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Test: Philips 231P4QRY - das Ergonomie-Wunder?

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Seite 2: Design, Verarbeitung und Ergonomie

Der Philips 231P4QRY präsentiert sich in einem klassischen Design, das sich dezent in das Erscheinungsbild vieler Schreibtische eingliedert. So wurde die Front komplett in einem matten Silber gehalten, das störende Reflexionen nicht zulässt. Auch das IPS-Panel verfügt über eine matte Oberfläche, die ebenfalls dafür sorgt, dass sich keine Reflexionen auf dem Monitor abzeichnen. Unterbrochen wird der silberne Rahmen auf der Front lediglich von einigen Beschriftungen zu Features wie dem ErgoSensor, der IPS-LED-Technik oder dem Energieverbrauch. Ebenfalls beschriftet sind die Steuerelemente, die sich aus fünf Sensortasten in der rechten unteren Ecke zusammensetzen. Mittig in die Unterkante des Bildschirms eingelassen sind zwei 1,5 Watt starke Lautsprecher, die so für eine direkte Beschallung des Nutzers sorgen.

Front
Frontansicht

Die Rückseite gestaltet sich ebenso dezent wie die Front des Philips 231P4QRY. So findet sich neben einem Herstellerlogo sowie einem Kensington-Lock und einer mittig platzierten Konsole, unter der die Anschlüsse für die Bildübertragung zum Computer platziert sind, kaum etwas. Zusätztlich erwähnenswert ist aber noch ein Netzschalter, mit dem der Bildschirm im Standby unkompliziert vom Strom genommen werden kann.

Rückseite
Rückseite

Netzschalter
Netzschalter

Etwas interessanter gestaltet sich der Standfuß, der durch einen einfachen Klick-Mechanismus mit der Displayeinheit verbunden bzw. von dieser getrennt wird. In den Standfuß integriert sind zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für eine gute Ergonomie. So befindet sich direkt an der Montageplatte, mit der eine Verbindung zur Displayeinheit geschaffen wird, ein Gelenk zum Neigen. Dieses ermöglicht eine Neigung der Anzeigefläche in einem Bereich von -5 bis +20 Grad. Die einstellbaren Winkel reichen dabei aus, um auch bei einer hohen bzw. niedrigen Sitzposition einen senkrechten Blick auf den Monitor zu gewährleisten.

Neigung
Neigung um 20 Grad

Neigung
Neigung um -5 Grad

Neben dem Neigen ermöglicht das Gelenk auch die Drehung der Displayeinheit in die Vertikale. Die sogenannte Pivotfunktion ist insbesondere dann nahezu unabdingbar, wenn mit langen Textdokumenten gearbeitet wird. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist aber auch das Surfen, bei dem oft viel Platz auf dem Bildschirm für die leeren Ränder an den Seiten von Websites verschwendet wird.

Pivotfunktion
Pivotfunktion

Eine weiteres Ergonomie-Feature ist die Höhenverstellung, die sich im Rückenteil des Standfußes befindet. Mithilfe dieser Einstellmöglichkeit lässt sich die Displayeinheit um bis zu 13 Zentimeter in der Höhe verstellen. Demnach kann die Oberkante des Monitors eine Höhe von 42 bis 55 Zentimeter annehmen. Der Mechanismus zum Verstellen der Höhe hinterließ in unserem Test einen soliden Eindruck. So konnten wir weder Ungenauigkeiten bei der Verarbeitung noch einen zu laschen Widerstand beim Anheben erkennen. Letzterer ermöglicht dabei neben einem stabilen Halten der Displayeinheit auch das präzise Einstellen bestimmter Höhen.

Höhenverstellung
maximale Höhe von 55 Zentimeter (Oberkante)

Zu guter Letzt hat sich Philips dazu entschieden, dem 231P4QRY auch eine Rotations-Funktion zu spendieren, die das Drehen der Displayeinheit von -65 bis 65 Grad nach links und rechts ermöglicht. Auch hier erschien uns der Mechanismus gut verarbeitet, sodass ein präzises Schwenken des Monitors kein Problem darstellt. 

Rotation
Rotation um 65 Grad nach links

Rotation
Rotation um 65 Grad nach rechts

Eines der wesentlichsten Features des Philips 231P4QRY ist der ErgoSensor. Konkret handelt es sich dabei um eine Art Kamera, die mittig in die Oberkante des Displays integriert wurde. Diese misst zum einen den Sitzabstand des Nutzers, zum anderen aber auch seine Kopfhaltung. Sitzt man zu nah am Display oder hält den Kopf auffällig schief, so erscheint eine Meldung, die zum Korrigieren der Sitzhaltung aufruft. Ebenfalls protokolliert die hinter dem ErgoSensor stehende Software die Nutzungsdauer, sodass auch Aufforderungen zu Pausen zum Funktionsumfang des ErgoSensors gehören. In unserem Test zeigte sich, dass der ErgoSensor beim Arbeiten tatsächlich eine große Hilfe sein kann. Insbesondere im Stress neigt man zu gerne dazu, eine ungesunde Sitzhaltung einzunehmen - in solchen Situationen ist es durchaus nützlich, eine entsprechende Meldung durch den ErgoSensor zu erhalten. Allerdings - und das mussten wir gleich mehrmals in unserem Test erfahren - erkennt die Software den Nutzer nicht immer auf Anhieb, was zum Ausbleiben der Meldungen bzw. ungerechtfertigten Hinweisen führt.

ErgoSensor
ErgoSensor