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Test: Dell S2240L - Allround-Monitor mit 22 Zoll

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Seite 5: Fazit

Dell bietet mit dem S2240L eine hinsichtlich der Bildschirmdiagonale deutlich kleinere Alternative zum 27-Zöller S2740L. Doch was für die Größe der Anzeigefläche gilt, zeigt sich nicht automatisch auch in der Leistung des Monitors. So kann der S2240L – ebenso wie der S2740L – durch seine Multimedia-Tauglichkeit glänzen.

Der Dell S2240L schlägt aktuell mit einem Preis von rund 180 Euro zu Buche. In diesem Preissegment gibt es bereits zahlreiche 24-Zoll-Monitore, die ebenfalls über IPS und eine Full-HD-Auflösung verfügen. Dell möchte den recht hoch angesetzten Preis durch eine gute Verarbeitungsqualität und eine hochwertige Bilddarstellung rechtfertigen. Dass der S2240L ohne Zweifel über ein sehr gut verarbeitetes Gehäuse verfügt, konnten wir in unserem Test bestätigen. So überzeugte uns der im dezenten Schwarz gehaltene Monitor durch das nahtlos in die Front eingelassene IPS-Panel und das hochwertige Gelenk zum Neigen der Displayeinheit. Aber auch das Gesamterscheinungsbild, das sich vor allem durch seine klaren Linien und der damit einhergehenden Zeitlosigkeit auszeichnet, sollte trotz der stark spiegelnden Front bei vielen Nutzern auf Gefallen stoßen. Diese sollten dann allerdings schon beim Aufstellen darauf achten, dass starke Reflexionen durch eine sinnvolle Platzierung des Monitors möglichst vermieden werden.

In puncto Bedienung überzeugt der Dell S2240L durch ein strukturiertes OSD und sauber verarbeitete sowie gut zugänglich an der rechten Außenkante platzierte Steuerlemente, die in Form von fünf Knöpfen vorliegen. Durch die Fokussierung auf die wesentlichsten Optionen wird selbst unerfahrenen Nutzern die Möglichkeit geboten, den eigenen Monitor seinen individuellen Bedürfnissen anpassen zu können. Für alle jene, die auf weiterführende Features beim Einstellen des Monitors nicht verzichten möchten, bedeutet dies jedoch, dass der Dell S2240L nicht die richtige Wahl darstellt. Alternativen, wie beispielsweise der ViewSonic VP2770-LED oder ASUS PA248Q ProArt, bieten ein deutlich umfangreicheres Portfolio an Einstellungsmöglichkeiten.

Wie unsere Messergebnisse auf der vorherigen Seite zeigen, verfügt der S2240L auch über eine recht solide Leistung. Zwar weist das Panel bei der Ausleuchtung insbesondere im oberen Drittel eine etwas geringere Leuchtdichte auf, die in den Spezifikationen angegebene Maximalhelligkeit von 250 cd/m² erreichte unser Testsample aber ohne weiteres. Geteilter Meinung kann man auch beim Thema Farbdarstellung sein. Zwar trifft der Monitor die Farbtemperatur des Weißpunktes nahezu perfekt, bei der Farbreproduktion machen sich allerdings Schwankungen von bis zu 7,9 dE bemerkbar. Was für Multimedia-Anwendungen nicht von sonderlich großer Bedeutung ist, kann für Fotografen und professionelle Bildbearbeiter verheerende Folgen haben. So sind Farbunterschiede zwischen der Darstellung auf dem S2240L und einem späteren Druck nicht  auszuschließen. Dass der S2240L ein wahrer Multimedia-Monitor ist, zeigt sich aber im positiven Sinne auch beim Inputlag. Dieser beträgt lediglich zwei Millisekunden - vom Einsatz des Monitors in hitzigen Spielgefechten muss also nicht abgesehen werden. Ähnlich gut schneidet der S2240L auch beim Stromverbrauch ab – 15,6 Watt (bzw. 0,73 Watt pro Zoll) geben keinen Grund zur Beanstandung.

 

Positive Eigenschaften des Dell S2240L:

  • zeitloses Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • dünner Rahmen rund um das Panel
  • einfache Bedienung des OSD; gut erreichbare Steuerelemente
  • geringer Inputlag


Negative Eigenschaften des Dell S2240L:

  • (kein DVI-Port)
  • Abweichungen bei der Farbreproduktion von bis zu 7,9 dE
  • kein Kabel zur digitalen Bildübertragung im Lieferumfang (HDMI)


Interessenten, die auf der Suche nach einem 22-Zoll-Monitor für Multimedia-Anwendungen sind, werden mit dem Dell S2240L gut bedient. Aufgrund des geringen Inputlags sollten aber insbesondere auch Spieler den Monitor in ihre engere Wahl einbeziehen. Fotografen, Bildbearbeiter und Grafiker sollten sich aufgrund den fehlenden Einstellungsmöglichkeiten im OSD und der recht unpräzisen Farbwiedergabe aber nach Alternativen umsehen, die dann allerdings auch einiges mehr kosten werden.

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6548
Durch den geringen rahmen an den seiten wäre das ding vorallem auch noch bei dem preis ja wie daqfür gemacht um nen tripple monitor setup zu machen. warum dann kein DP und nur hdmi als brauchbaren anschluss.
#2
customavatars/avatar130775_1.gif
Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Ach zwei DVI auf HDMI-Adapter 3 HDMI Kabel und ne GTX 680 dann passt das.
#3
customavatars/avatar127530_1.gif
Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1834
16:9 ... pfui.
#4
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Eigentlich lächerlich, dass zu solchen Geräten noch immer nur ein simples VGA Kabel mitgeliefert wird und nicht gleich ein HDMI Kabel.
Oder wenigstens ein DVI zu VGA Kabel.

Kaum eine aktuelle Grafikkarte besitzt noch VGA Ports. Selbst in Firmenumgebungen wird das immer weniger.
#5
Registriert seit: 13.03.2013

Matrose
Beiträge: 1
Ich habe da mal eine Frage zum Inputlag und zwar steht auf der Dell Homepage, dass der S2240L lediglich eine Reaktionszeit von 7ms hat....wie kommst du denn auf die 2ms...übrigens steht auch auf der ersten Seite des Tests, dass der Bildschirm lediglich eine Reaktionszeit von 7ms aufweist....

Über eine Antwort würde ich mich freuen...
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