Monitor MG248Q

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/ASUS

Mit dem MG248Q hatte ASUS erst vor wenigen Tagen einen neuen Gaming-Monitor auf den Markt gebracht, schon dürfen sich unsere Leser und Community-Mitglieder ans Testen machen. In Zusammenarbeit mit ASUS suchen wir ab sofort zwei fleißige Tester, die sich den neuen 24-Zöller näher ansehen wollen.... [mehr]