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Test: BenQ VW2430H - stilvoller 24-Zöller mit VA-Panel

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Seite 4: Helligkeit, Farbreproduktion, Stromverbrauch, Inputlag

In die Bewertung der Bildqualität des BenQ VW2430H möchten wir sowohl unsere subjektive Einschätzung als auch einige mit „i1 Display Pro" gewonnene Messwerte einfließen lassen.

Bildqualität-Check

Die Bilddarstellung des BenQ VW2430H hinterließ in unserem Test einen soliden Eindruck. So wird dem Betrachter ein 1920 x 1080 Bildpunkte auflösendes Bild geliefert, das sich durch eine angenehm wirkende Darstellung auszeichnet. Durch die Full-HD-Auflösung wird bei einer Diagonale von 24 Zoll ebenfalls garantiert, dass einzelne Pixel aus einem normalen Sitzabstand (rund 70 Zentimeter) nicht wahrnehmbar sind. Neben der Auflösung spielt aber auch die Qualität des integrierten VA-Panels eine wesentliche Rolle. Den großen Blickwinkel des Panels von rund 178 Grad konnten wir nach mehrmaligen Betrachten aus unterschiedlichen Winkeln bestätigen. Aber auch der im Vergleich zu einem TN-Panel deutlich bessere Kontrast machte sich positiv bemerkbar. 

Helligkeit und Ausleuchtung:

BenQ nennt in den Spezifikationen des VW2430H eine maximale Leuchtdichte von 250 cd/m². Wir haben diese Angabe überprüft und festgestellt, dass bei einer Helligkeitseinstellung von 100 Prozent über 300 cd/m² in der Displaymitte erreicht werden. Dieser Wert verteilt sich mit Ausnahme des oberen Drittels auch relativ gleichmäßig auf der gesamten Displayfläche. Schraubt man die Helligkeit von 100 Prozent auf 50 Prozent herunter, so beträgt die maximale Leuchtdichte nur noch rund 160 cd/m² in der Mitte. Größeren Schwankungen unterliegt die Ausleuchtung auch bei dieser Konfiguration nicht. Macht man Gebrauch von der minimal einstellbaren Helligkeit, so erreicht das Display noch eine Leuchtdichte von 93 cd/m².

Helligkeit: 100 Prozent


Helligkeit: 50 Prozent

Helligkeit: 0 Prozent


Weißpunkt: 

Im Chromatizitätsdiagramm zeigt sich, dass der BenQ VW2430H die „Soll"-Koordinaten von x=0,313 und y=0,329 mit Werten von x=0,314 und y=0,331 nur geringfügig verfehlt.

Chromatizitätsdiagramm

Idealerweise sollte sich die Farbtemperatur des Weißpunktes bei rund 6500 Kelvin einpendeln. Unser Testsample traf diesen Wert auch nahezu exakt: 6519 Kelvin haben wir in der Displaymitte messen können. Lediglich geringfügig abweichende Farbtemperaturen konnten wir auch in den unteren zwei Dritteln der Anzeigefläche messen. Ähnlich wie auch schon bei der Ausleuchtung setzt sich das obere Drittel etwas deutlicher von dem Referenzwert in der Mitte ab.

Weißpunkt


Farbreproduktion:

Die Farbwiedergabe eines Monitors spielt insbesondere dann eine wesentliche Rolle, wenn das Gerät auch zum Bearbeiten von Bildmaterial genutzt werden soll. Kommt es hier zu gravierenden Abweichungen, so sind gravierende Farbdrifferenzen zwischen dem späteren Druck und dem am Monitor dargestellten Bild die Folge. Nutzer des BenQ VW2430H brauchen sich hier jedoch keine Sorgen machen. Wie die Messung zeigte, pendeln sich die Farbunterschiede in Bereichen von 0,115 dE (Color 05) und 4,334 dE (Color 03) ein. Wahrnehmbare Farbdifferenzen können demnach also getrost ausgeschlossen werden.

Angaben in Delta E (dE) - weniger ist besser


Stromverbrauch:

Der Stromverbrauch beträgt bei einer Helligkeit von 150 cd/m² rund 18,7 Watt. Pro Quadratzoll benötigt der Monitor also rund 0,075 Watt.

Stromverbrauch bei 150 cd/m² - Angaben in Watt


Stromverbrauch pro Quadratzoll - Angaben in Watt

Inputlag:

Der Inputlag ist insbesondere für Spieler interessant. So beschreibt dieser die Zeitspanne zwischen der Signalausgabe am Computer und der Bilddarstellung am Monitor. Nimmt dieser Prozess viel Zeit in Anspruch, so kann es im Spiel zu Verzögerungen kommen, die das Gameplay beeinträchtigen. Für unser Testsample aus dem Hause BenQ können wir jedoch Entwarnung geben: mit rund sechs Millisekunden befindet sich der Inputlag des VW2430H im guten Bereich. Wahrnehmbare Zeitverzögerungen können so ausgeschlossen werden.

 

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Kommentare (43)

#34
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Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Glaube kaum dass diese Generation der MVA Panel für farbkritische Anwendungen taugt, die bewegen sich alle im 80% Bereich was sRGB Abdeckung betrifft. Muss jedoch nicht heißen dass die Darstellung für Leute die eher keine Bilder bearbeiten, durch den viel höheren statischen Kontrast, einen besseren Eindruck hinterlässt, als ein gängiges IPS Panel.
#35
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Sorry, aber wenn ich schon satte 220€ für nen simplen Monitor ausgeben soll, dann möcht ich gerne direkt ein HDMI Kabel, oder wenigstens ein DVI Kabel dazu haben und nicht nur ein völlig veraltetes VGA Kabel.
Und dieses komische gründe Ding ist nicht nur hässlich, sondern auch noch unnütz.
#36
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
200€ bei Amazon, sonst kann ich dir zustimmen, da dieses Grüne Teil lose in der Vertiefung drin stitzt und ich noch keinen Nutzen dafür finden konnte. Macht aber trotzdem ein schönes Bild und runden die "Art" des Bildschirms ab. Mindestens ein DVI hätte es wirklich sein können. Immerhin haben die Kabel die selbe Farbe wie der Monitor.
#37
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
MVA ist seit x Jahren tot. Fujitsu hat die Entwicklung und Produktion vor Jahren eingestellt.
Das Schwesterdesign PVA hingegen ist noch am Mark - noch.

Aber mal ehrlich, für das geld bekommt man schon einen NEC mit PVA und Full-HD made in Japan. Da stimmt dann auch der Farbumfang.
http://geizhals.de/654998
#38
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
MVA ist seit x Jahren tot.

Das Gegenteil trifft zu. Samsung produziert für den Computerbereich faktisch keine VA-Varianten mehr, sondern stützt sich hier auf IPS-Technologie (PLS), während MVA-Designs weiter insbesondere von AU Optronics gefertigt und in aktuellen Bildschirmen eingesetzt werden. Kennzeichnend sind im Vergleich zu S-PVA Panels etwas schlechtere Blickwinkeleigenschaften bei stark gesteigertem Kontrastumfang (wobei C-PVA Panels, siehe unten, da heranreichen). Alle Bildschirme mit S-PVA Panel sind EOL.

Zitat
Aber mal ehrlich, für das geld bekommt man schon einen NEC mit PVA

Es handelt sich in diesem Fall um ein C-PVA Panel. Die letzte VA-Computerbildschirm-Variante von Samsung – ausschließlich in 23". Auch sie sind de facto abgekündigt. Nach den jeweiligen Modellwechseln wird es kein entsprechendes Gerät mehr geben.
#39
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
Zitat ojumle;19993010
MVA ist seit x Jahren tot. Fujitsu hat die Entwicklung und Produktion vor Jahren eingestellt.
Das Schwesterdesign PVA hingegen ist noch am Mark - noch.

Aber mal ehrlich, für das geld bekommt man schon einen NEC mit PVA und Full-HD made in Japan. Da stimmt dann auch der Farbumfang.
http://geizhals.de/654998


200 vs. 250€ und 'ne Reaktionszeit von 25 ? Schlechter Vergleich, oder?

Gesendet von meinem GT-I9100 mit der Hardwareluxx App
#40
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Registriert seit: 25.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 293
Diese ganzen Reaktionszeit Diskussionen sind doch völlig überflüssig. Ich nutze aktuell zwei TFTs meinen alten v7 15" mit 21ms (vermutlich eher 30 so alt wie das teil ist) und einen xerox 17" mit etwas weniger. In Spielen ist die Reaktionszeit mal sowas von egal (außer es gibt viele harte kontraste schwarz/weis sterne etc. da stört es unter umständen). Das sind die einzigen Situationen wo ich es als störend wahrnehme.

Da wo es mich extrem stört ist beim scrollen im browser. Bisher ist mir kein tft untergekommen bei dem die schrift nicht verschwimmt..mittelschnelles scrollen + vernüftig lesen ist einfach nicht möglich auf den teilen. egal ob sie 2ms oder 20ms haben :<
#41
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
"smooth scrolling" seit IE 5 oder 6 gibz das. Aber ich persönlich mags nicht.
#42
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
Zitat yashirobi;20001226
Diese ganzen Reaktionszeit Diskussionen sind doch völlig überflüssig. Ich nutze aktuell zwei TFTs meinen alten v7 15" mit 21ms (vermutlich eher 30 so alt wie das teil ist) und einen xerox 17" mit etwas weniger. In Spielen ist die Reaktionszeit mal sowas von egal (außer es gibt viele harte kontraste schwarz/weis sterne etc. da stört es unter umständen). Das sind die einzigen Situationen wo ich es als störend wahrnehme.

Da wo es mich extrem stört ist beim scrollen im browser. Bisher ist mir kein tft untergekommen bei dem die schrift nicht verschwimmt..mittelschnelles scrollen + vernüftig lesen ist einfach nicht möglich auf den teilen. egal ob sie 2ms oder 20ms haben :<


Sag mal, was spielst denn du für Spiele, herrje.
#43
customavatars/avatar107292_1.gif
Registriert seit: 25.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 293
so ziemlich alles. hauptsächlich rts. ansonsten noch nexuiz und teeworlds. bei teeworlds gibts aufgrund der wärmeren farben/ geringen kontraste eh keine probleme, es mag zwar verschwimmen, man bemerkt es nur einfach nicht. schwarze figuren auf knall weißem background fangen natürlich hart an zuverschwimmen. tut es aber wie gesagt auf jedem tft den ich bisher hatte (das gleiche problem wie das browser scrollen)

letzten tft den ich hatte war ein samsung 2443bw, der hatte das gleiche problem.

nunja, mal schauen wie sich mein nächster tft dann macht.
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