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Test: Philips 231P4QRY - das Ergonomie-Wunder?

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Seite 5: Fazit

Wie vom Hersteller versprochen, spielt der Philips 231P4QRY seine Stärken vor allem beim Thema Ergonomie aus. Neben den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten am Monitor ist insbesondere der ErgoSensor von Vorteil, da dieser aktiv die Sitzhaltung überwacht und den Nutzer gegebenenfalls darauf hinweist, diese zu korrigieren.

Für einen Preis von derzeit rund 279 Euro erhalten Käufer einen auf den Office-Betrieb ausgelegten Monitor, der neben einer guten Verarbeitung auch ein umfangreiches Portfolio an praktischen Features bietet. Bei letzterem liegt der Fokus dabei ganz klar auf Einstellungsmöglichkeiten, die eine gute Haltung am Schreibtisch ermöglichen. Das Highlight des Monitors – der ErgoSensor – bietet eine gute Grundlage für ein ergonomisches Arbeiten am Schreibtisch. Damit aber nicht genug: Zusätzlich ermöglicht der in die Oberkante des Displays eingelassene Sensor auch das Einsparen von Energie, indem der Monitor automatisch in den Standby-Modus geschaltet wird, wenn der Nutzer den Schreibtisch verlässt.

Auch die Verarbeitung und das Design des Philips 231P4QRY können in der Praxis überzeugen. Alle beweglichen Teile, die sich zum Großteil bei den Ergonomie-Features finden, sind hochwertig verarbeitet. Ebenso konnten wir keine Verarbeitungsmängel beim übrigen Gehäuse ausmachen, die den Eindruck eines hochwertigen Äußeren hätten trüben können. Beim Design setzt Philips auf ein schlichtes, durch einige Rundungen aber auch modernes Erscheinungsbild. Die Farbgebung in Silber und Schwarz gibt dem Äußeren zusätzlich eine zeitlose Note.

In puncto Bildqualität überzeugt der mit einem IPS-Panel ausgestattete Philips-Bildschirm durch eine gleichmäßige Ausleuchtung, die bei verschiedenen Helligkeitsstufen gewährleistet wird. Auch die Farbtemperatur des Weißpunktes verteilt sich über die gesamte Bildschirmfläche nahezu konstant. Schwächen zeigen sich allem bei der Farbreproduktion, bei der sich Farbdifferenzen von bis zu 12,5 dE abzeichnen. Für den Office-Betrieb mag dieses Merkmal nicht sonderlich wichtig sein, sollen allerdings auch Bilder bearbeitet werden, könnten diese Farbunterschiede aber zu unschönen Ergebnissen führen.

Positive Eigenschaften des Philips 231P4QRY:

  • hochwertige Verarbeitung, zeitloses Design
  • zahlreiche Ergonomie-Features (u.a. auch einen ErgoSensor)
  • Einsparen von Energie durch ErgoSensor
  • umfangreiches Anschluss-Portfolio (u.a. 4x USB 2.0 und DisplayPort)

Negative Eigenschaften des Philips 231P4QRY:

  • unpräzise Farbwiedergabe


Als Einsatzgebiet des Philips 231P4QRY sehen wir ganz klar den Schreibtisch im (Heim-)Büro. Dort kann der Monitor seinen Fokus auf die Ergonomie gänzlich ausspielen und auch Features wie die integrierten Stereo-Lautsprecher oder die vier USB-2.0-Anschlüsse sind am Arbeitsplatz oft nützlich. Grafiker oder Spieler sollten sich aufgrund der relativ ungenauen Farbwiedergabe bzw. der hohen Reaktionszeit von 14 Millisekunden nach Alternativen wie beispielsweise den preislich etwas höher angesetzten Monitoren ASUS PA248Q ProArt oder Dell S2740L umschauen.