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Test: Philips 231P4QRY - das Ergonomie-Wunder?

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Seite 4: Helligkeit, Gleichförmigkeit, Farbreproduktion, Stromverbrauch

In die Bewertung der Bildqualität des Philips 231P4QRY möchten wir sowohl unsere subjektive Einschätzung als auch einige mit „i1 Display Pro" gewonnene Messwerte einfließen lassen.

Bildqualität-Check

Der Philips 231P4QRY kommt mit einem IPS-Panel, das über eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkte (Full HD) verfügt. Neben einer dynamischen Kontrastrate von 20.000.000:1 soll dieses eine maximale Helligkeit von 250 cd/m² und einen Blickwinkel von 178 Grad bieten. Auf den ersten Blick lässt sich insbesondere der hohe Blickwinkel bestätigen. So führt weder das Betrachten von der Seite noch von oben oder unten zu störenden Farbverschiebungen. Die Full-HD-Auflösung, die bei Geräten der 24-Zoll-Klasse mittlerweile schon zum guten Ton gehört, sorgt für reichlich Platz und eine detailreiche Darstellung.

Helligkeit und Ausleuchtung: 

Bei der Messung der Helligkeit und Ausleuchtung schnitt der Philips 231P4QRY gut ab. So erreichte unser Testsample in der Bildschirmmitte die 250 cd/m² mit einer Leuchtdichte von 261 cd/m² ohne Weiteres. Zudem verteilte sich diese Leuchtdichte ohne große Schwankungen auf der gesamten Displayfläche. Wahrnehmbare Ungleichförmigkeiten bei der Ausleuchtung können bei maximalen Abweichungen von 15 cd/m² ausgeschlossen werden. Reguliert man die Helligkeit im OSD auf 50 Prozent herunter, so beträgt die maximale Leuchtdichte noch 159 cd/m². Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung bleibt auch bei dieser Konfiguration erhalten. Stellt man die Helligkeit auf 0 Prozent ein, erreicht der Monitor noch eine Helligkeit von 54 cd/m² in der Mitte des Panels.

Ausleuchtung bei 100 Prozent Helligkeit

Ausleuchtung bei 50 Prozent Helligkeit

Ausleuchtung bei 0 Prozent Helligkeit


Weißpunkt:

Die Messung des Weißpunktes zeigt, dass der Philips die für den D65-Farbraum optimale Farbtemperatur von 6500 Kelvin um rund 360 Kelvin in der Bildschirmmitte verfehlt. Dieser Wert zeichnet sich jedoch ohne größere Schwankungen auch in nahezu allen anderen Messfeldern ab, sodass die Farbtemperatur des Weißpunktes über das gesamte Panel als konstant bezeichnet werden kann. Lediglich in der linken unteren Ecke fiel die Abweichung mit einer Differenz von knapp 350 Kelvin zum Refenzwert in der Mitte deutlich größer als bei den übrigen Messfeldern aus.

Weißpunkt


Farbreproduktion:

Die Farbreproduktion ist insbesondere für Bildbearbeiter oder Grafiker von großem Interesse. So beschreibt diese die Genauigkeit der Farbwiedergabe des Monitors. Zeichnen sich hier große Differenzen zu den Referenzfarben ab, sind wahrnehmbare Farbunterschiede bei der Wiedergabe auf anderen Anzeigegeräten oder einem späteren Druck nicht ausgeschlossen. Dass die Farbreproduktion für das Office-Anwendungsgebiet nicht von besonders hoher Bedeutung ist, scheint man auch bei der Entwicklung des Philips 231P4QRY im Hinterkopf gehabt haben. So ergab unsere Messung im sRGB-Modus des Monitors Farbunterschiede in einer Höhe von bis 12,5 dE (Color 03). Dieses Ergebnis spricht zwar nicht dafür, dass der Monitor auch bei Bildbearbeitern auf Gefallen stoßen wird, das Arbeiten mit Dokumenten schränkt die verhältnismäßig unpräzise Farbwiedergabe aber nicht ein.

Angaben in Delta E (dE) - weniger ist besser


Stromverbrauch:

Bei einer Leuchtdichte von 150 cd/m² kommt der Philips 231P4QRY auf einen Stromverbrauch von 18,3 Watt (0,0811 Watt pro Quadratzoll). Positiv auf den Stromverbrauch wirkt sich auch der ErgoSensor aus. So ermöglicht dieser das automatische Abschalten des Monitors, wenn der Nutzer den Schreibtisch verlässt. Philips gibt an, dass der Stromverbrauch so noch einmal um bis zu 80 Prozent gesenkt werden könne.

Stromverbrauch bei 150 cd/m - Angaben in Watt

Stromverbrauch pro Quadratzoll - Angaben in Watt