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Test: ASUS PA248Q ProArt - Profi-Monitor zum kleinen Preis?

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Seite 5: Fazit

ASUS bietet mit dem PA248Q ProArt einen erstklassigen Monitor, der von Anfang an deutlich macht, aus welcher Klasse er stammt und wo seine Stärken liegen.

Das Gehäuse des ASUS PA248Q ProArt bietet neben zahlreichen Gelenken für das Anpassen an die eigene Sitzposition auch gleich vier USB-3.0-Anschlüsse. Des Weiteren zeigt ASUS mit den in das Plastik eingelassenen Skalen, dass man die Details nicht aus den Augen verloren hat. Die Steuerung durch das OSD erwies sich dank Joystick und ordentlichen Tasten sowie einem gut strukturiertem Menü als sehr einfach.

Letztlich kommt es bei einem Monitor aber vor allem auf die Bildqualität an, die beim ASUS PA248Q ProArt größtenteils überzeugen konnte. So enttäuschte uns weder die Helligkeit noch die Ausleuchtung. Nur bei der Farbtreue hatten wir Grund zur Beanstandung gefunden: Konnte sich die Kalibrierung im Großen und Ganzen beweisen, hat ASUS sein Versprechen, dass sich der maximale Farbunterschied im sRGB-Modus unter 5,0 dE bewegt, aber dennoch nicht einlösen können. Um einen lichtstarken Monitor mit gleichmäßiger Ausleuchtung und hoher Farbtreue nutzen zu können, müssen User trotzdem kaum noch selbst Hand anlegen. Dies spart nicht nur die Anschaffungskosten für ein entsprechendes Messgerät samt Software, sondern verschont auch unerfahrenere Nutzer vor umfangreicheren Einstellungen.


Positive Eigenschaften des ASUS PA248Q ProArt: 

  • schlichtes, zeitloses Design
  • stabiles, gut verarbeitetes Gehäuse
  • zahlreiche Arretierungsmöglichkeiten (Swivel, Privot, Tilt, Höhenverstellung)
  • viele Anschlussmöglichkeiten (u.a. ein USB-3.0-Hub)
  • hohe Helligkeit und gute Ausleuchtung
  • 178-Grad-Blickwinkel (horizontal/vertikal)

 

Negative Eigenschaften des ASUS PA248Q ProArt: 

  • kein HDMI-Kabel im Lieferumfang
  • höherer Farbunterschied als in den Spezifikationen angegeben

 
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ASUS mit dem PA248Q ProArt einen relativ günstigen Monitor mit IPS-Panel im Portfolio hat, der sich sowohl für die Bildbearbeitung als auch für Office-Arbeiten gut eignet. Zusätzlich machen eine Reaktionszeit von sechs Millisekunden und der geringe Inputlag aber auch den Gaming-Einsatz denkbar. Käufer erhalten für einen Preis von rund 370 Euro eine gelungene Kombination aus guter Bildqualität, einem stabilen Gehäuse und zahlreichen Features, sodass sich der ASUS PA248Q ProArt unseren „Preis-Leistung-Award" auf jeden Fall verdient hat.

Wünscht man sich insbesondere für den professionellen Bereich eine noch bessere Leistung, so bleibt wohl nur der Griff zu Konkurrenzprodukten wie den Grafikmonitoren der japanischen Hersteller Eizo oder NEC. Zu beachten ist jedoch, dass hier für ein 24-Zoll-Modell mit IPS-Panel gleich einige Hundert Euro mehr fällig werden. 

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 25.06.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 223
#2
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Registriert seit: 10.10.2008
Kölle
Fregattenkapitän
Beiträge: 2748
Hmm,bei prad bekommt der Monitor nur ein befriedigendes Ergebniss.
#3
Registriert seit: 02.07.2007

Gefreiter
Beiträge: 61
Naja,

der Asus PA248Q hat leider nur ein e-IPS Panal mit W-LED PWM-Hintergrundbefeuerung. Damit spielt er in der gleichen Liga wie der Dell U2412M und der HP ZR2440W. Evtl. ist der ASUS noch ab Werk eingestellt worden. Der beiliegende Kalibrierungsbericht gilt jedenfalls wohl nur für irgendeinen Monitor dieser Baureihe.

Wenn man das alles zusammen zählt, landet das Ding niemals in der ProArt-Klasse seines Vorgängers mit P-IPS Panal und Kaltlichtröhren-Hintergrund-Beleuchtung. Das ist allenfalls seinem Vorgänger vorbehalten, der augenblicklich sogar günstiger ist, als der 248Q. Demzufolge ist er das Geld wohl zur Zeit nicht Wert.

-volker-
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